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Die Rückkehr der Schmetterlinge Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 19 von Berg, Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Rückkehr der Schmetterlinge

Neue Liebe, neues Glück - 'Die Rückkehr der Schmetterlinge' von Marie Berg jetzt als eBook bei dotbooks. Mitten ins Herz! Für Amélie Blum bricht eine Welt zusammen, als ihr Ehemann sich ausgerechnet in einer Talkshow von ihr trennt. Nun bleiben ihr zwei Möglichkeiten: Entweder versucht sie, die alten Scherben ihrer Ehe aufzukehren und zu retten, was zu retten bleibt ... oder aber sie nimmt all ihren Mut zusammen und wagt einen Neuanfang. So tauscht Amélie zunächst die beengte Stadtwohnung gegen ein idyllisches Haus auf dem Land - und dann hält das neue Leben einige Überraschungen für sie bereit ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die Rückkehr der Schmetterlinge' von Marie Berg. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Die Kölner Autorin, die unter dem Namen Marie Berg schreibt, wusste bereits als kleines Mädchen, dass sie später einmal eine "Bücherfrau" werden wollte. Darum arbeitete sie einige Jahre in einer Buchhandlung, studierte Germanistik und machte sich schließlich als Lektorin einen Namen, bevor sie begann, als Autorin Erfolge zu feiern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 139
    Erscheinungsdatum: 30.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958242128
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 818 kBytes
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Die Rückkehr der Schmetterlinge

1. Kapitel

"Kommst du heute zum Abendessen, Claas?"

Amélie Blum bemühte sich um ein freundliches Lächeln. Aber ihr Ehemann sah es nicht. Er stand bereits im Flur und nahm seinen grauen Mantel vom Haken.

"Nein", rief er. "Ich muss länger arbeiten."

Amélie ging ihm hinterher. "Claas", sagte sie bittend. "Merle würde so gerne wieder einmal mit dir spielen."

Merle war die putzige kleine Tochter des Ehepaars. Im Oktober hatte sie ihren vierten Geburtstag gefeiert. Seit diesem Tag hatte sie ihren Vater kaum mehr zu Gesicht bekommen. Wenn Claas nach Hause kam, schlief Merle längst. Am Wochenende reichte die Zeit gerade mal für ein Frühstück zu dritt. Dann machte sich Claas auch schon wieder auf den Weg zur Arbeit.

Gemeinsam mit zwei Kollegen führte er die Steuerberatungskanzlei Wolf, Blum und Krachtmann. Der sechsunddreißigjährige Claas Blum war immer schon fleißig gewesen. Fleißig und zielstrebig. Direkt nach seiner Ausbildung hatte er für eine große Sozietät gearbeitet. Drei Jahre später machte er sich mit seinen beiden Kollegen Thomas Krachtmann und Michael Wolf selbstständig.

Zu Beginn ihrer Ehe hatte Amélie die Strebsamkeit ihres Gatten imponiert. Es gefiel ihr, dass ihr Mann Verantwortung übernahm und dass er danach strebte, seine Familie materiell abzusichern. Zumal Claas häufig betonte, dass er nur so viel arbeitete, um ihr und Merle ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Allerdings hatte Claas Blum sich immer bemüht, spätestens um neunzehn Uhr zu Hause zu sein, damit noch ein wenig Zeit für Frau und Kind blieb. Und an den Wochenenden arbeitete er nur, wenn es unbedingt notwendig war.

Seit einem halben Jahr war das leider anders. Die Abende, die ihr Mann zu Hause verbrachte, konnte die vierunddreißigjährige Amélie an einer Hand abzählen. Auch an den Wochenenden waren Mutter und Tochter inzwischen meistens allein.

Claas wühlte hektisch in seiner Manteltasche herum. "Wo sind meine Schlüssel?", murmelte er. "Gestern waren sie noch an Ort und Stelle."

Amélie blickte auf das grüne Bord, das direkt neben der Garderobe hing. Umsichtig griff sie nach dem richtigen Schlüsselbund. "Hier sind sie doch", sagte sie freundlich.

Normalerweise hieß an Ort und Stelle , dass Claas Blum seine Schlüssel an das Bord hängte - und Gleiches von Amélie erwartete. Er schätzte es, wenn alles seine Ordnung hatte. Dass Claas die Schlüssel in seinen Taschen suchte, war also mehr als ungewöhnlich.

Vermutlich war er wirklich total überarbeitet. "Ich glaube, du brauchst dringend eine Pause, Liebling", erklärte Amélie und reichte ihm den dicken Schlüsselbund.

"Ja, ja", antwortete Claas, aber es hörte sich nicht so an, als hätte er ihr zugehört.

Noch gab Amélie nicht auf: "Kannst du heute früher kommen? Wegen Merle?"

Für den Bruchteil einer Sekunde blickte Claas auf. Aber er schaute seiner Frau nicht in die Augen, sondern irgendwie an ihr vorbei.

"Heute geht es auf gar keinen Fall. Vielleicht morgen. Ich muss jetzt los, bin spät dran. Adieu."

Und schon war er aus der Tür. Früher hatte Amélie immer einen kleinen Kuss bekommen, bevor Claas zur Arbeit ging.

Auch diese Zeiten schienen vorbei zu sein. Bevor Amélie länger nachdenken konnte, schallte Merles fröhliche Stimme aus dem Kinderzimmer.

"Mami, wo bist du?"

Amélie machte sich auf den Weg ins Kinderzimmer. Dort öffnete sie zunächst die gelben Vorhänge mit den fröhlichen Tiermotiven. Anschließend beugte sie sich zu ihrer Tochter und drückte ihr einen liebevollen Kuss auf die linke Wange.

"Guten Morgen, mein süßer Schatz. Hast du gut geschlafen?"

Merle rekelte sich und gähnte herzhaft. "Ja. Ist Papa schon weg?"

Amélie nickte und Merle sprach bereits weiter. Für ihr Alter war sie äußerst redegewandt.

"Kommt er heute Abend nach Hause? Ich möchte ihm so gerne meine Bilder zeigen."

Ihre Mutter

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