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Die Stimme meines Herzens von Walker, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Die Stimme meines Herzens

Nein! sagt Alyses Verstand laut und deutlich, als Dario ihr einen Heiratsantrag macht, Flitterwochen in der Toskana inklusive. Denn sie weiß genau, dass der sexy Italiener keine Sekunde an Liebe denkt. Er will sich nur durch eine Vernunftehe mit ihr an seinem verhassten Halbbruder rächen, der in Alyse verliebt ist. Was für ein ungeheuerlicher, eiskalter Racheplan! Zu was ist dieser Mann noch fähig? Aber zum einen verspricht Dario ihr viel Geld für ihre verschuldete Familie. Und dann ist da die Stimme ihres Herzens, die beharrlich flüstert: Sag Ja ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706661
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 938 kBytes
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Die Stimme meines Herzens

1. KAPITEL

Alyse stand kurz davor, ihren Plan aufzugeben, die ganze Sache als verrückte, ja gefährliche Idee zu verwerfen und den Wohltätigkeitsball zu verlassen. Da entdeckte sie ihn .

Ihr stockte der Atem. Nervös strich sie eine Strähne ihrer goldblonden Haare aus dem Gesicht, um ihn besser sehen zu können. Er war ...

"Perfekt ..."

Das Wort kam ihr ungewollt über die Lippen.

Er sah so anders aus, fast wie von einem anderen Stern. Und das nahm sie derart gefangen, dass sie den Blick nicht von ihm abwenden konnte und mitten in der Bewegung innehielt, obwohl sie gerade von ihrem Champagner trinken wollte.

Er war überwältigend, anders konnte man es nicht beschreiben. Groß, schlank, durchtrainiert, eine beeindruckende Gestalt, die Macht ausstrahlte und in gewisser Weise auch Gefahr, trotz des eleganten Seidenanzugs mit dem blütenweißen Hemd. Die Krawatte, die er wohl irgendwann ungeduldig gelockert hatte, hing lose um seinen Hals, und der oberste Knopf an seinem Hemd stand offen, als brauche der Fremde dringend mehr Luft zum Atmen. Die schwarzen Haare waren länger als die der anderen Männer hier und wirkten wie die Mähne eines mächtigen Löwen. Er hatte hohe Wangenknochen, leuchtende Augen, halb verdeckt von langen dunklen Wimpern. Ein leichtes Lächeln spielte um seinen sinnlichen Mund, das jedoch keine Wärme zeigte, sondern eher kühlen Spott.

Und genau das machte ihn für sie perfekt. Denn seine Miene verriet ihr, dass er sich, ebenso wie sie, hier fehl am Platz fühlte. Wobei sie bezweifelte, dass man ihn gedrängt hatte, den Ball zu besuchen. Ihr Vater hingegen hatte darauf bestanden, dass sie an dieser Veranstaltung teilnahm, obwohl sie lieber zu Hause geblieben wäre.

"Du musst mal raus, nachdem du die meiste Zeit in dieser kleinen Kunstgalerie verbracht hast", hatte er gesagt.

"Ich bin gerne dort", hatte Alyse ihm entgegengehalten. Es war vielleicht nicht gerade der Job, den sie sich im Bereich der bildenden Kunst erhofft hatte, doch sie verdiente ihr eigenes Geld und konnte so zumindest gelegentlich der düsteren Atmosphäre in ihrem Elternhaus ausweichen, wenn die Krankheit ihrer Mutter wieder einmal alles überschattete.

"Aber du wirst nie jemanden treffen, wenn du nicht öfter ausgehst."

Mit "jemand" war Marcus Kavanaugh gemeint, wie Alyse wusste. Der Mann, der ihr zurzeit mit seiner ungewollten Aufmerksamkeit das Leben zur Hölle machte. Ständig besuchte er sie und wollte sie unbedingt dazu überreden, ihn zu heiraten. Seit Kurzem tauchte er sogar in der kleinen Galerie auf, sodass sie überhaupt keine Ruhe mehr vor ihm hatte. Und irgendwann hatte Alyses Vater ebenfalls beschlossen, dass diese Verbindung ein Segen wäre.

"Auch wenn er der Sohn deines Chefs und dessen Erbe ist, er ist trotzdem nicht mein Typ", hatte sie protestiert, obwohl ihr Vater das nicht hören wollte. Er drängte sie zwar nicht, Marcus' Antrag anzunehmen, aber er glaubte offenbar, dass sie keinen Besseren finden würde.

Schließlich fühlte sie sich so in die Enge getrieben, dass sie entschieden hatte, doch zu dem Ball zu gehen und ihn als Gelegenheit zu nutzen, der Zwickmühle zu entrinnen, in der sie sich befand. Und dann war plötzlich dieser Fremde aufgetaucht.

Mit seinem maßgeschneiderten Anzug passte er perfekt in diese Gesellschaft, und seine Miene zeigte, dass es ihm völlig egal war, was andere von ihm dachten. Ein weiterer Vorteil für den notwendigen Partner, den sie für ihren Plan brauchte.

Es schien fast so, als hätte der Mann ihre verwegene Idee gespürt, denn plötzlich wirkte er alarmiert. Er hob abrupt den Kopf, und sein Blick traf ihren.

In diesem Moment geriet ihre Welt ins Wanken, und Alyse stützte sich an der Wand ab.

Gefahr .

Das Wort schwirrte ihr durch den Kopf, und sie spürte Panik und gleichzeitig eine seltsame Erregung. Sie hatte vor, Marcus' Aufdringlichkeit ein Ende zu setzen, und es

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