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Die süßeste Versuchung, seit es Männer gibt von Wood, Joss (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die süßeste Versuchung, seit es Männer gibt

Ein Mann, der so sexy ist, dass sich praktisch alle Frauen die Finger nach ihm lecken? Den braucht Konditorin Ellie ganz bestimmt nicht. Ihr Leben ist kompliziert genug, zumal gerade ihre Bäckerei auf dem Spiel steht. Aber Jack Chapman, Abenteurer und berühmt-berüchtigter Journalist, strandet ausgerechnet vor ihrer Tür. Und da er ein Kollege ihres Vaters ist, kann sie ihn nicht einfach stehen lassen und Zuckerguss rühren, als sei nichts gewesen. Also lässt Ellie ihn herein. Erst in die Bäckerei, dann in ihr Bett - denn Jack ist die süßeste Versuchung, seit es Männer gibt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 18.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700355
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 817 kBytes
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Die süßeste Versuchung, seit es Männer gibt

1. KAPITEL

"Ellie, dein Handy klingelt! Ellie, geh jetzt ran!"

Ellie Evans lächelte. Den personalisierten Klingelton hatte ihre beste Freundin Merri für sie aufgenommen. Ihre warme Stimme durchdrang jetzt klar und deutlich die Stille. Rasch griff Elli ihr Handy und presste es ans Ohr.

"El?"

"Hallo, du - wie geht es der kleinen Prinzessin?", fragte Ellie und ging dabei gedankenverloren die Rechnungen auf ihrem Schreibtisch durch.

Die "Prinzessin" war Ellies Patentochter Molly Blue, eine sechs Monate alte Diva, die sie alle um ihren süßen kleinen Finger gewickelt hatte. Merri erging sich sofort in einem viel zu ausführlichen Monolog über zahnende Babys, schmutzige Windeln, schlaflose Nächte und verschiedene Breisorten. Ellie, die sich immer noch nicht so ganz daran gewöhnt hatte, dass ihre partyfreudige, freiheitsliebende Freundin Mutter war, gab an all den richtigen Stellen ein nur halbwegs interessiertes "Hm" von sich und schaltete innerlich ab.

"Okay, ich hab's verstanden. Ich langweile dich", sagte Merri, womit sie wieder Ellies Aufmerksamkeit ergatterte. "Aber normalerweise tust du zumindest so, als würdest du zuhören. Also, was ist los?"

Sie waren bereits seit ewigen Zeiten befreundet, insofern kannte Merri sie in- und auswendig. Und da sie nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre Angestellte war, konnte Ellie nicht länger warten, um ihr die vernichtende Neuigkeit mitzuteilen. Nervös ließ sie ihren Blick über den unordentlichen Schreibtisch ihres kleinen Büros im zweiten Stock ihrer Bäckerei und ihres Delikatessencafés gleiten und biss sich auf die Lippe. Panik schnürte ihr die Kehle zu.

Sie holte tief Luft. "Die Khans haben das Haus verkauft."

"Welches Haus?"

"Dieses Haus, Merri. Wir haben sechs Monate, ehe wir ausziehen müssen."

Ellie hörte, wie Merri scharf einatmete.

"Aber warum in aller Welt haben sie verkauft?"

"Sie sind in den Siebzigern, und ich vermute mal, dass sie den Stress leid sind. Wahrscheinlich haben sie ein halbes Vermögen für das Haus bekommen. Wir wissen doch, dass es meilenweit die teuerste Gewerbegegend ist."

Ellie blickte aus dem Fenster auf den schneeweißen Strand und den tiefblauen Ozean dahinter. Es war erst einen Tag her, dass sie die Nachricht erhalten hatte, und es fiel ihr immer noch schwer, sie zu verdauen. Die Zukunft von Pari's, der Bäckerei, die sich seit vierzig Jahren im Besitz ihrer Familie befand, war mehr als ungewiss.

"Warum können wir die Räumlichkeiten nicht weiter von den neuen Besitzern anmieten?"

"Danach habe ich mich schon erkundigt. Sie wollen größere Renovierungsarbeiten durchführen, um hochwertige Geschäfte anzusiedeln. Der Mietpreis wird dementsprechend steigen. Das können wir uns nicht leisten. Und was noch beunruhigender ist, ich habe mit Lucy geredet ..."

"Der Maklerin?"

"Genau. Sie hat mir gesagt, dass Gewerbeflächen in St. James derzeit Spitzenpreise erzielen und dass es sowieso nur ganz wenige Objekte gibt - wenn überhaupt -, die sich für eine Bäckerei samt Café und Delikatessenladen eignen."

Nach vier Jahrzehnten als wahre Institution in St. James und der False Bay stand Pari's kurz vor dem Aus. Da Ellie eine der Teilhaberinnen war, musste sie mit dieser Situation irgendwie fertigwerden.

Sie hatte allerdings keine Ahnung, was sie tun sollte.

"Hast du es schon deiner Mum gesagt?", fragte Merri ruhig.

"Ich kann sie nicht erreichen. Seit zehn Tagen haben wir keinen Kontakt. Ich glaube, sie ist gerade in einem Ashram ... oder sie liegt irgendwo in Goa in der Sonne", entgegnete Ellie müde. Wo sie jedenfalls nicht war, war die Bäckerei, um ihrer Partnerin/Tochter dabei zu helfen, das Dilemma zu lösen, in dem sie steckten.

Es war deine Idee , erinnerte sich Ellie. Du hast gesagt, dass sie gehen kann. Du hast ihr sogar selbst vorgeschlagen,

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