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Dr. Stefan Frank - Folge 2211 Du wärmst mein Herz von Frank, Stefan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2013
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Dr. Stefan Frank - Folge 2211

Was für eine wundervolle Frau, denkt Simon Bethmann gleich beim ersten Mal, als ihm die hübsche Kostümbildnerin Sandra Albertz auf Korsika begegnet. Doch leider findet das auch sein Freund Tobias Kirchhoff, und der hat wesentlich mehr Erfahrung darin, Frauenherzen zu erobern - nur dass ihn das Herz in der Regel gar nicht interessiert. Es kommt, wie es kommen muss: Tobias erobert Sandra und lässt sie wenige Wochen später wieder fallen, um sich der nächsten Frau zu widmen. Als sich die beiden Cliquen im November beim Skilaufen in den Alpen erneut begegnen, ist Sandra zu sehr mit ihrem Groll auf Tobias beschäftigt. Wieder bemerkt sie nicht den stillen und aufmerksamen Simon, der bereit wäre, alles für sie zu tun. Doch dann kommt es zu einem tragischen Unfall, der von einer Sekunde auf die andere alles verändert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838749792
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Dr. Stefan Frank Folge.2211
    Größe: 1130kBytes
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Dr. Stefan Frank - Folge 2211

"Hallo, Sandra! Hier ist Simon. Simon Bethmann."

Sandra Albertz musste einen Augenblick überlegen.

"Simon!", rief sie dann. "Das ist ja nett, dass du dich meldest. Bist du in München?"

"Ja, übers Wochenende, bei einem Freund. Deshalb rufe ich auch an. Hast du Zeit, mit mir einen Kaffee trinken zu gehen?"

Sandra musste nicht lange nachdenken. Simon gehörte zur selben Freundesclique aus Augsburg wie Tobias Kirchhoff, jener junge Mann, in den sie sich in ihrem letzten Urlaub Hals über Kopf verliebt hatte.

Sie hatte Tobias und seine Freunde auf Korsika kennengelernt und viel Zeit mit ihnen verbracht. Am Ende freilich hatte sie sich meistens allein mit Tobias getroffen. Er war seitdem schon zwei Mal bei ihr in München gewesen. Eigentlich hatte sie ihn auch an diesem Wochenende erwartet, aber seit seinem letzten Besuch überraschend nichts mehr von ihm gehört.

Die Clique wusste nichts von ihrer Beziehung mit Tobias, er hatte gemeint, es sei schöner, wenn sie ihr Geheimnis noch eine Weile für sich behielten. Wenn sie Simon also aushorchen wollte, warum Tobias plötzlich auf Tauchstation gegangen war, würde sie es unauffällig tun müssen, aber das traute sie sich zu.

"Gern", erwiderte sie, ohne zu zögern. "Wann hattest du denn gedacht?"

"Keine Ahnung, ich habe vorsichtshalber gar nichts gedacht, weil ich ja nicht wusste, was du vorhast. Heute Abend will mein Freund mich ins Münchener Nachtleben einführen, aber bis dahin habe ich Zeit. Morgen muss ich leider schon relativ früh wieder zurück."

Sandra warf einen Blick auf ihre Armbanduhr.

"Jetzt ist es halb zwölf. Wollen wir uns um eins treffen und eine Kleinigkeit zusammen essen?"

"Das wäre super!" Er klang, als freute er sich aufrichtig.

Sie schlug den Englischen Garten als Treffpunkt vor, als er ihr sagte, er sei ohnehin in Schwabing.

"Am Chinesischen Turm", sagte sie, "den findest du leicht. Bis nachher dann."

Sie hatte Simon als sympathisch und klug in Erinnerung, gut aussehend, mit Dreitagebart und dunklen Augen, aber unauffällig. Einer mit leisem Humor, der sich lieber im Hintergrund hielt. Sie hatte ihn gleich gemocht, dann aber ein wenig aus den Augen verloren, als Tobias seine Charmeoffensive gestartet hatte.

In der Clique war Simon einer der Ruhigsten gewesen, aber sein Wort hatte Gewicht gehabt. Ihr fiel eine Szene wieder ein, eines Abends in einem Lokal, sie waren alle schon reichlich angeheitert gewesen. Der Wirt hatte sie darauf hingewiesen, dass er sein Lokal in Kürze schließen wolle. Tobias hatte sich wahnsinnig darüber aufgeregt und angefangen, Stunk zu machen. Simon hatte ihn mit wenigen Worten dazu gebracht, damit aufzuhören, und kurz darauf waren sie alle zusammen ganz friedlich aufgebrochen. Es war eigentlich keine besonders bemerkenswerte Situation gewesen, aber vielleicht typisch für Simon.

Ansonsten hatte sie ihm nach dem Kennenlernen nicht mehr allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu war sie zu sehr damit beschäftigt gewesen, den blonden, großen und schlanken Tobias mit den tiefblauen Augen zu bewundern. Was für ein toller Mann - obwohl er eigentlich nicht unbedingt ihr Typ war. Aber er sah nicht nur gut aus, er war auch unglaublich cool. Allein seine lässigen Klamotten und wie er sich bewegte ...

Natürlich hatte er die Blicke sämtlicher Frauen am Strand auf sich gezogen. Selbst hier in München hatten sie sich bewundernd nach ihm umgedreht.

Sie seufzte. Neben ihm kam sie sich manchmal richtig unscheinbar vor, dabei konnte auch sie sich durchaus sehen lassen. Aber Tobias hatte so etwas Strahlendes an sich. Sie fand, er hätte gut und gern Hollywoodschauspieler sein können. Das passende Auftreten sowie das Aussehen brachte er allemal mit.

Als er eines Abends plötzlich in ihrem Hotel aufgekreuzt war, war sie außer sich gewesen vor Glück. Der super-attraktive Tobias hatte sich ausgerechnet in sie verliebt! Wie au

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