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Die Wege der Macht von Archer, Jeffrey (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Wege der Macht

Die Wege der Familien Clifton und Barrington sind gezeichnet von Glück und Leid, von Machtspielen und Schicksalsschlägen. Während sich sein Jugendfreund Giles in eine Frau mit dunkler Vergangenheit verliebt, reist Harry Clifton nach Sibirien. Harry will dem dort inhaftierten Schriftsteller Babakow helfen - und bringt sich damit in große Gefahr. Auch für seine Frau Emma, die der Barrington-Gesellschaft vorsteht, schlägt eine schwere Stunde ...

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos 'Die Clifton-Saga' stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Produktinformationen

    Größe: 1306kBytes
    Reihe (Teil): Heyne Bücher Bd.41992
    Herausgeber: Heyne
    Untertitel: Die Clifton Saga 5 - Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 592
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783641198213
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Die Wege der Macht

PROLOG

OKTOBER 1964

Brendan klopfte nicht an, sondern drehte nur den Türknauf und trat ein, wobei er gleichzeitig einen Blick zurückwarf, um sicher zu sein, dass ihm niemand gefolgt war. Er wollte niemandem erklären müssen, was ein junger Mann aus der zweiten Klasse um diese Zeit in der Nacht in der Kabine eines älteren Peers zu suchen hatte. Obwohl natürlich niemand einen solchen Vorfall kommentiert hätte.

"Müssen wir mit irgendwelchen Störungen rechnen?", fragte Brendan, nachdem er die Tür geschlossen hatte.

"Niemand wird uns vor sieben Uhr morgen früh behelligen, und dann wird nicht mehr viel übrig sein, das man noch irgendwie stören könnte."

"Gut", sagte Brendan. Er ließ sich auf die Knie sinken, schloss den großen Koffer auf, klappte den Deckel zurück und musterte die komplexe Maschinerie, deren Konstruktion ihn mehr als einen Monat gekostet hatte. Während der nächsten halben Stunde stellte er sicher, dass es nirgendwo lose Drähte gab, jedes Ziffernblatt sich an der vorgesehenen Stelle befand und die Uhr sich mit dem einfachen Umlegen eines Schalters starten ließ. Erst nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass alles perfekt funktionieren würde, erhob er sich wieder.

"Es ist alles bereit", sagte er. "Wann soll das Gerät aktiviert werden?"

"Um drei Uhr nachts. Ich brauche dreißig Minuten, um das alles hier loszuwerden", fügte der ältere Peer hinzu und berührte sein Doppelkinn. "Und dann muss ich immer noch genügend Zeit haben, um in meine andere Kabine zu gelangen."

Brendan wandte sich erneut dem großen Koffer zu und stellte den Timer auf drei Uhr ein. "Kurz bevor du gehst, musst du nichts weiter tun, als diesen Schalter umzulegen und dich zu versichern, dass sich der Sekundenzeiger bewegt. Dann hast du noch dreißig Minuten."

"Was kann schiefgehen?"

"Nichts, wenn sich die Lilien noch immer in Mrs. Cliftons Kabine befinden. Niemand auf diesem Flur wird überleben, wahrscheinlich sogar niemand auf dem Deck darunter. In der Erde unter den Blumen befinden sich sechs Pfund Dynamit, viel mehr, als wir eigentlich bräuchten, aber so kann niemand irgendwelche Zweifel daran hegen, dass wir unser Geld bekommen werden."

"Hast du meinen Schlüssel?"

"Ja", sagte Brendan. "Kabine 706. Dein neuer Pass und deine Bordkarte liegen unter dem Kopfkissen."

"Gibt es sonst noch etwas, worüber ich mir Sorgen machen müsste?"

"Nein. Du musst dich nur davon überzeugen, dass sich der Sekundenzeiger bewegt, bevor du gehst."

Doherty lächelte. "Wir sehen uns zu Hause in Belfast."

Harry schloss die Kabinentür auf und trat beiseite, um seiner Frau den Vortritt zu lassen.

Emma beugte sich vor, um an den Lilien zu riechen, die ihr die Königinmutter anlässlich der Jungfernfahrt der MV Buckingham geschickt hatte. "Ich bin völlig erschöpft", sagte sie, als sie sich wieder aufrichtete. "Ich weiß nicht, wie die Königinmutter das tagein, tagaus schafft."

"Genau das ist ihre Aufgabe, solange sie auf dieser Erde weilt, und sie ist wirklich gut darin. Aber ich wette, sie wäre völlig erledigt, wenn sie versuchen würde, ein paar Tage lang die Vorstandsvorsitzende von Barrington's zu sein."

Ein weiteres Mal las Harry die Karte Ihrer königlichen Hoheit, der Königinmutter. Eine so persönliche Botschaft. Emma hatte bereits beschlossen, die Vase in ihrem Büro zu platzieren, wenn sie wieder in Bristol wären, und jeden Montagmorgen Lilien hineinzustellen. Harry lächelte. Warum auch nicht?

Als Emma aus dem Bad kam, tauschte Harry den Platz mit ihr und zog die Tür hinter sich zu. Sie streifte ihren Morgenmantel ab und ging zu Bett. Sie war viel zu müde, um auch nur darüber nachzudenken, ob sie noch ein paar Seiten in Der Spion, der aus der Kälte kam lesen könnte, obwohl das Buch von einem neuen Autor stammte, den Harry ihr empfohlen hatte. Sie schaltete das Licht auf ihrer Se

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