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Die Melodie eines Sommers von Rabe, Verena (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Die Melodie eines Sommers

Wenn Gefühle nie vergehen: 'Die Melodie eines Sommers' von Erfolgsautorin Verena Rabe jetzt als eBook bei dotbooks. Eine Liebe, die nicht stillsteht ... Mit Luis hätte sich Kristina alles vorstellen können - damals, in ihrer Studentenzeit. Doch er war noch nicht bereit, sich für immer zu binden. Und nun, 20 Jahre später, steht sie ihm wieder gegenüber, in einem kleinen Fado-Restaurant an Lissabons malerischer Küste. Trotz all ihrer Zweifel und der Enttäuschung von damals verliebt sich Kristina erneut Hals über Kopf und verbringt mit Luis Tage heimlicher Leidenschaft. Doch ihr neu gefundenes Glück ist nicht von langer Dauer, denn Kristina ist verheiratet und hat zudem ein Geheimnis, welches die neu entflammte Liebe zu zerstören droht ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die Melodie eines Sommers' von Erfolgsautorin Verena Rabe. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Verena Rabe studierte Neuere Geschichte in Göttingen und München und arbeitete als Journalistin, bevor sie Ende der 90er Jahre begann, Romane zu schreiben. Recherche vor Ort und Interviews mit Zeitzeugen sind fester Bestandteil ihrer Arbeit als Autorin. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Hamburg, verbringt aber viel Zeit in ihrer zweiten Heimat Berlin. Von Verena Rabe erschienen bei dotbooks die Romane 'Ein Lied für die Ewigkeit', 'Thereses Geheimnis', 'Charlottes Rückkehr' und 'Die Melodie eines Sommers'. Die Website der Autorin: www.verena-rabe.de

Produktinformationen

    Herausgeber: dotbooks GmbH
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 365
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783958249288
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Die Melodie eines Sommers

1. Kapitel

Gestern Nacht war Luis wieder in ihren Träumen aufgetaucht. Zuerst hatte Kristina Dierks es gar nicht realisiert, nur dass sie sich am Morgen leichter und irgendwie glücklich fühlte, als sie aufwachte. Sie lächelte beim Aufstehen und freute sich an allem; dass die Sonne schien, der Kaffee so gut duftete, Feli schon auf den Beinen war und mit ihr frühstücken wollte. Selbst ihre Tochter, die zurzeit eigentlich nichts wahrnahm außer sich selbst, was kurz nach dem bestandenen Abitur absolut in Ordnung war, wie Kristina fand, hatte die Veränderung bemerkt.

"Mami, du siehst super aus", sagte sie und lächelte sie über ihren Kaffee hinweg an. "Es scheint dir gut zu bekommen, dass Papi nicht da ist." Natürlich meinte Feli das als Scherz, und Kristina lachte auch darüber. Aber als ihre Tochter weg war, um die letzten Dinge für ihre Reise nach Mexiko einzukaufen, bemerkte Kristina, dass wirklich etwas anders mit ihr war als sonst. Sie setzte sich auf den Balkon und genoss es, nicht irgendwohin zu müssen, sondern Ferien zu haben. Als die Sonne ihre Haut liebkoste, erinnerte sie sich daran, wie es sich in ihrem Traum angefühlt hatte. Irgendwie anders, als wenn sie davon träumte, mit Peter zu schlafen. Besser, leidenschaftlicher. Eben so, wie es mit Luis gewesen war. Kristina wusste nicht, was sie mit diesem Gefühl anfangen sollte. Ihr kam es so vor, als ob Luis sich wieder in ihre Träume geschmuggelt hätte, weil Peter für einige Wochen nach Indien gefahren war und sie hiergelassen hatte. Darin war Luis schon immer großartig gewesen. Dann aufzutauchen, wenn man gar nicht mehr mit ihm rechnete.

Aber sie durfte nicht an Luis denken. Das hatte sie sich doch verboten. Es führte zu nichts als zu Aufregung, Verwirrung und Schmerz. Die Dinge waren doch klar. Er lebte seit einigen Jahren mit Evelyn zusammen, und sie war schon seit über 20 Jahren mit Peter verheiratet. Luis und sie hatten ihre Chancen gehabt und alle in den Sand gesetzt oder ihre Versuche gegen die Wand gefahren. Da war es richtig gewesen, einen Schlussstrich zu ziehen.

Aber den ganzen Tag, während sie Felis Wäsche wusch und bügelte, die Abschiedsparty für ihre Freundinnen vorbereitete, spürte sie noch Luis' Hände auf ihrem Körper, als ob sie wirklich mit ihm geschlafen hätte und es nicht nur im Traum passiert wäre. Aber sie wusste ja, woran das lag. Sie war sauer auf Peter, weil er sich einfach für ein paar Wochen aus dem Staub gemacht hatte, anstatt mit ihr zusammen die wiedergewonnene Freiheit zu genießen. Sie hatte immer gedacht, dass sie diejenige sein würde, die sich eine Auszeit gönnte, wenn der Stress mit den Kindern vorbei war.

Am nächsten Tag stand sie mit ihrer 18-jährigen Tochter auf dem Hamburger Flughafen in der langen Schlange vor dem Eincheckschalter der KLM nach Amsterdam und betete insgeheim, dass der riesige Rucksack, den Feli gestern allein gepackt hatte, nicht so übergewichtig war, wie er aussah. Wenn Peter da gewesen wäre, hätte sich Feli sicher nicht dagegen gewehrt, den Rucksack zu Hause auf die Waage zu stellen, dachte Kristina. Auf sie hatte ihre Tochter nicht gehört.

"Ihr Ticket, Ihren Pass, bitte", sagte die freundliche, akkurat geschminkte Mitarbeiterin von KLM zu Feli. Die kramte in ihrer Umhängetasche nach beidem und schien von der Tatsache überrascht zu sein, dass sie ihr Ticket vorlegen musste.

Halt dich zurück, dachte Kristina, nicht einmischen, halt den Mund, diese Situation muss sie allein bewältigen. Aber ihre Hand zuckte, und sie musste sich beherrschen, um ihrer Tochter nicht die rot-weiße Umhängetasche aus Lkw-Planen abzunehmen und nach den Dokumenten zu suchen. Sie verschränkte ihre Arme und lächelte die KLM-Mitarbeiterin an, zuckte mit den Schultern und hoffte, dass sie auch Kinder hatte, die schon so alt waren, dass sie allein ans andere Ende der Welt fliegen konnten, aber noch zu jung, um dabei den Überblick zu behalten. Mexiko, ausgerechnet, warum hatte sic

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