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Die Villa am Seerosenteich Roman von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2013
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Villa am Seerosenteich

Eine Liebesgeschichte, die man niemals vergisst: die bewegende Saga "Die Villa am Seerosenteich" von Christian Pfannenschmidt jetzt als eBook bei dotbooks. Kann man seine große Liebe jemals vergessen? Deutschland in den 1960er-Jahren: Isabelle Corthen verbringt eine idyllische Jugend auf dem Land. Gemeinsam mit Jon, dem Sohn des Dorflehrers, streift sie durch die Wälder und verbringt lange Sommertage am Seerosenteich. Bevor sie für ihr Studium auseinander gehen, versprechen sich beide ewige Treue. Jon setzt alles daran, so schnell wie möglich Arzt zu werden, um für seine Zukünftige sorgen zu können. Doch Isabelle gelingt selbst der Durchbruch als Modedesignerin. Und als sie Deutschland verlassen muss, um in Paris nach neuen edlen Stoffen und strahlenden Farben zu suchen, erkennen die beiden, dass eine gemeinsame Zukunft nicht so leicht wird, wie sie immer geglaubt haben ... Ein berührender Roman über die Kraft der Liebe - und darüber, warum es sich immer lohnt, für sie zu kämpfen. "Die Villa am Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Über 6 Millionen Menschen verfolgten bei der Erstausstrahlung der TV-Verfilmung den glanzvollen Aufstieg von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, zur Gründerin eines Modeimperiums - und ihre zu Herzen gehende Liebesgeschichte. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der bewegende Roman "Die Villa am Seerosenteich" von Bestseller-Autor Christian Pfannenschmidt. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie "Girlfriends". "Der Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. "Die Albertis" und "Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen" sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe "Meine Mutter ist unmöglich" fort. Bei dotbooks erschienen Christian Pfannenschmidts Romane "Die Villa unter den Linden", "Der Klang unserer Seelen", "Der Seerosenteich" und "Die Albertis". Außerdem haben ihn die Charaktere der "Girlfriends"-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: "Fünf Sterne für Marie" Band 2: "Freundschaft auf den dritten Blick" Band 3: "Zehn Etagen zum Glück" Band 4: "Demnächst auf Wolke sieben" Band 5: "Kurz vor zwölf im Paradies" Band 6: "Das 1x1 zum großen Glück" Band 7: "Frühstück für zwei" Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de, www.facebook.com/PfannenschmidtChristian

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 486
    Erscheinungsdatum: 01.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955202743
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1127 kBytes
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Die Villa am Seerosenteich

Erster Teil

1966

Kapitel 1

Johanna Kröger knotete hastig ihr Kopftuch zusammen, knöpfte auch den untersten Knopf ihrer Kittelschürze zu, stopfte die Hose in die schmutzigen Gummistiefel, nahm ihr Fahrrad, das gegen die Scheunenwand lehnte, stieg auf und raste los, die Dorfstraße hinunter. Gleich hinter Fenskes Hof bog sie links in den Feldweg ab, denn sie vermutete, daß die Kinder wieder am Hügel sein würden, am Seerosenteich.

Der frühe Mai war mild und sonnig, alles leuchtete frisch und grün, es war die große Zeit der Birken, des Flieders, des Bienenfleißes. Keine Zeit zum Sterben. Aber die Dinge kamen nun einmal, wie sie wollten, und Johanna war es recht so, denn sie interessierte sich für alles, was passierte, Gutes wie Schlimmes.

"Es gibt nix, was mich nichts angeht", pflegte sie häufig zu sagen, wenn sie die Nachbarn zum Lachen bringen und ihre Klatschsucht rechtfertigen wollte.

In Luisendorf hieß Johanna nur "die Zeitung". Darin lag ein wenig Verachtung, aber auch Gewißheit: Wenn man etwas in Erfahrung bringen wollte, brauchte man nur "die Zeitung" zu fragen; wenn man schludern wollte, etwas weitertratschen, gleich, ob es nun stimmen mochte oder nicht, konnte man es ohne jede Verantwortung tun.

"Ich hab's von "der Zeitung" her", erzählten sich die Bäuerinnen über den Gartenzaun hinweg oder im Eckladen von Bäcker Voss, der auch Kolonialwarenhändler, Poststation und Treffpunkt in einem war.

"Hör op", winkten die Männer ab, die im Gasthof Schmidt gegenüber der Backsteinkirche Lütt und Lütt tranken, "ob das "die Zeitung" snackt, oder in Bremen fällt 'ne Schaufel um!"

Sie taten so, als glaubten sie kein Wort. Und erzählten es doch am nächsten Tag schon weiter. Beim Klönschnack von Traktor zu Traktor; beim Mittagessen in der Küche; sonntags, feingemacht, nach dem Kirchgang; abends, müde im Bett.

Johanna Krögers altes schwarzes Fahrrad holperte über den steinigen, ein wenig abschüssigen Weg. Do, wat du wullt, hatte ihre Mutter ihr schon als Kind beigebracht, de Lüt snackt doch. Da war es doch besser, daß sie über die Leute redete als umgekehrt. War sie eben "die Zeitung". Sie sollten bloß froh sein. Luisendorf mit seinen kaum fünfhundert Einwohnern war ein langweiliges Kaff.

Ein Stück einer norddeutschen Landstraße, auf dem Weg von Husum nach Flensburg. Eine Kirche, ein Gasthof, ein Laden, eine Schule, ein paar Katen, Häuser und Bauernhöfe und Land, flaches Land, so weit man schauen konnte. Träge und wohlgeordnet floß der Alltag dahin. Rituale bestimmten den Takt der Zeit, wie das Wetter, die Tiere, die Natur. Säen und ernten, hegen und pflegen, essen und trinken. Im Frühjahr wurden alte Hölzer, Sträucher und Zweige zu Haufen, die sie hier Baken nannten, aufgetürmt und verbrannt, gegen die Wintergeister. Dann der Tanz in den Mai, op de Deel; das sommerliche Volksfest in der Nachbargemeinde Albershude, mit Karussell, Bratwurststand und einem gewaltigen Bierzelt; im Herbst das Erntedankfest mit all seinen schönen Bräuchen; und schließlich die Adventszeit, der Heilige Abend und die Silvesternacht.

Dazwischen lagen die langen Tage, die schon in der Nacht begannen, das Versorgen der Tiere, die Arbeit auf dem Feld, die Samstage, an denen man ein Bad nahm, und die Sonntage mit Kirchgang und Braten, mit Gartenbegehen und Butterkuchenessen. Ja, und die Hochzeiten. Die waren eigentlich das Beste. Die Hochzeiten und die Geburten in Luisendorf. Und dann war da noch der Tod. Der To

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