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Die Rache des Milliardärs Baccara Bd. 1555 von LEWIS, JENNIFER (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die Rache des Milliardärs

Als Milliardär kehrt Declan Gates in seine Heimat zurück. Vor Jahren, als er noch als das schwarze Schaf der Stadt galt, hatten sich alle von ihm abgewandt, selbst seine große Liebe Lily. Das will er ihr jetzt heimzahlen. Beim ersten Wiedersehen fliegen dann auch die Fetzen - und Funken der Leidenschaft, die Declan zunächst nicht wahrhaben will. Aber bald kann er es nicht mehr leugnen: Lily erscheint ihm begehrenswert wie nie zuvor. Und so endet ein gemeinsamer nächtlicher Spaziergang am Strand in einer heißen Umarmung. Trotzdem hält Declan an seinen Plänen fest ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862955756
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara Bd.1555
    Größe: 754 kBytes
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Die Rache des Milliardärs

1. KAPITEL

"Was machst du denn da? Bist du noch zu retten?"

Die tiefe männliche Stimme ließ Lily Wharton herumfahren. Wie ein Blitz durchzuckte sie die Erinnerung an den Mann mit den scharf geschnittenen Zügen, der sie so salopp angesprochen hatte: Declan Gates.

Lily hätte beinahe lauthals losgelacht. Die Art der Begrüßung war ihr gleich bekannt vorgekommen. Es war noch nie Declans Art gewesen, sich lange mit Förmlichkeiten aufzuhalten.

"Das siehst du doch. Ich beschneide die Rosen", antwortete sie endlich und deutete mit der Schere auf dorniges Gestrüpp, das an der Außenmauer des alten Hauses emporwucherte. Sie musste sehr vertieft gewesen sein, denn sie hatte kein Auto den steilen Weg die Klippen hinaufkommen hören.

"Ja, das sehe ich. Aber das erklärt noch lange nicht, was du auf meinem Grund und Boden zu suchen hast."

Lily sah ihn sich genauer an. Es war unverkennbar dasselbe markante Profil mit dem energischen Kinn, der kühn gebogenen Nase und den hohen Wangenknochen. Aber dieser Declan trug einen tadellosen Maßanzug und hatte das pechschwarze Haar glatt zurückgekämmt. Die breiten Schultern deuteten an, dass er athletischer und männlicher geworden war in den letzten zehn Jahren.

Er ist also zurückgekommen, dachte Lily mit einem Anflug von Panik. Sie fasste sich und sagte: "Ich habe monatelang versucht, dich zu erreichen. Tat mir übrigens leid zu hören, dass deine Mutter gestorben ist."

Er streifte sie mit einem ungläubigen Blick.

Lily wusste warum. Vermutlich gab es in ganz Blackrock, der kleinen Küstenstadt im Bundesstaat Maine, keinen einzigen Menschen, der nicht erleichtert aufgeatmet hätte bei der Nachricht, dass die alte Hexe in ihrem Haus auf den Klippen endlich das Zeitliche gesegnet hatte.

"Ich weiß nicht, wie viele Nachrichten ich für dich hinterlassen habe, aber du hast mich nie zurückgerufen. In deinem Büro sagten sie mir, du hättest geschäftlich in Asien zu tun. Ich konnte es einfach nicht ertragen zuzusehen, wie das Haus allmählich verfällt."

"Ach, das hätte ich doch beinahe vergessen. Das war ja mal der Stammsitz eurer Familie." Seine hellen silbergrauen Augen funkelten kampfeslustig.

Selbst jetzt nach all den Jahren spürte Lily das Kribbeln im Bauch, das er früher schon bei ihr ausgelöst hatte. Wie hatte sie sich damals dagegen gewehrt, in seinen Bann gezogen zu werden! Es durfte nicht sein. Die Familien waren verfeindet, und schon eine harmlose Freundschaft unter Jugendlichen galt als Verrat. Als sie an diese Zeiten zurückdachte, hatte sie wieder den Klang seiner Kawasaki im Ohr. Auf diesem Motorrad war er damals immer durch die Ortschaft gedonnert, sodass das Aufheulen der Maschine von den Klippen widerhallte und die Einwohner Blackrocks einmal mehr ihn und die ganze Gates-Sippe zum Teufel wünschten. Ihm war es vollkommen egal gewesen, was die Leute von ihm dachten. Er hatte nie den Ehrgeiz gehabt, anderen zu gefallen.

Und nun hingen Wohl und Wehe der ganzen Stadt ausgerechnet von seinem guten Willen ab. Zumindest, wenn es so lief, wie Lily es geplant hatte, denn sie baute noch immer auf seine Anständigkeit und glaubte an das Gute in ihm.

Als sie sich zum letzten Mal gesehen hatten, war er auf seinem Motorrad vorgefahren und hatte mit der Faust gegen die Haustür gedonnert. Lily hatte versucht, ihn so schnell wie möglich loszuwerden, ehe ihre Mutter ihn dort sah, die jeden Moment nach Hause kommen konnte. Vor allem aber auch, damit er nicht merkte, wie ihr das Herz bis zum Halse schlug, wenn sie sich gegenüberstanden. Er hatte ihr eröffnet, dass er Blackrock an diesem Tage verlassen würde und nie wieder zurückkäme. Und er hatte Wort gehalten - zehn Jahre lang. Bis zu diesem unverhofften Wiedersehen.

Aber jetzt brauchte sie ihn.

Er musterte sie von Kopf bis Fuß in ihrem gestreiften Oxford-Hemd und den abgetragenen Kakihosen. Sein Blick kam ihr vor wie der eines Raubtiers und ging ihr dur

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