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Dr. Karsten Fabian - Folge 143 Das Baby, das alle Herzen rührte von Larsen, Ulrike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.09.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe
eBook (ePUB)
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Dr. Karsten Fabian - Folge 143

Sabine und Theo Hagenau sind verzweifelt. Ihr ungeborenes Baby ist in Lebensgefahr! Es wird dringend Spenderblut benötigt. Doch wenn es darauf ankommt, halten in dem idyllischen Heidedorf alle zusammen. Und so setzt die gutmütige Landarztfrau Florentine Fabian mal wieder alle Hebel in Bewegung, um eine beispiellose Hilfsaktion ins Leben zu rufen. Und wenn Florentine um Hilfe bittet, sagt in Altenhagen niemand Nein. Doch kommt die Hilfe noch rechtzeitig?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732518999
    Verlag: Bastei Lübbe
    Größe: 412 kBytes
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Dr. Karsten Fabian - Folge 143

Mit der Nacht kam auch die Kühle, nach der Mensch und Tier sich in der drückenden Hitze des Tages gesehnt hatten, und Laura Patten verließ ihr Arbeitszimmer, um die Fensterläden im Erdgeschoss des Hauses zu schließen. Seit sie allein lebte, war diese Vorsichtsmaßnahme für sie zur Gewohnheit geworden.

Zunächst kontrollierte sie Haus- und Hintertür, um anschließend die Läden zu verriegeln. Als sie am Wohnzimmerfenster stand, das den Blick aufs Nachbarhaus freigab, sah Laura einen flüchtigen Lichtschein hinter einem der Fenster.

Sie runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. Sie musste sich getäuscht haben, denn im Haus nebenan wohnte niemand mehr. Hertha Meelen war vor zwei Monaten gestorben, und seitdem stand das Haus leer.

Laura öffnete das Fenster und beugte sich hinaus, um nach den Läden zu greifen, als sie drüben wieder Licht sah. Es war keine Täuschung. Der Kegel einer Taschenlampe wanderte durch den Raum.

Sofort dachte Laura an die alten Möbel der Verstorbenen und an die kleinen antiken Kostbarkeiten, die zum Teil sehr wertvoll waren. Sie wandte sich um und wählte die Nummer der Polizei.

Peter Wilms versprach, sofort zu kommen, und er warnte Laura Patten, sich von Frau Meelens Haus fernzuhalten.

Laura war zwar keine sehr mutige Frau, doch die Neugierde trieb sie schließlich doch aus dem Haus. Der Mond tauchte das riesige, leicht verwilderte Grundstück in silbernes Licht. Laura lief zu dem Zaun, der das Grundstück zur Straße hin begrenzte, und hielt nach Peter Wilms' Streifenwagen Ausschau.

Sie wandte sich um, als drüben eine Tür ins Schloss fiel. Sekundenlang war es still, dann knirschten Schritte über den Weg.

Laura schluckte trocken. Der Einbrecher war dreist, denn er hatte seinen Wagen auf Frau Meelens Grundstück geparkt, öffnete nun den Kofferraum und beugte sich nach unten.

Lauras Zorn war größer als ihre Angst, und sie lief zu der halbhohen Hecke hinüber, die ihr Grundstück von dem der Nachbarin trennte.

"Was machen Sie denn da?", rief sie laut.

Der Mann am Wagen richtete sich auf, genau in dem Moment, als der Streifenwagen vor Frau Meelens Haus hielt.

Die Taschenlampe in der rechten Hand, betrat der Polizist Peter Wilms das Grundstück. Forsch ging er auf das parkende Fahrzeug zu.

"Halt, stehen bleiben!", rief er.

Nun hielt es Laura Patten nicht mehr. Sie drängte sich durch die Hecke und lief zu Peter Wilms, der den Strahl der Taschenlampe auf das Gesicht des Einbrechers gerichtet hielt.

Der breitschultrige dunkelhaarige Mann hob schützend eine Hand vors Gesicht.

"Was soll der Unsinn?", rief er. "Nehmen Sie gefälligst die Lampe weg!"

"Das könnte Ihnen so passen!", fuhr Wilms ihn an. "Los, Sie kommen mit aufs Revier."

"Immer langsam, Herr Wachtmeister", sagte der Fremde spöttisch. "Ich bin Marcus Dannerod. Hertha Meelen war meine Tante. Kommen Sie mit ins Haus, ich weise mich aus, und ich zeige Ihnen auch den Erbschein."

"Und warum geistern Sie mit einer Taschenlampe durchs Haus?", platzte Laura heraus.

"Ganz einfach, ich habe den Sicherungskasten gesucht und ihn nicht gefunden", erwiderte er und lachte amüsiert. Marcus deutete auf das Haus. "Darf ich die Herrschaften bitten?"

Ohne sich weiter um Peter Wilms und Laura Patten zu kümmern, drehte er sich um und ging zur Haustür.

"Worauf warten Sie noch?", rief er. "Kommen Sie, vielleicht kann einer von Ihnen mir sagen, wie ich den verdammten Kasten finden kann."

"Vielleicht ist er wirklich ein Neffe von Frau Meelen?", gab Wilms zu bedenken, schob die Waffe in den Halfter zurück und ging zum Haus.

Laura, die oft bei Hertha Meelen zu Gast gewesen war, kannte sich im Nachbarhaus recht gut aus. Sie führte Marcus Dannerod zum Sicherungskasten unterhalb der Kellertreppe.

Licht flammte auf, und Marcus wies sich aus. Er hatte die Wahrheit gesagt, Peter Wilms hatte keine Veranlassung mehr, l

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