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Die Tortenkönigin Roman von Conrad, Stella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Die Tortenkönigin

Zucker ist die beste Medizin! 'Die Tortenkönigin' von Erfolgsautorin Stella Conrad jetzt als eBook bei dotbooks. Während Konditorin Helene noch ihre Hochzeitstorte dekoriert, nascht ihr Verlobter bereits an anderen süßen Dingern. Schockiert beendet Helene die Beziehung und ... tja, was nun? Es bleibt ihr nichts anders übrig, als in das kleine, verschlafene Dorf ihrer Eltern zurückzukehren. Doch wie soll sie in diesem Nest jemals mit ihren ausgefallenen Tortenkreationen erfolgreich sein? Ihre große Karriere hat sie sich jedenfalls anders vorgestellt! Wenigstens etwas Gutes hat die Situation: Vor neuem Herzschmerz ist Helene hier auf jeden Fall sicher ... oder? Kuchen und Küsse - Wellness für die Seele! Jetzt als eBook: 'Die Tortenkönigin' von Stella Conrad. dotbooks - der eBook-Verlag. Stella Conrad, 1960 in Recklinghausen geboren, lebt an der Nordseeküste. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Köchin (wobei sie backstage sogar Stars wie Tina Turner, Joe Cocker, Depeche Mode, Herbert Grönemeyer und Die Toten Hosen bekochte) arbeitete sie als Veranstalterin, Pressebetreuerin und in einer Schauspielagentur, bevor sie sich dem geschriebenen Wort zuwandte. Bei dotbooks erschienen bereits Stella Conrads Romane 'Die Küchenfee', 'Die Tortenkönigin', 'Blindflug' und 'Der Feind an meinem Tisch' und 'Geständnisse einer Fernsehköchin'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 366
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955205461
    Verlag: dotbooks
    Größe: 741 kBytes
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Die Tortenkönigin

KAPITEL 1

"Helene, du bist eine Göttin", sagte Leon und grinste lüstern. "Und das Beste ist, du bist meine Göttin."

Er lehnte sich zurück und leckte sich genießerisch einen Klecks Vanillecreme von der Unterlippe, den ich ihm liebend gern weggeküsst hätte.

"Ich muss wirklich aufpassen", fuhr er fort und tätschelte sich den Bauch, "Marcel bringt mich um, wenn ich zunehme. Er sagt, ich werde zu fett, wenn ich so weitermache, aber ich kann dir einfach nicht widerstehen."

Mein Gesicht wurde heiß – wie immer, wenn Leon mir ein Kompliment machte.

"Du hast mich in dein Bett gekocht", sagte er immer, "das ist pure Verführung, was du auf den Tisch bringst – und deine Torten sind besser als jeder Orgasmus."

Ich warf ihm eine Kusshand zu und begann, den Tisch abzuräumen. Plötzlich umfingen mich seine Arme von hinten, und er presste sich eng an mich.

"Du bist so süß wie deine Törtchen", murmelte er in mein Haar, "du duftest so köstlich, hmmm ... und deine Haut ist wie Marzipan ..."

Er küsste mich seitlich auf den Hals, und sofort wurden mir die Knie weich. Seit unserem allerersten Kuss musste er mich nur berühren, und ich schmolz dahin. Und eines musste man ihm lassen: Leon wusste, wie und wo man eine Frau richtig berührt.

Seine Hände wanderten höher, während er weiter meinen Hals küsste. Ich wollte vor lauter Seligkeit gerade ohnmächtig werden, als das Dudeln seines Handys unser romantisches Intermezzo am Abend höchst unromantisch unterbrach, denn sofort ließ er mich los und zog sein Telefon aus der Hosentasche.

"Marcel", murmelte er nach einem Blick auf das Display. Er drehte sich um und verließ die Küche, um mit seinem Manager zu telefonieren, während ich mich erst einmal sortieren musste.

Verdammter Marcel!, dachte ich wütend. Der Kerl hatte ein untrügliches Gespür für den unpassendsten Augenblick, um aufzutauchen oder anzurufen, kurz: um uns zu stören. Oder besser: um mich zu stören.

Eines hatte ich sehr schnell lernen müssen, seit Leon und ich ein Paar waren: Ich war die Nummer zwei in seinem Leben.

O nein, ich rede nicht von einer anderen Frau.

Ich rede von der Musik und Leons Ehrgeiz, ein Star zu werden. Dafür ließ er alles stehen und liegen. Bei einer Castingshow hatte er es immerhin auf den vierten Platz und damit zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Die Mädchen liebten ihn, und flugs war dieser Marcel auf der Bildfläche erschienen, hatte ihn unter Vertrag genommen und ihm eine große Karriere versprochen. Dafür musste Leon sich allerdings sieben Jahre jünger machen, als er in Wirklichkeit war – nämlich neunundzwanzig –, und vor allem musste er offiziell Single sein.

Ich war viel zu verliebt in ihn, als dass ich dagegen protestiert hätte, für die Öffentlichkeit nicht zu existieren. Trotzdem hasste Marcel mich und machte sich nicht einmal die Mühe, mir gegenüber höflich zu sein, wenn wir uns begegneten. Das äußerte sich allein schon dadurch, dass er mit mir nur französisch sprach, obwohl er genau wusste, dass ich diese Sprache gerade erst lernte – und obwohl er wie Leon gebürtiger Schweizer war und Deutsch beherrschte.

Mir war es egal.

Marcel war mir egal.

Für mich war nur wichtig, dass Leon und ich uns liebten und dass wir beschlossen hatten zu heiraten.

Als Marcel davon erfahren hatte – wir hatten ihn zu einem Abendessen zu uns eingeladen, um es ihm zu sagen –, war er auf mich losgegangen wie ein wild gewordener Stier und hatte mich beschimpft &nda

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