text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die schöne Erbin Digital Edition von Neff, Mindy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.10.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die schöne Erbin

Cole Martinez, Chef der königlichen Leibgarde von Valldoria, weiß: Eine Verbindung zwischen ihm und der anziehenden Raquel ist ausgeschlossen! Er soll die widerspenstige Schöne nur aus Nizza nach Hause bringen. Allerdings erliegt er dabei zusehends ihrer Anziehungskraft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 19.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733786755
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 745 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die schöne Erbin

2. KAPITEL

Cole war ein Mann, der stets auf alles vorbereitet war. Obwohl er geplant hatte, sofort wieder nach Valldoria zurückzukehren, hatte er für den Fall einer Verzögerung eine Reisetasche gepackt und mitgenommen.

Allerdings hatte er nicht erwartet, dass Raquels Eigensinn diese Verzögerung auslösen würde. Oh, er hatte geahnt, dass sie nicht gerade erfreut sein würde. Er war nur nicht auf die Stärke ihres Widerstands vorbereitet gewesen.

Und auch nicht auf seine Reaktion darauf.

Sie konnte ruhig die Desinteressierte, die Gelangweilte spielen, doch Cole wusste, was jetzt in ihrem schlauen Köpfchen vor sich ging. Es verletzte ihn, dass sie so darauf erpicht war, ihn loszuwerden und gleichzeitig forderte es ihn heraus.

Vielleicht war es höchste Zeit, dass er herausbekam, womit ein Mann Raquel beeindrucken konnte. Er würde sie beobachten, dazulernen und dann sein Wissen zu den Akten legen.

Denn küssen, nein, küssen würde er sie auf keinen Fall mehr.

Verflixt. Sein Herz schlug jetzt noch viel zu schnell, während sie einfach in die Dunkelkammer verschwand, als ob er noch nicht einmal existierte. Das entsprach nicht dem Verhalten einer Frau, der man gutes Benehmen auf Teepartys beigebracht hatte.

Aber das hier war auch keine Teeparty. Die anonymen Drohbriefe, die die Santiago-Familie erhalten hatte, zeigten ihm, dass diese Fiesta tödlich sein könnte.

Und er brauchte Informationen über Raquel. Er brauchte auch das kleinste Detail, um herauszufinden, ob die Drohung auch Carlos schöne Tochter mit einbezog. Jeder wusste, wie sehr Carlos Santiago an Raquel hing.

Und wenn Cole es gelungen war, sie aufzuspüren, dann gelang es dem Feind auch.

Er klopfte an die Tür, an der ein Schild hing, das dem Besucher deutlich zu verstehen gab, dass man nur auf Aufforderung eintreten durfte.

"Momento" , kam die scharfe Antwort.

Er biss die Zähne zusammen. Er war kein Mann, dem es leicht fiel, Befehle entgegenzunehmen. Er war es gewohnt, dass man seinen Anordnungen folgte, sobald er nur mit den Fingern schnippte.

Doch diesmal geduldete er sich einige Minuten, bis er schließlich die Tür aufriss und ihm der beißende Geruch von Chemikalien entgegenschlug, die Raquel wohl zum Entwickeln der Fotos brauchte.

"Du bist ja immer noch da", bemerkte sie.

Er stellte fest, dass sie ihm barfuß nur bis zum Kinn reichte und schaute sie herausfordernd an. "Ich habe vor, ab jetzt als dein Schatten zu dienen, Señorita. Gewöhn dich einfach daran."

"Ich habe nachgedacht", erklärte sie. "Vielleicht habe ich zu übereilt erlaubt, dass du bleiben kannst. Was werden die Nachbarn von mir denken?"

"Dem kannst du ganz einfach entgegenwirken."

Sie sah unglaublich erleichtert aus. "Ich wusste ja, dass du ein vernünftiger Mann bist. Du wirst wieder zurückfliegen, nicht wahr?"

"Nein, du wirst mitkommen."

Ihre Erleichterung verwandelte sich in Ärger. "Du denkst zu einspurig. Du solltest dich darum bemühen, deinen Horizont zu erweitern."

Das hatte er bereits mit dem Kuss von vorhin getan. "Ich könnte dich auch einer gewissen Engstirnigkeit beschuldigen."

Sie ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch, die Beine weit geöffnet, sodass die Zipfel ihres Männerhemdes zwischen ihren Oberschenkel lagen. Sie hatte diese lässige Haltung unbewusst eingenommen, nicht in der Absicht, ihn zu verführen. Trotzdem reagierte sein Körper sofort darauf.

"In den letzten Monaten war ich alles andere als engstirnig. Im Gegenteil, schau dir nur diese Fotografien an und sag mir dann, ob ich Phantasie habe oder nicht."

Sie breitete die Fotos auf dem Couchtisch voller Stolz aus, und er setzte sich neben sie. Der Geruch des Entwicklers, der noch auf den Abzügen hing, vermischte sich mit ihrem blumigen Parfüm. Ihre Knie berührten sich leicht, und sie zuckte zusammen und rückte einige Zentimeter von

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen