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Die Küsse des griechischen Playboys von Stevens, Danielle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.09.2010
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die Küsse des griechischen Playboys

Romantische Sonnenuntergänge, weiße Villen, türkisblaues Meer - die griechische Insel Santorin ist die perfekte Kulisse für die Werbekampagne des attraktiven Unternehmers Costas Kapridis. Denn um den Hochzeitsservice seines Unternehmens glaubwürdig zu vermarkten, muss der Playboy selbst heiraten. Natürlich nur zum Schein! Allerdings kann Costas nicht leugnen: Seine Braut, die schöne irische Schauspielerin Shannon O'Donnel, zieht ihn tatsächlich magisch an. Und plötzlich will er sie nicht mehr nur vor, sondern auch hinter der Kamera leidenschaftlich küssen. Aber was will sie?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.09.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954464890
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 531 kBytes
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Die Küsse des griechischen Playboys

1. KAPITEL

" Kali mera , ist dies das Boot der Familie Kapridis?" Erwartungsvoll sah Shannon O'Donnell den älteren weißhaarigen Griechen an, der an der Reling der großen Motorjacht lehnte und genüsslich an seiner Pfeife sog. Einen Augenblick lang musterte er sie skeptisch. Während sie gespannt auf seine Antwort wartete, schirmte sie mit der Hand die Augen vor der Sonne ab, die den Jachthafen von Chania, der zweitgrößten und ältesten Stadt Kretas, in gleißendes Licht tauchte. Endlich verzog sich das von Wind und Wetter gegerbte Gesicht des bärtigen Mannes zu einem Lächeln, und er nickte.

"Ganz recht, dies ist die Poseidon", erwiderte er, ebenfalls in seiner Muttersprache, die Shannon aufgrund vieler wunderbarer Urlaube in Griechenland und mehrerer Sprachkurse nahezu perfekt beherrschte. "Mein Name ist Dimitrios, ich bin sozusagen der Steward an Bord." Er zwinkerte ihr freundlich zu. "Mädchen für alles trifft es auch. Aber lassen Sie meinen Boss besser nicht hören, dass Sie seine Jacht als Boot bezeichnen."

Shannon spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. Schon wieder ins Fettnäpfchen getreten! Das passierte ihr in letzter Zeit ständig. Doch jetzt war nicht der richtige Augenblick, um schüchtern oder gar ängstlich zu wirken. Sie wollte sich auf keinen Fall anmerken lassen, wie sehr die luxuriöse Motorjacht, die weiß wie eine Perle schimmernd im türkisblauen Wasser des Hafenbeckens dümpelte, sie beeindruckte. Sie hatte bereits gehört, dass die Familie Kapridis ausgesprochen wohlhabend sein musste, ohne sich jedoch eine richtige Vorstellung davon zu machen.

Wenn sie daran dachte, unter welch eingeschränkten Bedingungen sie selbst im Gegensatz dazu im Moment lebte ...

Sie schüttelte den Kopf. Es brachte nichts, jetzt darüber nachzugrübeln. Schließlich war sie nicht hier, um zu jammern, sondern um an ihrer Situation etwas zu ändern und um einem Menschen, der ihr sehr am Herzen lag, zu helfen.

Shannon seufzte, sprach sich dann aber Mut zu. Bestimmt wird alles gut, sagte sie sich, und die Hoffnung war zumindest nicht ganz unbegründet. Denn wenn ein Mann wie Costas Kapridis sie auf seine Jacht einlud, weil er mit ihr persönlich über einen Job sprechen wollte, ging es dabei bestimmt nicht um irgendeinen x-beliebigen Minijob.

Eher um etwas Tolles, mit dem man viel Geld verdienen konnte. Und genau das brauchte sie im Augenblick - zugleich war es aber auch der Grund für ihre Nervosität. Was, wenn sie einen schlechten Eindruck machte und dadurch alles verdarb? Oder wieder mal in irgendein Fettnäpfchen trat? Der erste Eindruck zählte, so war es immer. Und wenn sie diese Chance verspielte, konnte sie alles vergessen.

Dann gab es endgültig keine Möglichkeit mehr, genug Geld zu verdienen, um Eileen zu unterstützen und ...

Ruhig, Shannon, sprach sie sich selbst Mut zu. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren! Iannis würde ebenfalls anwesend sein, das hatte er zumindest gesagt. Es gab also keinen Anlass, sich zu fürchten. Und auch ein Mann, der in Geld nur so schwamm, kochte bloß mit Wasser. Außerdem war der Reichtum seiner Familie doch der einzige Grund, weshalb sie überhaupt hergekommen war.

"Sie müssen Miss O'Donnell sein", riss Dimitrios sie plötzlich aus ihren Gedanken. "Kommen Sie, man erwartet Sie bereits."

Der schmale Landungssteg schwankte bedenklich, als Shannon ihre große Umhängetasche umklammerte und vorsichtig an Bord der Poseidon kletterte. Sie atmete erst auf, als sie wieder festen Boden unter den Füßen spürte. Aber so fest, wie sie es sich wünschte, war er dann auch wieder nicht. Sie konnte fühlen, wie sich die Motorjacht leicht mit den Wellen hob und senkte, und sofort stieg leichte Übelkeit in ihr auf. Seit sie als junges Mädchen bei einem Bootsunfall beinahe ertrunken wäre, mied sie die Nähe zum Wasser. Aber lag das mulmige Gefühl wirklich nur am Schwanken der Jacht? Oder nicht vielleicht doch eher an ihrer Nervosität? Sie schluckte und zw

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