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Die Liebe meines Lebens von CRAVEN, SARA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die Liebe meines Lebens

Leidenschaftliche Küsse, zärtliche Liebesnächte voller Sinnlichkeit: Der attraktive Arzt Remy de Brizat weckt unglaublich tiefe Gefühle in Alice. Auf seinem malerischen Landsitz in der Bretagne verbringt sie die schönste Zeit ihres Lebens. Ein Glück, das vollkommen scheint - an der Seite ihres Traummannes, der sie von ganzem Herzen liebt. Bis Remy plötzlich hinter ihr wohlgehütetes Geheimnis kommt ... Wird er ihr jemals verzeihen können? Verzweifelt fürchtet Alice, die Liebe ihres Lebens für immer verloren zu haben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862957743
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 766 kBytes
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Die Liebe meines Lebens

2. KAPITEL

Die Ohnmacht, erinnerte Allie sich. Eines Morgens am Frühstückstisch hatte sie unter Grace' erstauntem Blick das Bewusstsein verloren. So fing alles an. Denn damals kam nicht der Hausarzt der Marchingtons, sondern sein Stellvertreter, ein junger Mann, der sich von der Umgebung nicht im Geringsten beeindrucken ließ.

Er bestand darauf, Allie allein zu untersuchen. Freundlich stellte er ihr Fragen, bis sie erkannte, dass er eine mögliche Schwangerschaft erwog. In dem Moment fing sie an zu weinen und konnte lange, lange nicht aufhören. Endlich löste sich der ewige Knoten in ihrer Brust, und sie erzählte ihm, wie vollkommen unmöglich alles war und immer sein würde. Erzählte von dem permanenten Druck, unter dem sie in den letzten vier Monaten dieser lieblosen Ehe lebte. Und dass sowohl Hugo als auch seine Mutter ein Wunder von ihr verlangten.

"Hugo glaubt keinem der Ärzte", schniefte sie. "Er sagt, alles sei meine Schuld. Und ich weiß nicht, was ich tun soll. Weiß nicht, was er von mir erwartet. "

Zurück bei Hugo und Grace, verkündete der Arzt, dass Allie seit der Hochzeit unter großem Stress leide und dringend eine Pause brauche, weit weg von Marchington Hall und seiner Umgebung.

"Ich habe eine Großtante in der Bretagne", meinte Allie leise. "Sie würde sich freuen, wenn ich sie besuche." Der Arzt nickte zufrieden. "Spaziergänge am Strand und viel Schlaf. Genau das ist es, was ich Ihnen verschreibe. So ein Urlaub ist mehr wert als jede Medizin."

"Natürlich darfst du fahren", erklärte Hugo in beißendem Tonfall, nachdem der Arzt gegangen war. "Gott weiß, von wie geringem Nutzen deine Anwesenheit hier ist."

"Und während du fort bist", fügte Grace hinzu, "könntest du vielleicht darüber nachdenken, was du dem Namen Marchington schuldig bist, und bei deiner Rückkehr deinen Pflichten als Hugos Ehefrau etwas aufgeschlossener gegenüberstehen."

Aber ich bin nicht seine Frau, schrie eine Stimme in ihrem Kopf. Dazu habt ihr mich nur gemacht. Und er ist körperlich nicht in der Lage, mein Ehemann zu sein. Wir alle wissen das. Warum müssen wir diese grauenhafte Scharade weiterspielen?

Wieder hätte sie fast geweint, doch dieses Mal vor Erleichterung, weil sie wusste, dass sie all dem entkommen würde ...

"Mein liebes Mädchen, du siehst aus wie ein Gespenst", hatte ihre Tante sie bei ihrer Ankunft in Les Sables d'Ignac besorgt begrüßt. "Und diese dunklen Schatten unter deinen Augen. Schläfst du nicht richtig?"

"Na ja, Hugo ist manchmal ein wenig ruhelos. Und mein Leben ist seit der Hochzeit sehr hektisch." Mit Mühe gelang es ihr zu lachen. "Ich scheine auf einmal öffentliches Eigentum zu sein. Es ist alles ... ein bisschen viel."

Nach einer Pause sagte ihre Tante: "Ich verstehe."

Aber bitte, versteh nicht zu viel, flehte Allie innerlich. Und stell mir keine Fragen, die ich nicht beantworten kann.

Madelons Haus war noch genau so, wie sie es in Erinnerung hatte. Über das gesamte Erdgeschoss erstreckte sich ein großes Wohnzimmer, unterteilt in eine gemütliche Sitzecke mit zwei großen Sofas und Kamin sowie einen Küchenbereich mit einem langen Esstisch, um den vier schöne alte Holzstühle mit hohen Rückenlehnen standen.

Während des Abendessens plauderte Allie fast fieberhaft, beschrieb Marchington Hall und seine Geschichte und erzählte Anekdoten über einige von Hugos interessanten Vorfahren. Mit leicht hochgezogenen Augenbrauen hörte ihre Tante zu und lächelte manchmal ein schwaches Lächeln, aber nicht oft. Zwischendurch fragte sie höflich nach Fays Gesundheit, Hugos Genesung und nahm Allies zögernde Antworten kommentarlos hin.

Nach dem Essen verkündete Madelon ruhig, aber bestimmt, dass Allie früh zu Bett gehen sollte, und scheuchte sie die Treppe hinauf. Das Fenster in Allies Zimmer stand offen, die Läden waren zurückgeschlagen, so dass sich die dünnen Vorhänge in der leichten Brise vom Meer her bewegten.

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