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Dirty Hearts - Liebe ohne Regeln von Marsh, Nicola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.06.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
3,99 €
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Dirty Hearts - Liebe ohne Regeln

Abby hat sich einmal zu oft die Finger verbrannt. Ihr reicht es mit den Männern, von jetzt an will sie sich nur noch auf ihren Job in der Konditorei konzentrieren. Doch als ihr Chef krank wird, vertritt ihn ausgerechnet der sexy Nachtclubbesitzer Tanner - und der weckt unbändiges Verlangen in Abby. War es in der Backstube schon immer so heiß? Der tätowierte Bad Boy bringt Abbys gute Vorsätze zum Schmelzen wie Zuckerguss in der Sonne ... Diese Geschichte ist bereits als E-Book unter dem Titel 'Zügellos und ohne Regeln' erschienen. USA-Today-Bestsellerautorin Nicola Marsh hat weltweit mehr als sieben Millionen Romane verkauft und diverse Preise wie den Romantic Times Reviewer's Choice Award gewonnen. Für Erwachsene schreibt sie aufregende Liebesromane, für Jugendliche spannende Geistergeschichten. In ihrer Freizeit liebt die frühere Physiotherapeutin gutes Essen, sich um ihre kleinen Helden zu kümmern und es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 03.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750126
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch 12
    Originaltitel: Sweet Thing
    Größe: 1316 kBytes
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Dirty Hearts - Liebe ohne Regeln

1. Kapitel

Abby

Endlich geschieden! Eigentlich hätte das der glücklichste Tag meines bisherigen Lebens sein sollen. Dafür hatte ich auch schon einige Pläne geschmiedet: Zuerst wollte ich einen grandiosen Arbeitstag lang im Le Miel dieses wunderbare französische Gebäck herstellen, in das ich mich im Laufe des Jahres so verliebt hatte, und danach einen romantischen Abend in intimer Runde verbringen: nur mit einer Flasche Shiraz und mit Channing Tatum - meinem Lieblingsschauspieler.

Besser kann man so einen Anlass doch nicht feiern, oder? Den ganzen Morgen hatte ich mir schon vorgestellt, wie ich mich den Aromen des samtigen Rotweins hingebe, während dieser heiße Filmstar über den Bildschirm flimmert. Kaum war ich eine Stunde in der Konditorei, wurden meine Träume allerdings brutal zunichtegemacht. Und zwar in dem Moment, als Remy King, der tollste Chef in ganz Australien, im Laden von der Leiter fiel ... und schließlich hier landete: im Sydney Private Hospital .

"Du brauchst nicht bei mir zu bleiben", sagte er, und seine blauen Augen waren schmerzerfüllt - obwohl die Medikamente, die man ihm verabreicht hatte, einen ausgewachsenen Elefanten hätten umhauen können. "Fahr ruhig wieder zum Laden zurück."

"Kein Problem, Makayla hat dort alles im Griff." Ich setzte mich vorsichtig zu ihm auf die Bettkante und griff nach seiner Hand. "Außerdem war ich schon längst fertig mit den Croissants, Beignets, Eclairs und Macarons, als du dich unbedingt an diesem akrobatischen Kunststück versuchen musstest. Sie braucht die Sachen nur noch zu servieren."

Remy lächelte müde, dann verzog er das Gesicht. "Das war nicht meine Schuld, das lag an der Leiter."

"Klar, die ist ganz von selbst über diesen Mehlhaufen auf dem Boden gerutscht." Ich verdrehte die Augen. "Wenn du nicht so ein toller Freund und Chef wärst ... dann würde ich dir jetzt ordentlich die Meinung sagen - dafür, dass du dich so dämlich angestellt hast."

"Und wenn du nicht mein bester Lehrling wärst, würde ich dich jetzt auf der Stelle rauswerfen für diese Dreistigkeit."

Ich drückte seine Hand, denn ich war ihm so unendlich dankbar dafür, dass er mir eine Chance gegeben hatte, als ich so dringend Unterstützung brauchte.

Dass ich meinen gefühlskalten, berechnenden Mann nach nur neun Monaten Ehe verlassen hatte, galt in der Familie Prendigast als unverzeihlich. Für meine Gründe hatten sich meine Eltern gar nicht erst interessiert. Sie hatten sich nur Sorgen um ihren ach so guten Ruf als eine der reichsten Familien in Sydney gemacht. Mit dem Ergebnis, dass sie mir jede finanzielle Unterstützung verweigert und die kalte Schulter gezeigt hatten, um mir eine Lektion zu erteilen.

Dabei rechneten sie wohl fest damit, dass ich binnen einer Woche in ihrem am Wasser gelegenen Luxusanwesen aufschlagen würde.

Tatsächlich habe ich mich jetzt ein Jahr lang nicht mehr dort blicken lassen.

Trotz all ihrer Fehler vermisste ich meine Eltern. Und meine Freunde auch. Aber: Die Abigail Prendigast von damals, die perfekte Tochter, die in einer perfekten Welt lebte und immer alles richtig machte, gab es inzwischen nicht mehr. An diesem einen schicksalhaften Tag hatte ich sie hinter mir gelassen und ein neues Leben begonnen.

"Was ist denn los?" Remy musterte mich aus zusammengekniffenen Augen. "Ist es wegen der Patisserie? Mach dir mal keine Sorgen, du musst dich jetzt nicht ganz allein um den Laden kümmern. Ich habe Tanner schon Bescheid gesagt, der unterstützt dich gern dabei, während ich hier wieder auf die Beine komme."

Sofort verspürte ich eine innere Anspannung. Ich hatte Remys jüngeren Bruder zwar noch nicht persönlich kennengelernt, allerdings schon genug von ihm gehört, um mir eine ungefähre Meinung bilden zu können. Und die war nicht gerade gut.

In meinen Augen war er ein Nichtsnutz. Ein reicher Nichtsnutz: Offenbar gehörten ihm

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