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Dreams & Secrets - Rivalen aus Leidenschaft von Harroway, JC (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Dreams & Secrets - Rivalen aus Leidenschaft

Harley kann es nicht glauben: Ausgerechnet Jack Demont, ihr Schwarm aus Teenager-Jahren und jetzt Architekt, schnappt ihr das Morris Building vor der Nase weg, mit dem Harley viel Besseres im Sinn hatte. Die erbitterte Rivalität zwischen ihren Familien brandet hoch - genau wie die erotische Spannung zwischen ihnen. Als sie der heißen Leidenschaft wieder und wieder nachgeben, stellt sich nur noch eine Frage: Können Harley und Jack den alten Groll hinter sich lassen, oder holt die Vergangenheit sie ein? "Die Leserin wird in eine Welt von Lust und Leidenschaft entführt." Dailymail

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 17.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750515
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Club 4
    Originaltitel: Her Dirty Little Secret
    Größe: 1322 kBytes
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Dreams & Secrets - Rivalen aus Leidenschaft

1. Kapitel

Zahllose Kabel schlängelten sich über den nackten Beton, und mit einem der zehn Zentimeter hohen Absätze ihrer handgefärbten Schuhe blieb sie an einem davon hängen. Fluchend stolperte sie, knickte um, und der Schmerz jagte ihr sofort die Tränen in die Augen.

Harley Jacob rang nach Luft und wartete, bis der Schmerz wieder nachließ. Sie runzelte die Stirn beim Anblick des Kratzers auf ihrem petrolfarbenen Schuh, der farblich perfekt zu ihrem Kaschmirkleid passte, welches das Kernstück der Herbstkollektion ihres Modelabels war.

Seufzend verdrängte sie den Frust mit purer Entschlossenheit. Ihr heutiger Plan war wichtiger als hundert Paare dieser handgefärbten Schuhe.

Um sich nicht noch einmal zu verletzen, bahnte sie sich nun äußerst vorsichtig ihren Weg durch den weitläufigen Raum und achtete jetzt bei jedem Schritt darauf, nicht auf das Wirrwarr aus Kunststoffrohren, gefährlich aussehenden Elektrowerkzeugen und aufgestapeltem, staubigem Baumaterial zu treten.

Dieser saudumme Bauunternehmer!

Wer immer auch das Sagen bei Demont Designs Architecture and Property Development haben mochte, er hetzte nicht nur von Termin zu Termin, sondern hatte auch vollkommen unerwartet Harleys Ankauf des Morris-Buildings zum Stillstand gebracht. Dieser Kauf sollte bereits in wenigen Tagen abgeschlossen werden, und jetzt lag der ganze Deal plötzlich ohne jede Erklärung auf Eis.

Am Ende des Raums stand eine Gruppe von Männern eng zusammen. Harley versuchte, nicht daran zu denken, wie albern sie mit dem Helm und der gelben Warnweste aussah. Für einen Menschen mit ihrem modischen Geschmack war so ein Aufzug die reinste Demütigung.

Sie straffte die Schultern, strich in Gedanken jedes Fältchen ihres makellosen Outfits glatt und zog den Kopf ein, um nicht gegen das Kabelbündel zu stoßen, das vor ihr wie herausquellendes Gedärm aus der Decke hing.

Mit jedem Schritt wuchs ihre Entschlossenheit, diesen Deal endlich zum Abschluss zu bringen. Es ging ihr dabei aber nicht um den Ruf ihrer Familie, die hier in New York zum elitären Immobilienadel gehörte, vielmehr war sie zu buchstäblich allem bereit, um ihrem Modelabel und ihren wohltätigen Unternehmungen zum Erfolg zu verhelfen.

Dieser Deal war für sie etwas Persönliches. Sie durfte auf keinen Fall schon wieder versagen.

Als sie sich der Gruppe von Männern näherte, die genau wie sie Schutzausrüstung und Warnwesten trugen, wurden das ohrenbetäubende, metallische Kreischen und das unaufhörliche Hämmern leiser.

Seufzend atmete sie durch. Jetzt würde sie Mr. Demonts Ausreden wenigstens verstehen können. Hoffentlich waren aber auch ein paar Zusicherungen und Entschuldigungen mit dabei. Außerdem schuldete er ihr jetzt noch ein Paar handgefärbter Schuhe; doch seine Unterschrift unter dem Kaufvertrag würde Harley schon genügen.

Anscheinend hatten die Männer das Klacken ihrer Absätze gehört, denn sie drehten sich allesamt zu ihr um, und die Unterhaltung erstarb augenblicklich.

Perfektes Timing , dachte Harley, als auch der Baulärm einen Moment lang vollends verstummte. Zehn Augenpaare waren nun auf sie gerichtet. Einige der Männer wirkten neugierig, andere überrascht, und manche rissen einfach nur die Augen auf, als sie Harleys unpassende Schuhe und ihr elegantes Wollkleid bemerkten.

Sie hob selbstbewusst das Kinn. Schließlich war sie nicht hier, um irgendeine Wand zu fliesen oder Wasserleitungen im Bad zu verlegen. Sie würde sich nicht abwimmeln lassen. Sie hatte schließlich genug Erfahrung darin, sich in Männerdomänen durchzusetzen.

Genau wie ihre beiden Geschwister hatte auch sie in den Schulferien immer im Familienunternehmen gearbeitet. Aber während ihr Bruder und ihre Schwester Akten sortiert und Anrufe entgegengenommen hatten, hatte Harley wegen ihrer Dyslexie immer nur Papierkörbe ausgeleert und Kaffee für die ihrem Vater unterstellten Manage

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