text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Nacht ist nicht zum Schlafen da! Julia Bd. 1924 von REID, MICHELLE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Nacht ist nicht zum Schlafen da!

Die Welt steht still, als sich ihre Blicke treffen. Dann will Cassie nur noch eins: fliehen! Denn mit dem attraktiven Italiener, der ihr gerade als neuer Boss vorgestellt wird, hatte sie vor Jahren eine heiße Affäre. Bis er sie kaltherzig zurückwies und so nie erfuhr, dass ihre gemeinsame Liebesnacht nicht ohne Folgen geblieben war ... Aber wenn Alessandro nichts mit ihr zu tun haben will, warum besteht er darauf, dass Cassie noch in derselben Nacht bei ihm bleibt? Und warum, um alles in der Welt, wird sie bei seinen glühenden Küssen wieder so verhängnisvoll schwach?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862954643
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1924
    Größe: 261 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Nacht ist nicht zum Schlafen da!

1. KAPITEL

Die Bar des Restaurants war so überfüllt, dass es Cassie kaum gelang, ihr Glas zum Mund zu führen. Nicht dass es ihr etwas ausgemacht hätte, hier inmitten all des Trubels mit ihren Kollegen zu stehen und zu plaudern - ganz und gar nicht. Alle hatten sich schwer in Schale geworfen, was allerdings kaum überraschend war, denn für heute Abend hatte erstmalig ihr neuer Chef sein Erscheinen angekündigt.

Cassie war seit einer halben Ewigkeit nicht mehr aus gewesen, deshalb genoss sie es, hier zu sein. Sogar ein neues Kleid hatte sie sich geleistet, ein schickes enges Cocktailkleid aus schwarzer Seide, das ihrer schlanken Figur schmeichelte. Obwohl es für ihre Verhältnisse natürlich viel zu teuer gewesen war, aber daran wollte sie jetzt lieber nicht denken.

"Deine Augen funkeln wie Smaragde", bemerkte Ella neben ihr trocken. "Gute Stimmung hier, findest du nicht?" Cassie lächelte. "Ja. Ich hatte fast vergessen, wie sich das anfühlt."

"Jetzt wo die Zwillinge ein bisschen älter sind, kannst du dir so was ruhig öfter mal gönnen." Irgendwie schaffte Ella es im Gedränge, ihr Glas so weit zu heben, dass sie mit Cassie anstoßen konnte. "Und seit du endlich diese unverschämt hohen Vorschulgebühren los bist, nagst du ja auch nicht mehr ganz so am Hungertuch."

"Haha! Von der alleinerziehenden berufstätigen Mutter zum wilden Partygirl." Cassie lachte. "Soll ich mir vielleicht auch gleich noch einen Mann suchen?"

"Um Himmels willen, bloß nicht!" Ella schüttelte sich, und Cassie beobachtete, wie ein Schatten über das hübsche Gesicht der Freundin huschte.

Ella hatte gerade eine schwere Enttäuschung hinter sich. Sie war jahrelang mit einem Mann zusammen gewesen, der sie sechs Wochen vor der Hochzeit mit der Begründung, "er sei einfach noch nicht so weit" sitzen gelassen hatte. Cassie wusste nur zu gut, wie es sich anfühlte, verlassen zu werden. Bloß, dass sie selbst damals auch noch mit den Zwillingen schwanger gewesen war.

"Er ist Geschichte, Ella", erinnerte sie die Freundin entschieden. "Denk nicht mehr an ihn."

Ella blinzelte kurz, dann nickte sie so nachdrücklich, dass ihr das kinnlange Haar ums Gesicht flog. "Ja, klar. Ich bin doch längst über ihn hinweg, oder?"

"Genau. Und jetzt geht's dir wieder gut", sagte Cassie, dann stießen sie noch einmal an. "Du hast schließlich alles, was du brauchst. Lieber einen atemberaubenden baumlangen Bodybuilder mit dem Temperament einer Schmusekatze als einen messerscharfen Aktienhändler mit den genetischen Merkmalen einer Giftschlange."

Der Vergleich brachte Ella zum Lachen. Als mehrere Umstehende sich umdrehten, wechselten Cassie und Ella das Thema, um ihre Kollegen mit einzubeziehen. Während der nächsten Minuten plätscherte die Unterhaltung leicht dahin, und der reichlich fließende Sekt sorgte für gute Stimmung.

"Ich wüsste nur zu gern, wann endlich die Raubtierfütterung beginnt", seufzte Ella eine Weile später. "Ich bin schon am Verhungern."

"Wahrscheinlich müssen wir erst noch auf unseren neuen Boss warten." Cassie trank einen Schluck aus ihrem Glas.

"Viel voller darf es hier aber nicht werden, sonst fühlen wir uns wie in einer Sardinenbüchse", gab ihre Freundin zu bedenken. "Obwohl, mit dem Typ, der da eben eingelaufen ist, Sardine zu spielen, wäre bestimmt ziemlich aufregend."

Auf den Anblick, der sich ihr bot, als sie in die von Ella angezeigte Richtung schaute, war Cassie schlicht nicht vorbereitet. Ihr blieb fast das Herz stehen. Im nächsten Moment war ihr, als stürze sie vom Rand einer schwindelerregend hohen Klippe. Ihre Beine drohten den Dienst zu versagen, dann begannen ihre Zehen wie verrückt zu kribbeln, während eine Stimme in ihrem Kopf einen Namen schrie. Und obwohl Cassie ihn sechs lange Jahre nicht gesehen hatte, erinnerten sich ihre Sinne an jeden Quadratzentimeter seines hochgewachsenen, harten, athletischen Körpers.

Wie hätte ich ihn übersehen können, dach

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen