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Dornröschen lernt küssen von Garbera, Katherine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Dornröschen lernt küssen

Seit Duke Merchon, Sicherheitschef bei Pryce Enterprises, zufällig im Büro beobachtete, wie Cami Jones ihren Seidenstrumpf befestigte, träumt er jede Nacht davon, sie lustvoll zu verwöhnen. Doch Duke hat sich nach seiner unglücklichen Ehe geschworen, auf jegliche Bindungen zu verzichten. Und Cami ist keine Frau, die sich auf eine Affäre einlassen würde - sie wünscht sich sehnlichst eine Familie, immer wieder sagt sich Duke, dass er die Finger von Cami lassen muss, aber als sie zusammen mit dem Fahrstuhl stecken bleiben, siegt die Leidenschaft. Heiß beginnt er Cami zu küssen - ihren herrlich weiblichen Körper zu streicheln...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949432
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 306 kBytes
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Dornröschen lernt küssen

1. KAPITEL

"Bitte halten Sie den Fahrstuhl an!", rief eine melodische Frauenstimme.

Duke Merchon streckte die Hand aus, um den Mechanismus der Tür zu blockieren. Eine zierliche junge Frau mit lockigem braunem Haar, die ihm gerade mal bis zur Brust reichte, stieg ein. Sie trug ein locker sitzendes, bunt gemustertes Sommerkleid. Intelligente braune Augen hinter einer gesprenkelten Hornbrille musterten Duke. Obwohl auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches an der jungen Frau war, schien sie vor Energie zu sprühen.

"Danke." Sie lächelte ihn an. "Ich habe es nämlich eilig. Ich muss zu einem Treffen mit dem Big Boss."

"Welches Stockwerk?"

"Vierzehntes, bitte."

Duke lehnte lässig an der Wand und beobachtete, wie sie sich in die reichlich volle Kabine schob. Trotz der drückenden Hitze in Atlanta machte sie ein freundliches Gesicht und kam gleich mit einigen Leuten ins Gespräch.

Von Stockwerk zu Stockwerk leerte sich der Fahrstuhl allmählich, bis nur noch sie beide darin zurückblieben. Im zehnten Stock schloss sich die Tür zwar wieder, aber der Lift setzte sich nicht in Bewegung. Duke wartete aufmerksam ab, denn sein Team und er waren auch für die Sicherheit der höher gelegenen Manageretagen verantwortlich.

"Sie steigen also hier nicht aus?", fragte ihn die junge Frau und schob ihren ledernen Aktenkoffer von der linken in die rechte Hand.

"Nein, mein Büro ist im zwölften Stock."

Lächelnd legte sie den Kopf auf die Seite. "Okay, ich werde Ihnen vertrauen."

Dann streckte sie ihre Hand aus, um den Zugangscode für die Manageretagen einzugeben. Wie kann sie mir vertrauen, wenn sie mich heute zum ersten Mal sieht? fragte sich Duke. Als Leiter der Sicherheitsabteilung war er nicht davon erbaut. Eigentlich hätte er sie in sein Büro bitten und ihr eine Rüge erteilen sollen. Er drückte auf "Stopp".

"Was ist?" Sie zog die Brauen hoch.

"Miss, es gibt eine Sicherheitsrichtlinie der Firma, die es verbietet, den Zugangscode für die oberen Etagen einzugeben, wenn man die Identität von Mitfahrenden nicht kennt."

Sie nickte. "Ich bin Cami Jones. Bisher habe ich als Bibliothekarin gearbeitet, aber in den nächsten Monaten bin ich hier in der Firma für die Organisation besonderer Veranstaltungen verantwortlich."

Duke hatte ihren Namen schon mal gehört. Sie würden also zukünftig zusammenarbeiten. Es amüsierte ihn, wie sie sich vorgestellt hatte. Es hatte sich angehört, als ob sie sich in ihrer neuen Rolle noch nicht ganz sicher fühlte. Er blieb ernst. "Duke Merchon, Leiter der Sicherheitsabteilung."

"Oh nein!"

"Oh ja!"

Sie stellte ihren Aktenkoffer ab und hielt ihm theatralisch die Handgelenke hin. "Na schön, nehmen Sie mich fest."

Er biss sich auf die Lippen, um nicht laut loszulachen. Diese Frau hatte fast etwas Rührendes und wirkte sehr sympathisch. Er hätte ihr Lächeln zu gern erwidert, aber er hielt nichts von freundlichen Gesten, die waren ihm zu verbindlich. So etwas hätte zu einer Beziehung führen können, und Beziehungen machten das Leben seiner Erfahrung nach kompliziert. Also drückte er stumm den Knopf für den vierzehnten Stock.

Als sich die Tür öffnete, nahm Cami ihren Aktenkoffer und stieg eilig aus. Dann wandte sie sich noch einmal zu Duke um. "Ich dachte, Ihr Büro wäre im zwölften Stock."

"Ist es auch."

"Okay, Mr Merchon, auf Wiedersehen." Mit sanft schwingenden Hüften entfernte sie sich.

Ihm wurde bewusst, wie anziehend er sie fand. Sie war jung, süß und sexy und hatte eine sehr weibliche Ausstrahlung. Er schaute ihr interessiert nach.

Er wunderte sich, dass er den Wunsch verspürte, mit ihr zu flirten. Er besaß sonst stets eine zuverlässige Selbstkontrolle.

Er griff mit der rechten Hand in die Jacketttasche und tastete nach Rebeccas Ring. Er trug ihn immer bei sich, sozusagen als Talisman. Der Ring erinnerte ihn daran, dass er lieber keine Kontakte knüpfen s

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