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Dr. Stefan Frank - Folge 2344 Das Mädchen ohne Stimme von Frank, Stefan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.05.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Dr. Stefan Frank - Folge 2344

Larissa braucht keinen Mann an ihrer Seite, davon ist sie fest überzeugt. Ihr Vater war ein Tyrann, der ihrer Mutter das Leben zur Hölle gemacht hat, und so etwas - das hat Larissa sich hoch und heilig geschworen - wird ihr nie passieren!

Ihr Nachbar Philipp ist sehr traurig über Larissas ablehnende Haltung Männern gegenüber. Nur zu gerne möchte er mehr für sie sein als nur ein guter Freund. Vielleicht kann er ja in einem gemeinsamen Urlaub ihr Herz erweichen, hofft Philipp und plant eine romantische Reise nach Portugal.

Tatsächlich öffnet Larissa unter der strahlenden Sonne des Südens ihr Herz - nur leider nicht für Philipp, sondern für den heißblütigen Raimundo ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 24.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732529087
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1158 kBytes
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Dr. Stefan Frank - Folge 2344

"Los, aus dem Bett mit dir, du fauler Mann", sagte Alexandra Schubert.

Stefan Frank stellte sich schlafend. Erstens hatte er noch keine Lust, aufzustehen, denn es war Sonntag. Und zweitens hoffte er, Alexandra würde es sich vielleicht noch einmal überlegen und ins Bett zurückkehren. Dann würden sie vielleicht da weitermachen, wo sie in der Nacht irgendwann aufgehört hatten ...

Er spürte, wie sie sich neben ihn legte und sich an ihn schmiegte. Leider war sie nicht nackt, aber das ließ sich ja ändern.

"Ich weiß genau, was du denkst", flüsterte sie, während ihre Hände zärtlich über seinen Rücken strichen. "Und ich verspreche dir so viel Liebe wie du willst, wenn du jetzt aufstehst und mit mir frühstückst. Es ist nämlich leider so, dass ich vor Hunger sterbe, und mit leerem Magen kann man keine Liebe machen. Ich meine, man kann natürlich schon, aber man hält nicht lange durch."

Sie hatte es geschafft, er musste lachen.

"Schade, dass du so hungrig bist", neckte er sie, bevor er sie küsste.

Ihr Mund war weich und einladend. Seine Lust erwachte, ihren Worten zum Trotz, was sie natürlich merkte.

"Na ja", murmelte sie, "sooo hungrig vielleicht doch nicht."

Mit einer schnellen Bewegung entledigte sie sich des Hemdes, das sie angehabt hatte, und dann war nicht mehr die Rede von Frühstück, Hunger oder Kraftlosigkeit. Sie redeten überhaupt nicht mehr, sondern liebten sich leidenschaftlich. Dabei waren sie kein ganz frisch verliebtes Paar mehr, doch sie zogen einander noch immer wie magnetisch an.

"Wir benehmen uns wie die Teenager", sagte Stefan, als sie sich erhitzt und ermattet voneinander lösten. Alexandra bettete ihren Kopf auf seine Brust, ein Bein schob sie über seine Beine. Er fuhr ihr mit einer Hand zärtlich durch die hellbraunen Locken.

"Ist das schlimm?", fragte sie.

"Eigentlich nicht, jedenfalls für dich nicht. Bei mir ist das schon etwas anders, schließlich bin ich ein Mann in den besten Jahren, da sollte ich vermutlich durch und durch vernünftig sein."

"Du bist als Arzt durch und durch vernünftig, das reicht. In deiner Freizeit darfst du ruhig auch mal über die Stränge schlagen. Mir gefällt das jedenfalls sehr." Alexandra streckte sich und hob den Kopf, eine ihrer Hände lag noch auf Stefans Bauch, die Fingerspitzen bewegten sich sanft. "Jetzt Frühstück?"

"Unbedingt, aber dann steh bitte gleich auf, wenn nämlich deine Hand so weitermacht, kann ich für nichts garantieren."

Sie lachte, erhob sich aber tatsächlich.

"Das Frühstück ist nämlich schon fertig", sagte sie, während sie das Hemd - es war eins von seinen alten, wie er jetzt erkannte - wieder anzog. "Danach möchte ich gern einen schönen langen Spaziergang mit dir machen, bevor wir zu Waldners gehen."

"Ach, stimmt ja, sie haben uns zum Essen eingeladen." Auch Stefan stand jetzt auf, aber bevor er ins Bad ging, stellte er sich ans Fenster und sah hinunter in seinen Rosengarten, der sein ganzer Stolz war.

Er lebte schon lange in diesem Haus, und er war froh, dass er sich seinerzeit für diese Lage entschieden hatte, die, von der Münchener Innenstadt aus gesehen, ein wenig abgelegen war: Das Haus stand in der Gartenstraße in Grünwald, einem ruhigen Stadtteil mit schönen alten Häusern und viel Grün.

Im Erdgeschoss befand sich seine Praxis, in der Wohnung darüber wohnte er. Das Haus hatte einen Garten, der nicht zu groß und nicht zu klein war und in dem er vor allem seine Rosen züchtete - ein Hobby, das ihm nach wie vor viel Freude bereitete. In letzter Zeit hatte er sich auf alte englische Rosensorten spezialisiert.

Mit einem Seufzer des Behagens wandte er sich ab und ging ins Bad.

Seit er sich in Alexandra verliebt hatte, war sein Leben reicher und schöner geworden, und es verging kein Tag, an dem er sich nicht darüber freute. Sie war Augenärztin und als Partnerin in eine Praxis in Grünwald eingestiegen. Ih

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