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Die Rache der Gräfin Historischer Roman von Dressel, Dietmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.05.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Die Rache der Gräfin

Die Rache der Gräfin ist der 3. Teil aus der Trilogie: Ein Schrei zu Gott und die Fortsetzung vom Roman: Der Medicus und die Nonne. Der Inhalt dieses Romans berührt die dunklen Seiten des Denkens und Handelns von Männern und Frauen, die von der Dummheit getrieben, der Gier, dem Hass und der Rache nicht widerstehen können und sich förmlich darin laben. Es kommt die Zeit, da rückt das 65. Lebensjahr in greifbare Nähe - endlich - denkt man erleichtert - in Pension. Soweit so gut! Es dauert nicht lang, und man feiert im Kreise der Familie den 66. Geburtstag und stellt dabei mit zunehmender Ungeduld fest, dass so ein Tag, mit seinen 24 Stunden, ziemlich lang sein kann. Familie, Enkelkinder, Faulenzen, Reisen und gelegentliche botanische Experimente bei der Gartenarbeit reichen nicht mehr aus, um den Tag ein interessantes Gesicht zu geben - was tun? An dieser Frage kommt man nicht mehr vorbei, möchte man nicht den Rest seines Lebens auf der Couch und vorm Fernseher verdösen. Warum, so fragte ich mich, die vielen Gedanken und Ideen, die sich im Laufe eines Lebens gesammelt haben überdenken und - so möglich, schriftlich verarbeiten. Kaum sind solche Gedanken zu Ende gedacht, entwickelt sich dafür die notwendige Initiative - ein Literaturstudium muss her, denkt sich der Kopf, ohne an den Körper zu denken, der ist ja bereits 66 Jahre alt. Diese drei Studienjahre waren es, die mir zeigten, dass das kreative Schreiben kein dunkles Geheimnis bleiben muss, so man sich bemüht es zu lüften. Und noch etwas half mir sehr, das Schreiben ernsthaft anzupacken - das geistige in sich "Hineinhören" um mit dem Bewusstsein und seiner inneren Stimme Gespräche zu suchen. Viele meiner Bekannten und Leser fragen mich, wie machst du das, in so kurzer Zeit so viele Bücher zu schreiben? Ehrlich gesagt, ich kann mir diese scheinbar einfache Frage nicht mal selbst beantworten. Ich glaube, es ist meine innere Stimme, die ständig mit mir diskutieren möchte. Und so fließen die Gedanken, wie von Geisterhand gelenkt, schon fast von allein in die Tastatur meines Computers. Meiner Frau, meinen Kindern und Enkelkindern habe ich viel zu verdanken. Sie geben mir die Kraft und die Ruhe um zu schreiben. Und das ist es, natürlich nicht nur, was meine Gedanken, mein Bewusstsein und mein Weltbild nachhaltig so wohltuend inhalts-reich beeinflusst. Das, was ich schreibe ist möglicherweise nicht immer leicht zu verdauen, soll auch nicht so sein. Ich möchte auch nicht der "Besserwisser" sein, oder Derjenige, der alles richtig und wahrhaftig beurteilt. Beileibe nicht - wirklich nicht, ganz ernstlich!!! Wenn es mir in meinen Romanen mit seinen unterschiedlichen Themen und Inhalten gelänge, Nachdenklichkeit zu wecken, aus der sich möglicherweise Fragen entwickeln, wäre ich ein glücklicher Schreiberling und Autor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 26.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783744843843
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1061kBytes
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Die Rache der Gräfin

Ein "scheinkranker" Spion

Verräter sind selbst denen, deren Sache sie dienen, verhasst.

Publius Cornelius Tacitus

Man liebt zwar den Verrat, aber nicht den Verräter

Ein Sprichwort

L autes Rufen und heftiges Pochen an der Türe ihrer Schlafkammer reißen Katarina aus ihrem liebevollen Traum und holen sie in die Wirklichkeit zurück. Mit einem lauten - ich komme gleich, zieht sie sich ihr Nachthemd vom Leib, schlüpft in eine ehemals weiße Hose und zieht sich einen Kittel über ihr Unterhemd, der wenigstens noch die Farbe Weiß erahnen lässt. Kaum ist der letzte Knopf geschlossen, öffnet sie die Zimmertür und sieht vor sich ihre Namensvetterin Schwester Katarina-Erika stehen. Wenn sie beide allein sind, lassen sie natürlich die "Erika" beiseite. Nur wenn andere Schwestern oder Kranke anwesend sind, wird sie mit Ihrem Doppelnamen angesprochen.

