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Die schöne Piratin der Karibik von Martin, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.06.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die schöne Piratin der Karibik

Schiffbrüchig! Verzweifelt klammert sich William an einen Felsen im tobenden Meer. Nur noch Sekunden, bis die Wogen ihn mitreißen - da sieht er auf den Klippen hoch über sich eine Lady in Weiß. Ihre dunklen Locken wehen im Wind, und jetzt springt sie! Gemeinsam erreichen sie den Strand. Bevor William zusammenbricht, küsst er seine Lebensretterin leidenschaftlich. Er ahnt nicht, wer dieser wunderschöne, mutige Engel ist: Mia Del Torres, die Schwester des berüchtigsten Piraten der Karibik. Um ihn zur Strecke zu bringen, ist Piratenjäger William Greenacre nach Barbados gesegelt. Doch nun steht er für immer in Mias Schuld ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 21.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733765231
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1171 kBytes
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Die schöne Piratin der Karibik

1. KAPITEL

S ichert die Takelage!" Kräftige Sturmböen zerrissen die Worte des Kapitäns.

Will schlitterte über das glatte Deck. Er versuchte sich mit aller Kraft auf den Beinen zu halten, während die peitschende See das Schiff hin- und herwarf. Ein falscher Schritt, und der Sturm fegte ihn über Bord. Will wäre für immer verloren.

"Mehr Männer ans Steuerrad!", brüllte der Erste Offizier.

Will kämpfte sich die letzten Stufen empor und griff nach einer freien Speiche. Sofort spürte er, wie sich die geballte Kraft der See unter dem Schiff zusammenballte.

"Hart Steuerbord!"

Mit zwei weiteren Männern versuchte er, das Steuerrad herumzureißen, doch es ließ sich kaum bewegen. Will gab nicht auf. Noch einmal stemmte er sich so gegen das unbeugsame Rad, dass es ihm schier die Muskeln zerriss.

"Allmächtiger Gott", flüsterte der Erste Offizier.

Will blickte auf und erschrak. Er wusste, dass er das hier nicht überleben würde. Eine der mächtigsten Wellen, die er je gesehen hatte, türmte sich unbarmherzig vor ihnen auf. Ihr Schiff lag bereits seitlich, gleich würden sie kentern. Es gab keine Rettung mehr.

"Macht euch auf was gefasst, Männer!", rief der Kapitän.

Das Steuerrad fest in der Hand blickte Will seinem Schicksal entgegen. Da brach die gewaltige Welle auch schon donnernd über dem Schiff zusammen.

Die Gewalt des Aufpralls war so enorm, dass die Wassermassen Will binnen Sekunden vom Steuerrad über die Reling in die Tiefe rissen. Seine Lungen brannten, während er nach Luft rang, doch Will wusste, dass ein einziger Atemzug unter Wasser den sicheren Tod bedeutete. Er versuchte, sich zu orientieren und darauf zu vertrauen, dass ihm sein innerer Kompass die rettende Richtung weisen würde, als er endlich aus der Tiefe emporschoss. Kaum an der Wasseroberfläche angekommen, sog er gierig den lebensspendenden Sauerstoff in seine Lungen ein, bevor ihn eine zweite Welle hinab in die Tiefe riss.

Will kämpfte sich mit letzter Kraft an die Oberfläche zurück. Er stieß seine Schuhe mühsam von sich, denn jedes überschüssige Gramm Gewicht konnte in dieser Situation über Tod oder Leben entscheiden. Das Schiff lag in einiger Entfernung. Sein Heck richtete sich unnatürlich auf. Nur wenige Augenblicke später wurde es von den dunklen Fluten unbarmherzig in die Tiefe gezogen. Ganz in der Nähe hörte Will Kameraden verzweifelt um Hilfe schreien. Die meisten von ihnen konnten nicht schwimmen, obwohl sie schon ihr ganzes Leben auf See zubrachten. Ein Mann schaukelte nur wenige Meter von ihm entfernt im Wasser und schlug panisch vor Angst um sich. Will wusste, dass ihn der Mann mit sich hinabziehen würde, sollte er sich ihm zu sehr nähern. Gleichzeitig brachte er es nicht übers Herz, einen Kameraden einfach so im Stich zu lassen. Beherzt griff er nach einem Stück Treibholz und schwamm zu dem Mann hinüber.

"Halt dich daran fest", rief Will und warf dem Ertrinkenden die Planke zu.

Dankbar umklammerte der Mann das rettende Stück Holz und hörte für einen Moment auf zu schreien.

"Wir sollten in Richtung Land schwimmen", rief Will ihm zu.

"Das Festland ist noch meilenweit entfernt. Das schaffen wir nie."

"Wir müssen es versuchen."

"Unsere Flotte wird ein Schiff entsenden. Sie werden kommen und uns retten."

Wahrscheinlich hatte er recht und sie würden wirklich ein Schiff losschicken, doch bis es die Unglücksstelle erreicht hatte, war gewiss jeder Überlebende des Sturms an Erschöpfung gestorben. Die Karibische See mochte bei Tag sanft erscheinen, doch sobald sie von nächtlichen Stürmen aufgewühlt wurde, war an Schwimmen nicht mehr zu denken.

"Das Festland ist nur einige wenige Meilen von hier entfernt. Wir schaffen es, versprochen. Es kann Stunden dauern, bevor unsere Leute merken, dass wir Schiffbruch erlitten haben."

"Ich bleibe hier. Wenn du wirklich so verrückt bist und schwimmen willst, dann wünsche ic

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