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Die Liebe der Sonnenschwestern von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2020
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Liebe der Sonnenschwestern

Liebe geht, und Liebe bleibt: der neue berührende Frauenroman von Susan Mallery

Finola, Zennie und Ali sind einer Meinung, als ihre Mutter sich wieder einmal darüber beklagt, dass sie schon lange auf Enkelkinder wartet: Das ist nicht hilfreich. Denn die Schwestern haben gerade ganz andere Sorgen. Alle drei wurden in derselben Woche verlassen. Finolas Mann hat eine Jüngere. Zennies Freund macht aus heiterem Himmel Schluss. Und Alis Verlobter schickt sogar seinen Bruder vor, um die Hochzeit abzusagen. Während die drei ihrer Mutter vor dem Umzug beim Aussortieren helfen, erkennen sie nicht nur, wie viel sie einander bedeuten, sondern auch, was wahre Liebe ist.

Einfühlsam, mit Herz und Humor beschreibt Susan Mallery drei Schwestern, die es nicht leicht haben in der Liebe

Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Susan Mallery unterhält ein Millionenpublikum mit ihren herzerwärmenden Frauenromanen, die in 28 Sprachen übersetzt sind. Sie ist dafür bekannt, dass sie ihre Figuren in emotional herausfordernde, lebensnahe Situationen geraten lässt und ihre Leser mit überraschenden Wendungen zum Lachen bringt. Mit ihrem Ehemann, zwei Katzen und einem kleinen Pudel lebt sie in Washington.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 18.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959679053
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: California Girls
    Größe: 4164 kBytes
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Die Liebe der Sonnenschwestern

1. KAPITEL

»Sie braten Bacon!«

Finola Corrado versuchte, nicht über den panischen Blick ihrer Assistentin zu lachen. »Im Rezeptsegment sind fünf Kartoffelsalat-Variationen vorgesehen. Bacon ist der Preis, den wir zahlen müssen, wenn wir unserem Geschäft nachgehen wollen.«

Rochelles Entsetzen mutierte zu blanker Empörung. »Ja, und das vor dem Segment 'Neue Sommerkleider'. Ich bin durchaus vertraut mit der Planung.« Sie legte ihr Tablet ab, stemmte die Hände in die schmalen Hüften und beugte sich vor, als wolle sie so das Gesagte betonen. Ihre langen dunklen Zöpfe bewegten sich mit. »Finola, wir haben Models im Haus. Große, hagere, hungrige Models. Die bekommen schon den Bestienblick und gehen aufeinander los. Und das liegt garantiert am Bacon-Geruch. Können die den nicht woanders braten?«

Und da glauben die Leute, Fernsehen sei nur Pomp und Glitzer, dachte Finola, die sich immer noch bemühte, ernst zu bleiben.

»Bring die Models in den Aufenthaltsbereich und sag ihnen, wir haben ein Feuchtigkeitsproblem am Set, weshalb sie mehr Haarspray benutzen müssen. Danach riechen sie den Bacon nicht mehr. Und sag in der Küche Bescheid, dass alles geputzt werden soll, wenn der Bacon fertig angebraten ist, dann ist der Geruch weg.«

»Ah ja, das wird funktionieren.« Rochelle, die kluge, ehrgeizige Absolventin eines Kommunikationsstudiums, entspannte sich. »Darauf hätte ich selbst kommen müssen.«

»Wirst du schon bald.«

Meine dunkelhaarige und dunkeläugige fünfundzwanzigjährige Assistentin ist durchaus imstande, alles allein zu leiten, dachte Finola, als die junge Frau ging. In wenigen Monaten würde Rochelle weiterziehen, einen Job mit mehr Verantwortung annehmen, und sie würde eine neue Assistentin einstellen, um wieder von vorn anzufangen.

Im Fernsehgeschäft einen Fuß in die Tür zu bekommen, war nicht leicht. Es gab jede Menge miserable Jobs, doch nicht bei allen konnte man die richtigen Erfahrungen sammeln. Finola bildete sich einiges auf ihr Talent ein, die Klügsten und die Besten einzustellen. Was ihre Erwartungen anging, war sie sehr klar - sie verlangte mordsmäßige Arbeitsmoral, absolute Loyalität und hundertprozentige Konzentration. Im Gegenzug brachte sie ihnen das Geschäft bei, stellte sie den richtigen Leuten vor und schmiss ihnen eine große Party, wenn sie in aussichtsreichere Gefilde aufbrachen.

Ihre Garderobentür ging erneut auf, eine Produktionsassistentin schaute herein und flüsterte: »Sie ist da! Sie ist da. Ich kann es gar nicht fassen. Ich bin total aufgeregt. Bist du nicht aufgeregt?«

Ehe Finola antworten konnte, war die Frau wieder weg, zweifellos, um ihre Freude mit anderen zu teilen.

Finola wollte zynisch sein, doch selbst sie musste zugeben, dass sie sich darauf freute, Treasure kennenzulernen. AM SoCal war eine erfolgreiche Show in einem überfüllten Medienmarkt. In Los Angeles zu arbeiten bedeutete, leichteren Zugang zu Stars zu haben als die meisten anderen Shows in ihrer Sparte, aber nicht mal sie hatten erwartet, einen riesigen Country-Popstar wie Treasure bekommen zu können.

Treasure war dreiundzwanzig und ein Musikphänomen. Ihre letzte Single verzeichnete in den ersten sechs Stunden nach Erscheinen eine Million Downloads, und ihre YouTube-Videos hatten alle über eine Milliarde Klicks. Heute Vormittag kam sie für ein zehnminütiges Interview in die Show, gefolgt von einer Live-Performance ihrer neuen Single »That Way«. Danach würde die Modenschau der hungrigen Models und der Teil mit den Kartoffelsalaten folgen.

Abgesehen von Treasures Star-Auftritt war der heutige Ablauf ziemlich durchschnittlich. Sie begrüßte ihr Publikum - alles live im Fernsehen - mit ein bisschen Geplauder und einigen Scherzen, dann lud sie ihren ersten Gast ein. Gegen elf wäre die Sendung vorbei, und um zwölf waren alle schon wieder mit der nächsten Show beschäftigt. Alle

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