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Die Wahrheit deiner Berührung von Duran, Meredith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2013
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Die Wahrheit deiner Berührung

Die schöne Mina Masters rettete dem englischen Spion Phineas Granville einst das Leben. Nun ist sie eine erfolgreiche amerikanische Geschäftsfrau, die ihre Vergangenheit in England hinter sich gelassen hat. Als sie von den britischen Behörden gefangen genommen wird, um einen Verräter aus dem Versteck zu locken, ist Phineas der Einzige, der ihr helfen kann. Meredith Duran hat Anthropologie studiert. Ihre Faszination für die englische Geschichte führte zu ihrem ersten historischen Liebesroman. Seither schreibt sie sehr erfolgreich Bücher für eine wachsende Fangemeinde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 14.02.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802590191
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Written on your skin
    Größe: 793 kBytes
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Die Wahrheit deiner Berührung

2

Nur ein schmaler Lichtschimmer drang unter der Tür zum Zimmer ihrer Mutter hervor. Ohne anzuklopfen drückte Mina leise den Griff herunter, der sofort nachgab. Harriet Collins saß in der Fensternische, die Beine untergeschlagen, das Gesicht gen Nachthimmel gerichtet. Das helle blonde Haar fiel ihr bis über die Schultern und ließ dabei ihren schlanken Hals und die weichen Konturen ihres Kinns frei. So, wie sie dasaß, nur mit Nachthemd und Morgenrock bekleidet, wirkte sie ungemein jung. Fast so jung wie das Konterfei, das Mina allmorgendlich im Spiegel erblickte.

Reflexartig verkreuzte Mina die Finger. Niemals . Sie würde nie und nimmer derart gebrochen aussehen, und das nur, um einem Mann zu gefallen. An einer derartigen Liebe hatte sie kein Interesse.

Ein kaum hörbares Geräusch musste sie beim Betreten des Raums verraten haben, denn ihre Mutter wandte das Wort an Mina, ohne den Kopf zu drehen: "Sind die Gäste gegangen?"

Die Frage machte Mina stutzig. Es war noch nicht einmal Mitternacht. Sie schaute zum Kaminsims und entdeckte sofort die Lücke an der Stelle, an der für gewöhnlich eine Uhr stand. Sie ließ den Blick durch das Zimmer schweifen. Dort drüben, vor dem Kleiderschrank, lag die Uhr in einem Meer von Scherben, das Ziffernblatt zum Boden gewandt.

Sie sah ihre Mutter an, deren Gesicht keine Regung zeigte. "Nein, noch nicht." Behutsam zog Mina die Tür ins Schloss. Der Riegel war gut geölt und rastete lautlos ein ... Nicht nur die Türriegel, sondern alles in diesem Hause befand sich in vorzüglichem Zustand, war teuer und reich verziert und diente dazu, Collins' gesellschaftlichen Rang hervorzuheben. In dieser Hinsicht unterschieden Mina und ihre Mutter sich kein bisschen von dem Seidenteppich unter ihren Füßen. "Das kann auch noch einige Stunden dauern."

"Wie bitte?" Ihre Mutter wandte sich um, die Augen waren vom vielen Weinen gerötet. "Was hast du dann hier verloren? Kümmere dich wieder um die Gäste. Solange ich abwesend bin, fällt dir die Rolle der Gastgeberin zu. Beim Allmächtigen, dein Haar! Trag Jane auf, es sofort wieder zu richten."

Bestürzt hob Mina die Hand, um ihre Frisur zu überprüfen. Sogleich löste sich eine mit Edelsteinen besetzte Haarnadel und landete in ihrer Hand. Doch sie ließ sie zu Boden fallen - als Belohnung für denjenigen, der die Glasscherben zusammenfegen würde. "Nein, ich habe mich bereits zurückgezogen. Mr Monroe ist erkrankt, und Mr Collins hat mich gebeten, mich um ihn zu kümmern."

Harriet Collins runzelte die Stirn. Zweifelsohne missbilligte sie diese Anweisung, würde sich jedoch hüten, dagegen aufzubegehren. "Nun gut."

Sie nestelte an dem Medaillon, das sie um den Hals trug. Ihre Stimme war dünn vom Weinen und klang resigniert. "Was stimmt denn nicht mit ihm? Hast du einen Arzt rufen lassen?"

"Ja, aber es dürfte eine Weile dauern, ehe der eintrifft. Es scheint, als sträubte sich Mrs Harlocks Baby dagegen, endlich das Licht der Welt zu erblicken." Als ihre Mutter den Morgenrock raffte, um sich zu erheben, schob sie hastig nach: "Jane ist gerade bei ihm. Es gibt also keinen Grund, dass du dich seiner annimmst." Ihre Mutter war von nicht allzu robuster Natur, und gesetzt den Fall, Monroe hatte eine ansteckende Krankheit, sollte man sie nicht in seine Nähe lassen.

Ihre Mutter lehnte sich wieder zurück. "Sehr gut. Es hätte mir auch nicht behagt, einem der hier herumwandernden Gäste zu begegnen." Sie zögerte, bevor sie den Arm ausstreckte. "Komm her und erzähl mir geschwind alles, ehe du wieder gehst."

Ihr Interesse war ermutigend. In letzter Zeit schien ihre Mutter immer häufiger in einen Zustand der Benommenheit abzudriften, so als hätte sich ihr Geist vom Körper gelöst. Mina ließ sich auf einem Kissen aus Chintz nieder und lächelte ihre Mutter an. "Ich war gerade in ein Gespräch mit Mr Monroe verwickelt, als ..."

"Nein, bitte von Anfang an. Warst du das schönste Mädchen a

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