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Draw - Saylor und Cord von Brent, Cora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2019
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
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Draw - Saylor und Cord

vincit qui se vincit - Es siegt, wer sich selbst besiegt Saylor McCann ist zurück in Arizona. Dort findet sie Zuflucht vor ihrem alten Leben und ihrem ehemaligen Freund. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist dem Bad Boy Cord Gentry wieder zu begegnen. Sie kennt ihn und seine Brüder noch aus der Schulzeit und hat sehr schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht. Cord war immer ein herzloser, gefährlicher Typ gewesen, dem man nicht vertrauen durfte. Und doch will sie ihn mehr als alles andere. Cord Gentry hat früh gelernt, dass seine Drillingsbrüder die einzigen Menschen sind, auf die er in seinem Leben zählen kann. Man nannte sie so lange Abschaum, bis sie es von sich selbst glaubten. Seine schreckliche Kindheit hat ihn geprägt, doch jetzt ist er erwachsen und will sein Leben selbst lenken. Will es besser machen. Für sie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 27.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864438622
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 593 kBytes
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Draw - Saylor und Cord

"Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen
schweren Kampf." - Platon
Kapitel 1

Saylor

Wir waren keine Freunde.

Das musste man als Erstes feststellen, wenn man die chaotische Leidenschaft verstehen wollte, die später folgte. Cord Gentry war nicht mein Freund, und ganz sicher hatte ich nicht an ihn gedacht, als ich durch die tiefschwarze Weite des Death Valley fuhr. In einem halb verreckten Honda Civic und mit immer noch schmerzendem Unterkiefer.

Wüstennächte sind gespenstisch, übernatürlich. Ich inhalierte das süße Parfüm der Nacht und genoss das Gefühl des heißen Windes im Gesicht. Sämtliche Fenster waren weit offen, denn die Klimaanlage war in dem Sommer nach meinem Studienbeginn am College in Los Angeles kaputtgegangen. In einem seiner trügerisch netten Momente hatte Devin angeboten, die Reparatur zu bezahlen, doch ich hatte gelernt, bei seinen Angeboten vorsichtig zu sein.

Sanft, fast ohne darüber nachzudenken, berührte ich mit den Fingerspitzen mein geschwollenes Gesicht. Er hatte mich quer über dem Kinn erwischt und es war angeschwollen. Morgen würde man einen Bluterguss erkennen. Das wusste ich jetzt schon, denn meine Haut war besonders empfindlich und verfärbte sich schnell. Außerdem war es nicht zum ersten Mal passiert. Die Erinnerung daran machte mich wütend über etwas, das ich einst für Liebe gehalten hatte.

Bis mir klar wurde, dass es das Gegenteil war. Das Schlimmste daran war, wie ich mich selbst zum Narren gehalten hatte. Am Anfang dachte ich, dass er einfach etwas zu grob mit mir rangelte. Mit einem kleinen, hämischen Grinsen drückte Devin mein Handgelenk, bis ich japste, woraufhin er mich losließ und unschuldig behauptete, nicht gewusst zu haben, dass er mir wehtat.

Doch jedes gewalttätige Ende nimmt irgendwo seinen Anfang.

"Sieh dir an, was du gemacht hast!", sagte ich empört zu ihm, als mein Arm zum ersten Mal die Abdrücke seiner Finger aufwies.

Devin reagierte bestürzt, oder besser gesagt, er tat so. "Oh, mein Liebling", sagte er, küsste die Stelle und begann, mich langsam auszuziehen.

Er hatte schnell herausgefunden, wie er mich erweichen konnte, sodass ich unter seinen Berührungen dahinschmolz, und damit meine Zweifel überdeckte. Ich sagte mir, dass nichts Schlimmes dabei sei. Devin liebte mich. Zumindest behauptete er das. Ich hatte nie Verständnis gehabt für bestimmte andere Frauen, die ich durch meine Heimatstadt Emblem hatte schleichen sehen, die furchtbare Dinge zu Hause ertrugen, bis sie selbst glaubten, es müsse eben so sein. Doch ich war nicht wie die. Ich konnte mit Devin umgehen.

Als es das nächste Mal passierte, jammerte er: "Es tut mir so leid, Saylor." Er hielt mich fest, zu fest ... und zog das zerknirschte Gesicht eines kleinen Jungen.

Und nachdem er mir heftig eine reingehauen hatte, weil ich es wagte, seiner Auswahl an MLB-Spielern zu widersprechen, meinte er: "Oh Say, ich liebe dich einfach zu sehr."

Ich war wütend. Ich hielt mir das Gesicht und nannte ihn einen verfluchten Arsch, während er mir Dinge zuflüsterte, von denen er wusste, dass sie mein eisernes Schweigen brechen würden.

"Say", wisperte er und küsste mit den Lippen über meinen Hals, bis an die Stelle, die seine Hand demoliert hatte. "Ich liebe dich."

Ich blieb sauer, doch erlaubte ihm dennoch, mich vornüber zu beugen und mich zu nehmen, so wie er es mochte, auch wenn er so nicht kommen konnte. Er war grob, und ich war trocken, nicht bereit, doch ich nahm es dennoch hin. Während Devin mich stöhnend in Besitz nahm, starrte ich an die beige Wand nur Zentimeter von meinem Gesicht entfernt und biss mir in die Innenseite der Wange, um mich

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