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Die Magnolienvilla Roman von Roth, Ann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Magnolienvilla

Drei Schwestern, eine alte Villa und die Suche nach dem Glück: Der Schicksalsroman »Die Magnolienvilla« von Ann Roth jetzt als eBook bei dotbooks. Als die Magnolien blühten und wir Schwestern waren ... Vor vielen Jahren schon haben sich ihre Wege getrennt, erst der Tod ihrer Mutter führt sie wieder zusammen: Die brillante Margaret, die ihre wissenschaftlichen Forschungen stets dem Chaos der Liebe vorzieht, die scheue Rose, die sich so sehr nach einem Kind sehnt, und die schöne Quincy, die allen Männern den Kopf verdreht, doch Herzensbrecher wie magisch anzuziehen scheint. Die Villa unter den Magnolien ist nun das gemeinsame Erbe der Schwestern, mit ihren schmerzhaften Erinnerungen, alten Geheimnissen - und der Chance auf einen Neuanfang. Wird es ihnen gelingen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen und das Band zwischen ihnen neu zu knüpfen? »Eine unvergessliche Geschichte.« New-York-Times-Bestseller-Autorin Susan Wiggs Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der berührende Schwesternroman »Die Magnolienvilla« von Ann Roth. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ann Roth lebt mit ihrem Mann, ihren drei Töchtern und einer launischen Katze in der Nähe von Seattle. Sie studierte Betriebswirtschaft, arbeitete als Bankangestellte und in der Unternehmensentwicklung, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ann Roth veröffentlichte bereits über 35 Romane - stets mit garantiertem Happy End. Mehr über Ann Roth erfahren Sie auf ihrer Website: annroth.net/blog/ Ann Roth veröffentlichte bei dotbooks ihre Schicksalsromane »Wo die Träume wohnen« und »Die Magnolienvilla«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 255
    Erscheinungsdatum: 01.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488629
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1804 kBytes
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Die Magnolienvilla

Kapitel 2

Sonntag

Margaret war die Fahrerei leid. Sie bog in die Mayfair Street ein, wo ihre Mutter über dreißig Jahre lang gewohnt hatte. Für Juni war es ungewöhnlich heiß und trocken, und der Rasen in den Vorgärten war hier eher braun als grün. Wahrscheinlich war das Wasser rationiert worden. Die meisten Nachbarn waren in Susans Alter. Sie hatten ihre Kinder hier großgezogen, ihre Häuser abbezahlt und genossen jetzt die Ruhe. Es gab kaum Kinderlärm, zumal es so heiß war, dass die meisten Leute wohl jetzt nach Kirche und Mittagessen ein Nickerchen auf der Veranda hielten.

Susans Bungalow hatte keine Einfahrt, deshalb parkte Margaret den Wagen unter der großen Magnolie vor dem Haus. Alles sah so aus wie immer. Weiße Fensterrahmen aus Kunststoff und schwarze Fensterläden. Schwarz und weiß. Das war Susan.

Jemand hatte den braunen Rasen gemäht, das Unkraut gejätet und die Blumenbeete gewässert. Zu beiden Seiten der Eingangstreppe blühten weiße Rosen und Löwenmäulchen.

Die Hitze sprang Margaret förmlich an, als sie die Autotür öffnete. Sofort bildeten sich Schweißtropfen auf ihrer Oberlippe. Sie nahm ihre Tasche vom Rücksitz und ging zur Haustür.

Mit der Hüfte hielt sie die Fliegengittertür auf, während sie die unverschlossene Haustür öffnete, dann trat sie in die dämmerige Stille. Die Luft war wunderbar kühl hier. Durch die geflieste Diele ging sie direkt ins Wohnzimmer.

Margaret stellte Reisetasche und Handtasche ab. Alles war unverändert. Die beigen Vorhänge, die wegen der Sonne zugezogen waren; der beige, abgetretene Teppich; die eierschalenfarbenen Wände und die dreißig Jahre alten Möbel. Da sich Moden jedoch immer wieder wiederholten, sahen Couchtisch, Sofa und Sessel beinahe schick und modern aus. Der Kamin, den ihre Mutter nur angezündet hatte, wenn Besuch da war, war sauber ausgefegt, und an der Wand darüber hing ein großes Gemälde von Suzette. Margaret fand es geschmacklos und hässlich. Auf dem Kaminsims stand derselbe unpersönliche Nippes wie immer - vier Porzellanhunde, zwei goldene Kerzenhalter und eine kleine Messingglocke. Keine Fotografien. Als ob es Margaret und ihre Schwestern gar nicht gäbe.

Das hatte ihr schon immer wehgetan, und heute schmerzte es sogar noch mehr. So selbstsüchtig Susan auch gewesen war, Margaret liebte sie doch, und sie wünschte sich, alles wäre anders gewesen. Aber jetzt war es zu spät.

Ziellos wanderte sie durchs Haus. Mrs Overman, die Frau, die Susan nach dem Auszug ihrer Töchter zum Saubermachen eingestellt hatte, hatte gesaugt und alles abgestaubt. Das leise Summen der Klimaanlage machte noch deutlicher, wie still es im Haus war. Margaret ging an dem kleinen Esszimmer vorbei in die Küche, um das Radio einzuschalten.

In der Tür blieb sie stehen und blickte auf die Kuchen, Pasteten und Brote, die auf der Arbeitsplatte und dem Küchentisch standen. Es wäre Susan, die Unordnung hasste, sicher nicht recht gewesen.

Margaret brauchte sich gar nicht erst zu fragen, wie das ganze Essen hierhergekommen war. In Shadow Falls ging jeder bei jedem ein und aus, eine Angewohnheit, die sie schrecklich fand.

Da sie keinen Klassik-Sender fand, wählte sie einen Sender mit Rock-Oldies. Ein früher Song von den Beatles ertönte. Aber da ihre Mutter gerade erst gestorben war, fand sie das doch zu pietätlos und schaltete auf einen Gospel-Sender um.

Seit dem Frühstück hatte sie nichts mehr gegessen, und angesichts der Überfülle an Speisen spürte sie auf einmal, wie hungrig sie war. Sie schnitt sich zwei Scheiben von einem selbst gebackenen Brot ab und machte sich ein Schinken-Käse-Sandwich, das sie am Spülbecken stehend verschlang.

Sie kaute noch, als es an der Vordertür klopfte. »Huhu, Maggie, ich bin's, Fiona.«

Die beste Freundin ihrer Mutter. Margaret unterdrückte ein Stöhnen. Sie musste Fiona so schnell wie möglich wieder loswerden.

»Äh, ich komme sofort.« Sie schaltete das

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