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Die Liebe des Königs von Wolf, Joan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.03.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Liebe des Königs

Ihre Liebe und Leidenschaft sind sein Lebenselixier: Das Romance-Highlight 'Die Liebe des Königs' von Joan Wolf jetzt als eBook bei dotbooks. Die sturmumtoste Küste Britanniens: Während die Dänen immer vehementer angreifen, scheint ein Fluch auf dem Königreich zu legen: Ein König von Wessex nach dem anderen stirbt. Erst als der junge Alfred den Thron besteigt, wendet sich das Schicksal. Immer an seiner Seite: die leidenschaftliche Elswyth. Die Königin seines Herzens widersetzt sich nicht nur den höfischen Regeln, sondern trotzt auch den politischen Intrigen und Wirren ihrer Zeit. Doch eines Tages steht Alfred vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Er muss sich zwischen seinem Königreich und seiner großen Liebe entscheiden ... 'Spannungsgeladen und perfekt! Mit der Geschichte um Alfred -den König, der England vor den Dänen rettete - bringt Joan Wolf die staubigen Fakten der Historie zum Leuchten.' Publishers Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die Liebe des Königs' von Joan Wolf. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Joan Wolf ist die amerikanische Grande Dame der Liebesromane. Sie wuchs in der New Yorker Bronx auf und studierte Englische und Vergleichende Sprachwissenschaften am renommierten Hunter College in Manhattan. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie längere Zeit als Englischlehrerin an einer High-School, bevor sie ihre internationale Karriere als Autorin begann. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrer Katze und ihrem Hund in Connecticut. Bei dotbooks veröffentlichte sie die Romane 'Die Braut des Fürsten', 'Das Herz des Earls', 'Die Liebe des Königs' und 'Die Leidenschaft des Lords'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 614
    Erscheinungsdatum: 30.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246362
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1290 kBytes
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Die Liebe des Königs

Kapitel 1

Der kleine Junge stand in der Ecke. Sein Vater, der König, hatte ihn für einen Moment vergessen. Die Thane, die sich um König Ethelwulf scharten, machten verdrießliche Gesichter und sprachen mit grimmigen Stimmen. Das Wort, das sie ständig gebrauchten, kannte Alfred nicht.

Rebellion.

Was bedeutete das? Alfred drückte sich tiefer in die Ecke des Königssaals und versuchte zu verstehen, was die Lehnsmänner sagten. Sein Bruder Ethelbald führte eine Rebellion an; soviel war klar. Aber was hieß das, "Rebellion"?

Alfred und sein Vater waren das letzte Jahr fern von Wessex auf einer Pilgerfahrt nach Rom. Während ihrer Abwesenheit war die Herrschaft Alfreds ältesten Brüdern, Athelstan und Ethelbald, übertragen worden. Vor ein paar Monaten war Athelstan gestorben, und Ethelbald hatte das ganze Königreich übernommen.

Und nun führte er eine Rebellion an.

Was auch immer eine "Rebellion" war, dachte Alfred erschaudernd, es konnte nichts Gutes bedeuten. Das sah man am Gesichtsausdruck der Thane.

"Mein Prinz." Es war die vertraute Stimme von einem der Lehnsmänner, die Ethelwulf ständig begleiteten. "Komm mit, Junge", sagte der Mann jetzt ruhig. "Die Königin sucht dich."

Alfred brauchte einen Moment, um zu begreifen, von wem er sprach. "Oh", sagte er dann, "Judith!"

"Ja, Lady Judith. Sie hat nach dir verlangt."

"In Ordnung", antwortete Alfred und trat plötzlich ganz bereitwillig aus seiner dunklen Ecke hervor. Vielleicht wußte Judith, was "Rebellion" bedeutete. "Ich komme."

Prinzessin Judith, Tochter von Karl dem Kahlen, war vor drei Wochen in Frankreich mit Ethelwulf verheiratet worden.

Judith war sechzehn Jahre alt; Ethelwulf war dreiundfünfzig.

"Alfred", sagte Judith auf fränkisch, als er ihr Schlafgemach betrat. Sie war nicht viel älter als ihr Stiefsohn, und die beiden hatten während des viermonatigen Aufenthaltes der Westsachsen am französischen Königshof schnell Freundschaft geschlossen. Kinder lernen leicht, und so hatte Alfred sich Grundkenntnisse in Fränkisch angeeignet und brachte Judith nun Sächsisch bei. "Was geht hier vor?" fragte sie, und ihre großen braunen Augen sahen besorgt aus.

"Ich weiß nicht, Judith", antwortete Alfred und schloß die Tür hinter sich. "Ich glaube, mein Bruder Ethelbald hat etwas Böses getan. Die Thane sagen, es ist "Rebellion"." Er benutzte das sächsische Wort. "Weißt du, was das bedeutet?" fragte er.

Judith schüttelte den Kopf. "Wenn du das Wort nicht kennst, Alfred, wie soll ich es dann kennen?"

"Oh." Enttäuscht überquerte er den Holzfußboden und erklomm den zweiten Sessel im Raum, der wie Judiths nahe beim Kohlenbecken stand. Beunruhigt sagte er: "Komisch, daß meine anderen Brüder, Ethelbert und Ethelred, nicht hier sind, um uns zu begrüßen."

Judith seufzte irritiert. "Ihr mit euren westsächsischen Namen! Für mich hören sie sich alle gleich an!"

Alfred grinste ein wenig, "'Ethel' bedeutet von Adel", erklärte er. Es gefiel ihm, ihr etwas beibringen zu können. "Die Namen vieler westsächsischer Adliger beginnen so." Ihm fiel etwas ein, worüber er sich schon immer geärgert hatte. "Von all meinen Geschwistern bin ich der einzige, der nicht so einen Namen hat. Sogar meine Schwester heißt Ethelswith!"

"Du warst ein Nachzügler", sagte Judith mit ihrer sanften Stimme. "Dein Vater hat mir erzählt, daß du sein besonderes Gottesgeschenk bist. Deshalb hast du auch einen besonderen Namen."

Alfred schob die Unterlippe vor. "Ich finde 'Ethelwold' schön", meinte er nach einer Weile.

Judith sagte bestimmt: "Ich mag 'Alfred'."

Er blickte sie unter langen, goldenen Wimpern von der Seite an; dann grinste er.

"Wie alt ist dein Bruder Ethelbald?" fragte Judith als nächstes.

Das Lächeln verschwand, und Alfred blickte eifrig auf seine Finger. "Ethelred ist achtzehn. Ethelbert ist vier Jahre älter als er, und Ethelbald noch mal zwei Jahre

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