"Was treibt dich denn so aufgeregt herum und das noch am frühen Morgen? Ist was Schlimmes passiert oder muß dir selber dringend geholfen werden? Brauchst du Hilfe?" "Entschuldige bitte meine Aufregung, Katarina! Vor gut einer Stunde wurde uns ein junger Mann gebracht, der am rechten Oberschenkel eine ziemlich große Schnittwunde hat. Angeblich, so der Bauer vom Nachbardorf, wurde er von zwei Räubern überfallen, die ihn vom Pferd zerrten, mit dem Schwert verletzten und ihm sein gesamtes Hab und Gut abnahmen. So wie sie kamen, seien sie auch wieder, natürlich mit seinem Pferd und seiner gesamten Ausrüstung verschwunden. Der Bauer, der ihm in seiner Not half hier ins Krankenhaus zu kommen meinte, dass sich das ziemlich zwielichtig anhörte. Räubergesellen oder randalierende Soldaten der Preußischen Armee gäbe es schon seit Monaten hier in der Gegend nicht mehr. Aber gut! Sei es wie es sei. Ich habe mir die Wunde angesehen, die der Bauer nur notdürftig mit einem Ärmel seines Hemdes verbunden hatte. Vorsorglich schnürte er mit dem anderen Ärmel oberhalb der Verletzung die Blutzufuhr ab, damit er nicht verblutet. Ich habe mir die Wunde nochmals genauer angesehen. Sie ist, wie sonst bei einem Schwerthieb so üblich, weniger tief. Diese Fleischwunde ist eher relativ harmlos und hat keine größeren Blutgefäße verletzt. Wenn ich mal unken soll, würde ich sagen, da hat sich einer eine leichte Wunde zugefügt, um vielleicht mal von netten Krankenschwestern in die Arme genommen zu werden."

Meine liebe Katarina-Erika, da weckst du bei mir einige unangenehme Erinnerungen." "Ach was und wie meinst du das?" "Mein Leben in der zurückliegenden Zeit war nicht immer vom Wohlwollen zu meinen Gunsten geprägt. Es gab da auch eine Menge sehr unangenehmer Erlebnisse, die ich nicht verschuldet habe und de-nen ich auch nicht schuldig war. Ich mag mich irren, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir bei diesem jungen Mann vorsichtig sein sollten." "Gut Katarina, wenn du meinst, ich habe nichts dagegen. Vorsichtshalber sollten wir Mertlin informieren. Schaden kann es jedenfalls nicht. Was schlägst du vor, Katarina?" "Pass auf, Katarina-Erika,! Ab sofort, wenn wir uns in der Nähe des verletzten Mannes aufhalten, bist du Katarina und ich bin Katarina-Erika!" "Ja gut, und für was soll der Namenstausch nützlich sein, Katarina?". "Lass gut sein, Katarina-Erika, ich habe da so ein unangenehmes Gefühl, das mir zur Vorsicht rät. Wenn er schlimme Absichten gegen mich verfolgt, dann könnte ich als Katarina-Erika ihn unauffällig beobachten und möglicherweise frühzeitig erkennen, was er wirklich plant. Bist du damit einverstanden?" "Ich habe damit kein Problem, Katarina und weiß mich zu wehren!" "Gut, dann lass uns aufbrechen. Bei aller Unkerei von mir, letztlich müssen wir dem Verletzten helfen wieder gesund zu werden. Ob uns das gefällt oder nicht. Mein Bauchgefühl muss ja nicht stimmen. Froh wäre ich, wenn meine liebe innere Stimme bei mir wäre, dann würde ich mich wohler fühlen." "Wer ist denn das bei dir, Katarina, ich habe so e

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