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Die perfekte Insel Abenteuer Malediven (mit zahlreichen Abbildungen) von Frick, Thomas (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Die perfekte Insel

Am Anfang steht ein Händedruck mit George Lucas in Hollywood. Zwei Jahre später - Indischer Ozean. Im Mai 2007 machen sich zwei Freunde aus Deutschland auf den Weg, um einen spektakulären Drehort für ihren nächsten Film zu finden. Statt Kamelen sollen es nun Korallen sein. Statt Beduinen ein Postmann, der sich selbst als Mittagessen liefert. Wie wohnt ein globalisierter Kannibale? Echter - oder Gummihai? Kann eine Filmcrew jeden Morgen zur Arbeit - schnorcheln? Zwischen Dhonis und Dhinghis, Riffen und Palmen entsteht eine Vision. Der Gewinner des P.M. - Leserpreises 2011 widmet das Buch seinem Vorbild Douglas Adams und träumt mit Dir den Traum vom großen Kino. Von der perfekten Insel. --- Diese Fassung enthält zahlreiche Abbildungen. ---

Thomas Frick, 7. August 1962 in Rostock, ist der Regisseur des Kinofilms 'Lovelorn und die Rache des Pharao'. Er absolvierte 1996 die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam und unterrichtet Drehbuch, Dramaturgie und Regie auf vier Kontinenten. "Die perfekte Insel", sein Debüt als Autor, gewann 2008 den P.M.-Leserpreis. Frick ist Absolvent der MASTERSCHOOL DREHBUCH. Unter dem Pseudonym Tomb de Freak veröffentlichte Thomas Frick phantastische Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738014389
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 4692 kBytes
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Die perfekte Insel

7. Mai 2007

Johoho, Piraten haben's gut! Die Südsee ist was Tolles! Azurblauer Ozean, bunte Riffe, exotische Fische und kleine einsame Inseln. Jeder will einmal im Leben selbst fühlen, wie es dort ist - im weißen Sand, im warmen Wasser und unter Palmen. Der Stoff, aus dem die Sehnsüchte sind. Unsere salzig feuchten Träume. Kinostoff.

Und es gibt eine ganz eigene Sorte Verrückte, die träumen davon, auf einer solchen Insel zu arbeiten. So einer bin ich, Thomas Frick, Filmemacher, Reisender, Froschmann, professioneller Träumer. Ich bin gerade in einer schwierigen Lebensphase und deshalb für Abenteuer zu haben. Und nachdem mein junger Padawan-Schüler, mein Freund und Produzent Stefan, nach unserem ersten gemeinsamen Film und Festivalerfolg "Dangerous Animal" mitten in Hollywood seinem Kinoidol George Lucas die Hand schütteln durfte, fragte er mich im Überschwang der Gefühle, was für einen Drehort ich mir als Nächstes vorstellen könnte.

Ich sagte es ihm.

Und so fanden wir uns am 7. Mai 2007 - nach ausgiebigen Google Earth- und Fotocommunity-Recherchen, nach telefonischen Expertenbefragungen, langen nächtlichen Skype-Sitzungen und einer gemeinsamen Drehbuchwoche in Dubai - auf den Malediven wieder. Genauer gesagt auf Dhiffushi - oder wie die Insel in der Tourismusbranche heißt: Holiday Island.Die am äußersten südlichen Rand des Ari Atolls gelegene ca. 700 Meter lange und 100 Meter breite Märcheninsel präsentierte sich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Schneeweißer Sand, azurblaues Wasser, grüne Kokospalmen, dazu ein blauer Postkartenhimmel - jedenfalls von Weitem - und es war die ganze Zeit so heiß, als hätte jemand den Heizlüfter angelassen.

Auf dem Hinweg hatten wir einen unfreiwilligen Zwischenaufenthalt gehabt. Wegen der Zeitumstellung, Übermüdung und einer allzu demonstrativen Coolness und Routine beim Jetsetten verpassten wir den Anschlussflieger in Doha, der Hauptstadt von Katar. Aber für Stefan war so etwas kein Beinbruch, er brauchte nur einen Internetanschluss, um etwas aus der Situation zu machen.

Statt einer Nacht auf dem Flughafen oder einer Kette anstrengender Ersatz-Dreiecksflüge über Sri Lanka oder ein sonstiges Land entschied er sich für die wesentlich entspanntere Variante - think positive -, einen Fünf-Sterne-Aufenthalt. Wann sonst hätte man schon mal das sagenumwobene Katar zu sehen bekommen? Das Malheur brachte mir eine Nobelnacht im "Ritz-Carlton", eine Stadterkundung per Taxi sowie einen halben Tag am Luxus-Pool ein und endete mit einem traditionellen Essen in einem Terrassenrestaurant am Meer zu Füßen einer gigantischen "Orry"-Statue, einem Qatari Oryx, dem vom Aussterben bedrohten Maskottchen der Asienspiele 2006.

Wir hatten anderthalb Tage Drehortsuche verloren, aber die Zeit wurde uns nicht lang, da es viel zu bereden gab, und dank Wireless LAN nutzten wir die Pause zu weiteren Recherchen. Am Abend ließen wir uns zum Flughafen fahren. Dort saßen wir zur Sicherheit lieber noch ein paar Stunden herum und schließlich ging es weiter mit "Qatar Airlines" - vier Stunden ostwärts nach Malé.

Unsere Plätze waren zwar nebeneinander, allerdings ganz hinten im Flugzeug, wo es keine Fenster gab, sodass uns der spektakuläre Landeanflug über die Atolle, den ich mir schon so lange ausgemalt und herbeigewünscht hatte, entging. Nur einmal, ganz kurz, bei einer Kurve auf den letzten Kilometern konnte ich durch das Bullauge der Hintertür einen Blick auf eines der vielen kleinen Atolle werfen, ein hellgelber Kranz im blauen Meer, wie auf einem Kalenderbild. Dann legte sich das Flugzeug gerade und das Bild war wieder so unwirklich wie der Traum, den ich so viele Jahre geträumt hatte.

Der Malé International Airport sah auf den ersten Blick aus wie eine einzige blau gestrichene Halle mit ein paar Kontrollschaltern und dem Charme eines 70er Jahre James-Bond-Films.Stefan stürzte sofort zu einem Wireless-LAN-Punkt, kaufte

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