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Dream Again von Kasten, Mona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.03.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Dream Again

Sie haben den Glauben an ihr Glück verloren - doch gemeinsam lernen sie wieder zu träumen Jude Livingston ist am Boden zerstört: Ihr großer Traum, als erfolgreiche Schauspielerin in L.A. durchzustarten, ist geplatzt. Ohne Job und ohne Geld bleibt ihr keine andere Wahl, als zu ihrem Bruder nach Woodshill zu ziehen - und damit auch in die WG ihres Ex-Freundes Blake Andrews. Schnell merkt Jude, dass aus dem humorvollen Jungen von damals ein gebrochener Mann geworden ist, der ihr die Trennung nie verziehen hat. Doch die Anziehungskraft zwischen ihnen ist heftiger als je zuvor. Und schon bald müssen sich Jude und Blake fragen, ob sie bereit sind, ihre Herzen erneut zu riskieren ... 'Mona Kastens Bücher geben mir das Gefühl, nach Hause zu kommen. In den Geschichten dieser Autorin steckt all das, was mein Leserherz höherschlagen lässt.' WOERTERMAEDCHEN 'Lache, weine und verliebe dich. Mona Kasten hat ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann!' ANNA TODD über BEGIN AGAIN Band 5 der Erfolgsreihe von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mona Kasten Mona Kasten wurde 1992 geboren und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern in Hamburg, liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann. Weitere Informationen unter: www.monakasten.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 472
    Erscheinungsdatum: 23.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312005
    Verlag: LYX
    Serie: Again-Reihe 5
    Größe: 1061 kBytes
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Dream Again

Kapitel 1

Ich hasste den Winter und alles, was damit zu tun hatte: Kälte und Schnee, zehn Schichten Kleidung tragen zu müssen oder Schals und Mützen, die die Haare elektrisch aufluden. Wenn es nach mir ging, konnte das ganze Jahr über Sommer sein. Je wärmer es war, desto glücklicher war ich.

Und deshalb war ich im Moment auch sehr, sehr unglücklich.

Ende Januar war in Woodshill, Oregon, alles zugeschneit. Und obwohl ich den Winter ohnehin schon nicht ausstehen konnte, musste ich jetzt auch noch von dem kleinen Busbahnhof mit einer Reisetasche, einem Rucksack und einem Koffer im Schlepptau zu Fuß durch die halbe Stadt laufen.

Ich brauche dich nicht abzuholen, Jude , hatte mein dämlicher Bruder gesagt. Zu mir sind es bloß zehn Minuten.

Zehn Minuten, dass ich nicht lachte. Mittlerweile kämpfte ich mich seit über einer halben Stunde durch den braunen Matsch. Meine Schuhe waren durchweicht, meine Hände und Ohren abgefroren, und laut meinem Handy würde ich immer noch über zehn Minuten gehen müssen, bis ich ankam.

Kurzerhand beschloss ich, dass es Zeit für eine Pause war, und betrat ein Café am Straßenrand. Ein Kerl sah mich komisch von der Seite an, als ich mein Gepäck über die Schwelle hievte und dabei laut fluchte. Ich erwiderte seinen Blick so böse, dass er schnell wegsah und an mir vorbei nach draußen verschwand.

Normalerweise war ich nicht so angriffslustig. Aber in der Regel war ich auch nicht mehr als vierundzwanzig Stunden auf den Beinen, um vom einen in den nächsten Staat umzuziehen, mit nichts als ein paar Habseligkeiten und zerbrochenen Träumen im Gepäck.

Schnaufend trat ich an die Theke und blies mir eine sandblonde Haarsträhne aus dem Auge, die sich unter der dicken Wollmütze hervorgestohlen hatte.

"Was kann ich für dich tun?", fragte die Barista und lächelte mich an.

Sie war der erste Mensch seit mehreren Tagen, der freundlich zu mir war. Am liebsten hätte ich sie umarmt. "Einen extragroßen Karamell-Macchiato bitte. Mit viel Sirup. Und viel Schaum. Und einer Portion Liebe, wenn's geht."

Sie blinzelte ein paarmal. "Aber sicher. Kommt sofort", sagte sie dann und beschriftete einen Becher.

Ich zog meinen Wollhandschuh mit den Zähnen aus und fingerte in meiner hinteren Hosentasche nach dem letzten bisschen Geld, das ich besaß.

Es waren gerade mal zweieinhalb Dollar.

Ich zog eine Grimasse und schob das Geld über die Theke. "Das reicht vermutlich nicht, oder?" Der Handschuh steckte noch immer in meinem Mund, weshalb meine Worte kaum zu verstehen waren.

"Nein, aber wir nehmen Kreditkarten", sagte sie mit einem Nicken in Richtung des kleinen Geräts, das mich mit seinem Blinken zu verhöhnen schien.

"Ich habe meine Karte leider nicht dabei", log ich. Der Handschuh fiel aus meinem Mund auf den Boden.

"Dann fürchte ich, dass das mit deiner Bestellung nichts wird", sagte die Barista und verzog mitleidig die Mundwinkel. Wie ich mich in ihr getäuscht hatte.

Ich bückte mich und hob meinen Handschuh auf, wobei mir die Reisetasche von der Schulter rutschte und schmerzhaft eine Handvoll Haare ausriss. Ich stieß einen weiteren Fluch aus.

"Das geht auf mich", erklang eine Stimme hinter mir.

Ich drehte mich um und stand einem hübschen Mädchen gegenüber. Sie trug eine beige Baskenmütze, unter der gewelltes schwarzes Haar zum Vorschein kam. Sie hatte ein elfengleiches Gesicht und strahlend blaue Augen, auf die ich ein bisschen neidisch war. Zwar fand ich meine braunen Augen auch okay, aber ihre hielten einen förmlich gefangen. Bestimmt konnte sie Menschen damit hypnotisieren. Vielleicht tat sie das sogar in diesem Augenblick, denn ich brauchte einen Moment, bis ich verstand, was sie gerade gesagt hatte.

"Im Ernst?", fragte ich.

"Ja", sagte sie und wandte sich dann wieder an die Barista. "Und für mich bitte einen Matcha Latte und einen schwarzen K

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