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Die Quinns: Malcom von Hoffmann, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die Quinns: Malcom

Wasser, Proviant, Schlafsack: Gut ausgerüstet tritt die Reporterin Amy einen Abenteuertrip durch Neuseeland an. Der größte Nervenkitzel dabei: Tourenführer Malcolm Quinn. Der will ihr zwar partout kein Interview geben, hat aber mehr Sex-Appeal im Gepäck, als erlaubt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 03.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733759889
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 953 kBytes
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Die Quinns: Malcom

1. KAPITEL

Endlich wieder zu Hause.

Malcolm Quinn nahm seinen Mantel vom Rücksitz seines Range Rovers und warf ihn sich seufzend über die Schultern. Er hatte Grönland vor drei Tagen verlassen, nachdem er dort eine Expedition von Ost nach West, entlang des Arctic Circle Trails geleitet hatte. Sein Rückflug hatte ihn von Grönland über Island, Kopenhagen, Dubai und Sydney endlich wieder nach Auckland geführt. Die zweistündige Heimfahrt nach Raglan war der letzte Abschnitt seiner Reise gewesen, und nun, endlich zu Hause, konnte er sich zum ersten Mal seit Tagen wieder entspannen.

Er war erschöpft, über jedes Maß hinaus, doch es fühlte sich gut an - wie immer nach einer erfolgreichen Expedition. Seine Kunden waren begeistert, sie hatten mit ihm eine wunderbare Erfahrung gesammelt und die perfekte Abenteuerreise erlebt.

Wie angenehm es war, endlich nicht mehr in dicken Wintersachen herumlaufen zu müssen. Doch es war bereits Anfang April, in Nordeuropa begann jetzt der Frühling, aber hier in Neuseeland war der Winter im Kommen. Dennoch war das kein Vergleich zu den eisigen Temperaturen im hohen Norden.

Das Büro von Maximum Adrenaline war in einem kleinen weißen Häuschen an der Stadtgrenze untergebracht - ziemlich unspektakulär für ein Unternehmen, das auf Abenteuerreisen spezialisiert war. Das Haus hatte eine große Veranda mit wettergegerbten Stühlen darauf.

Mal schlug die Tür seines SUV zu und im gleichen Moment schoss Duffy auf ihn zu, der Familienhund. Dicht hinter ihm folgte seine kleine Schwester Dana. "Hey Duff, alles klar? Hey Dana."

Vor lauter Aufregung wusste der schwarze Labrador nicht, wo er mit sich hinsollte, und als Mal sich zu ihm hinunterbeugte, riss der Hund ihn vor Freude zu Boden. Lachend gab Mal sich der überschwänglichen Begrüßung hin und rangelte ein wenig mit Duffy, bis er sich wieder aufsetzen durfte. Der Hund blieb auf seinem Schoß liegen - das war seine Art sicherzugehen, dass Mal auch an Ort und Stelle blieb.

"Wenn ich mich bewegen könnte", sagte Mal zu seiner Schwester, "würde ich dich auch begrüßen."

"Willkommen zu Hause", sagte Dana. "Ich habe dich nicht vor morgen erwartet."

"Ich habe einen früheren Flug bekommen und Martin kümmert sich um den Rücktransport unserer Ausrüstung. Man, es ist so schön, wieder zurück zu sein."

Duffy vergrub seine Schnauze in Mals Halsbeuge. "Schluss jetzt, Duff", sagte Mal und rappelte sich wieder auf.

"Du hast ihm gefehlt", sagte Dana.

"So, wie du ihn bemutterst, hat er mit Sicherheit keinen Gedanken an mich verschwendet, seit ich weg bin."

"Ich war jeden Tag mit ihm draußen, er hat in letzter Zeit sogar ein wenig abgenommen."

Mal beugte sich zu Duffy hinunter und tätschelte ihn. "Ich brauche jetzt erst mal einen Drink und eine heiße Dusche. Danach fahre ich wieder in die Stadt - es ist viel zu lange her, dass ich es mir habe gut gehen lassen."

Es war ein ungeschriebenes Gesetz in seinem Business, dass man nie etwas mit einem Expeditionsteilnehmer anfing - egal, wie attraktiv er oder sie auch sein mochten. Unterwegs hatte er im Grunde nur eine einzige Aufgabe: Seine Kunden heil wieder nach Hause zu bringen. Denn er trug die Verantwortung für seine Truppe, vor allem auf unwegsamem Gelände, und so war Sex auf diesen Touren eine Ablenkung, die er sich nicht leisten konnte. Außerdem war er auch ein wenig abergläubisch und wollte den Berggöttern gegenüber nicht respektlos sein.

Das bedeutete für Mal allerdings auch, dass er automatisch quasi zölibatär lebte, wenn er auf Tour ging. Doch sobald er wieder zu Hause in Raglan war, änderte sich das schlagartig. Raglan war ein sehr begehrter Surf-Spot, hier fanden sich immer gutaussehende Mädels, mit denen man unverbindlich Spaß haben konnte.

Mal und seine Brüder waren für ihr gutes Aussehen bekannt, und dennoch gab es auf der Nordinsel nicht viele Frauen, die sic

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