text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Zauberfrau Roman von Lind, Hera (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.10.2012
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Zauberfrau

Eine temperamentvolle Komödie und ein Feuerwerk amüsanter Einfälle: 'Die Zauberfrau', der Bestseller von Hera Lind, jetzt als eBook bei dotbooks. 'Verdammte Kiste. ICH wollte IHN verwirren, nicht umgekehrt! War der Schuss womöglich nach hinten losgegangen? Das hätte mir gerade noch gefehlt!' Täglich steht Charlotte als weißgestärkte Dr. Anita Bach in der Fernsehserie "Unsere kleine Klinik" vor der Kamera. Ihr Privatleben ist nicht ganz so glamourös, da sie mit dem grundsoliden Ernstbert Schatz verheiratet ist, der außer den Zwillingen Ernie und Bert noch nichts Nennenswertes zur Ehe beigetragen hat. Und obwohl Charlotte nach Lust und Laune Männer verzaubern kann, ist ihr phlegmatischer Gatte immun gegen die Magie seiner Frau. Also muss Charlotte andere Geschütze auffahren - und das hat ungeahnte Folgen! 'Hera Lind schreibt Romane, deren Lästerton die Herzen der stolzesten Frauen trifft.' Die Zeit Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die Zauberfrau' von Hera Lind. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Hera Lind, geboren in Bielefeld, studierte Germanistik, Theologie und Gesang. Sie machte sich europaweit als Solistin einen Namen und war 14 Jahre lang festes Mitglied des Kölner Rundfunkchores. Während ihrer ersten Schwangerschaft schrieb sie ihren Debütroman "Ein Mann für jede Tonart". Dieser wurde sofort ein Bestseller und erfolgreich verfilmt - eine Erfolgsgeschichte, die sich mit zahlreichen Romanen wie "Das Superweib", "Die Zauberfrau", "Das Weibernest", Kinderbüchern und Tatsachenromanen bis heute fortsetzt. Hera Linds Bücher wurden in 17 Sprachen übersetzt und verkauften sich über 13 Millionen Mal. Hera Lind ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Die Autorin im Internet: www.heralind.com Hera Lind veröffentlichte bei dotbooks die Romane "Ein Mann für jede Hera Lind veröffentlichte bei dotbooks die Romane "Ein Mann für jede Tonart", "Frau zu sein bedarf es wenig", "Das Superweib", "Das Weibernest", "Die Zauberfrau", "Der gemietete Mann", "Hochglanzweiber", "Mord an Bord", "Der doppelte Lothar", "Karlas Umweg", "Fürstenroman" und "Drei Männer und kein Halleluja" sowie die Kurzromane "Rache und andere Vergnügen", "Gefühle und andere Katastrophen" und "Hunde und Herzensbrecher" sowie das Kinder- und Vorlesebuch "Der Tag, an dem ich Papa war". Außerdem erschienen bei dotbooks die Doppelbände "Ein Mann für jede Tonart & Frau zu sein bedarf es wenig", "Mord an Bord & Der doppelte Lothar" und "Das Superweib & Die Zauberfrau".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 580
    Erscheinungsdatum: 29.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955200428
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1672 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Zauberfrau

Nebenan fiel etwas zu Boden.

"Grete? Ist was passiert?" Ich hörte auf, vor dem Schlafzimmerspiegel den Bauch einzuziehen, und warf den verdammten engen Rock aufs Bett.

"Nichts! Die Schultüte ist umgekippt! Warum muss der Junge sie auch mit aufs Klo nehmen? Ich hab ihm AUSdrücklich gesagt, er soll sich die Hose mit BEIDEN Händen zumachen!" Mein kleiner Bert hockte auf der Brille und sah bedauernd auf die etwa dreißig Gummibärchen, die sich auf der Kloumrandung tummelten. Eine richtige kleine Schulklasse. Chaotisch und bunt. Fehlte nur noch ein dicker, schwitzender Gummibär am Kopfende, der "Hinsetzen!", brüllte und einen pädagogisch wertvollen Vorschlag zur Gestaltung der restlichen Stunde machte.

"Die sammeln wir wieder auf", sagte ich fröhlich und ging in die Hocke, um die klebrigen Zuckertiere wieder in ihre hübsche, selbstgebastelte, umweltfreundliche Schultüte zurückzuschaufeln.

"Bert", sagte ich liebevoll zu meinem kackenden Buben, "bist du aufgeregt?"

"Nö", sagte Bert. "Wiesodn?"

"Weil heute dein erster Schultag ist", antwortete ich mit pädagogisch einfühlsamer Stimme.

"Na und", sagte Bert verächtlich. Er steckte seinen runden Hitzepöckchenarm in die Schultüte und grub in ihr herum, um ihr eine Lakritzschnecke zu entnehmen. Betont lässig stopfte er sie sich in den Mund.

"NICHT naschen", sagte Grete scharf. "Charlotte, sag du doch dem Jungen was. Zu MEINER Zeit hätt's das nicht gegeben. Dass wir schon vor der Einschulung an die Tüte gedurft hätten."

"Zu meiner auch nicht", sagte ich mit einem Seitenblick auf Grete.

"Es hat dir nicht geschadet", sagte Grete spitz. "Bert", versuchte ich zu vermitteln. "Erstens hast du schon die Zähne geputzt, und zweitens isst man nicht auf dem Klo. Auch keine Lakritzschnecken."

"Aber Papa! Der RAUCHT auf dem Klo! Der darf das, was?!" Grete verließ mitsamt der Schultüte das Badezimmer. "Ernie?! Wo steckst du, Junge?"

"Ernie ist draußen und hält 'ne Rede!", rief ich hinter ihr her. Ich konnte ihn durch das Badezimmerfenster sehen. Er stand auf dem großen Stein vor der Garage und schrie sein imaginäres Publikum an: "Wisst ihr überhaupt, Leute, dass ich heute in die Schule komme? Nee, ihr habt keine Ahnung! Dabei hab ich es euch gestern schon gesagt, Männer! Der Bert kommt auch in die Schule, klar, der ist ja auch mein Bruder. Wir sind nämlich Zwillinge, müsst ihr wissen! Das weiß doch jeder! Zwei-einige Zwinglinge. Aber ICH, Leute, ich werd's euch zeigen!" Theatralisch schwenkte er seine Schultüte. Großzügig warf er einige Smarties unter seine nicht vorhandenen Höflinge. Eine Frau, die mit ihrem Spitz vorbeikam, lächelte erfreut und blieb erwartungsvoll stehen.

"Kannste auch welche haben", rief Ernie zuvorkommend und schleuderte ein paar Bonbons auf den Spitz. Der Spitz kläffte angstvoll.

"Hand vor'n Mund, Mann!", schnauzte Ernie ihn an, und die Frau machte, dass sie weiterkam.

"Ernie, machst du dich auch nicht schmutzig?" hörte ich Grete fragen.

"Wie soll ich das denn machen? Ich steh doch nur auf dem Stein. Gehn wir jetzt endlich? IMMER muss ich mich langweilen!"

"Wenn du erst mal in der Schule bist, langweilst du dich nicht mehr", hörte ich Grete sagen. "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens! Los! Pipi machen, Hände waschen, Anorak an!"

"Du, Mama?", flüsterte Bert, während ich ihm den Je

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen