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Die kleine Pension Dünenblick Ein Küstenroman von Beermann, Sontje (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.01.2020
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Die kleine Pension Dünenblick

Eine malerische Insel, die Weite der Nordsee und eine neue Liebe Runa ist zufrieden mit ihrem Leben in Hamburg und ihrer eigenen Kanzlei. Doch als ihre Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss sie in der elterlichen Pension Haus Dünenblick auf Helgoland einspringen. Die Lage vor Ort ist ernster als gedacht und sie braucht dringend einen Plan zur Rettung der Pension. Dabei kommen ihr die sympathischen Annäherungsversuche ihres Gastes Felix gar nicht gelegen, obwohl sie sich zu dem Autor hingezogen fühlt. Paula plant, sich auf Helgoland eine Zukunft aufzubauen. Sie mietet sich bei Runa ein, um sich ein Hotel anzusehen, das zum Verkauf steht. Sie möchte ihren Eltern zeigen, dass sie auf eigenen Beinen steht und nicht auf das Familienunternehmen angewiesen ist. Doch im Zuge ihrer Recherchen entdeckt sie, dass einigen Hotelinhabern auf der Insel übel mitgespielt wird, unter anderem auch Runas Familie. Die beiden Frauen müssen sich zusammentun, um den Ruf der alteingesessenen Familien auf der Insel zu retten. Sontje Beermann ist Personalleiterin und lebt mit ihrer Familie im Herzen des Ruhrgebiets. Das Schreiben ist seit Teenagerzeiten ihre größte Leidenschaft. Ihre facettenreichen, romantischen Geschichten würzt sie am liebsten mit Humor, Musik und ab und zu einer Prise aufregendem Prickeln. Die Autorin schreibt und veröffentlicht seit 2016 erfolgreich Romane, die ans Herz und unter die Haut gehen, weil sie an die großen Gefühle und Chancen im Leben glaubt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 06.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958185050
    Verlag: Forever
    Größe: 2702 kBytes
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Die kleine Pension Dünenblick

Kapitel 2

Paula

"Hast du die Tabletten gegen Übelkeit genommen?"

Paula beobachtete, wie ihr Koffer im Gepäckcontainer der Helgolandfähre verschwand, und wandte sich zu ihrer Cousine um.

"Klar, gleich nach dem Frühstück." Sie grinste.

"Ich kann nicht verstehen, warum du trotz Seekrankheit nach Helgoland ziehen willst." Melanie schüttelte den Kopf.

Paula lachte. "Helgoland ist doch kein Schiff, Melli! Die Insel schwankt nicht."

"Und warum bist du dann nicht geflogen?"

"So schlimm ist meine Seekrankheit nicht, und ich liebe es, auf die Insel zuzufahren."

"Ach, du bist einfach hoffnungslos. Komm her!" Melanie zog sie in ihre Arme und drückte sie lange. Dann hielt sie sie auf Armeslänge von sich weg. "Ich wünsche dir eine gute Zeit. Und viel Erfolg!"

"Danke!" Paula küsste sie auf die Wange und trat dann einen Schritt zurück. "Holst du mich ab, wenn ich zurückkomme?"

"Ich denke schon. Wir telefonieren, okay?"

"Machen wir. Bis in zwei Wochen!"

Paula strich ihrer Cousine noch einmal über den Arm, drehte sich um und ging zur Eingangskontrolle am Ende des Unterstands. Sie hielt der uniformierten Mitarbeiterin der Reederei ihre Fahrkarte und den Aufenthaltsschein hin und sah zum Himmel hinauf. In Cuxhaven war es diesig und kalt, aber auf Helgoland konnte es komplett anders aussehen. Durch den Nieselregen lief sie zur Gangway und an Bord, machte einen Schritt zur Seite und fuhr sich durch das kurze Haar. Jetzt sah die Frisur wieder gewollt wild aus, nicht wie vom Winde verweht.

Sie lief zu Deck 2 hinunter und fragte nach ihrer reservierten Hummerbude im Bistrobereich, einem abgetrennten Tisch für bis zu sechs Personen. Dann erstand sie Milchkaffee, Wasser und Sekt und machte es sich gemütlich.

Paula lehnte sich zurück, genoss ihre Kaffeespezialität und sah durch das Bullauge dem Ablegemanöver zu. Sie erinnerte sich an die Reisen mit Melanies Familie, das Lachen, die Spiele. Sie hatte sich immer gefreut, mit ihnen wegfahren zu dürfen, aber nach Helgoland war es immer etwas Besonderes für sie gewesen.

Das Seebäderschiff setzte vom Anleger zurück, wendete und verließ mit geringer Geschwindigkeit den Fährhafen. Kurze Zeit später passierten sie die Kugelbake, das Wahrzeichen Cuxhavens und Endpunkt der Elbe. Paula hob das Sektglas und prostete in die ungefähre Richtung des elterlichen Hotels. Sie war auf dem besten Weg, es ihren Eltern zu zeigen.

Sie trank den Sekt in einem Zug aus, schob das leere Geschirr zur Seite und holte Unterlagen und Notizbuch aus der Tasche. Die Zeit ohne Handyempfang wollte sie nutzen, um das Exposé des Inselkinds noch einmal durchzuarbeiten.

Beim Lesen aufkommende Fragen notierte sie in ihrem Buch, genauso wie Punkte, bei denen sie nachhaken oder um die sie sich kümmern musste. Hinzu kamen Marketing- und Entwicklungsideen. Alles Weitere würde sich in den nächsten Tagen finden, wenn sie das Hotel von innen prüfte.

Paula bemerkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Bis die Lautsprecherdurchsage die Passagiere über die Ankunft im Helgoländer Südhafen informierte und ein paar Hinweise zum Verlassen des Schiffes gab.

Sie packte ihre Sachen zusammen, suchte noch die Waschräume auf und schlenderte dann zum hinteren Treppenhaus. Die Gangway war gerade freigegeben worden, und mehrere Hundert Passagiere strömten von Bord. Auf dem Kai angekommen, trat sie zur Seite, richtete den Blick Richtung Oberland und atmete tief durch. Die Sonne kämpfte sich noch durch die Wolken, aber es war trocken und nicht kalt. Der Geruch nach Schiffsdiesel, Algen und Salz strömte in ihre Nase und rief ein angenehmes Wohlbefinden hervor.

Paula schob den Träger ihrer Handtasche hinauf und schlenderte zum Gepäckcontainer hinüber. Sie hatte es nicht eilig und wollte trotz der anstehenden Arbeit keinen Stress aufkommen lassen. Schließlich spazierte sie mit ihrem Trolley an de

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