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Drei Küsse für ein Cottage Roman von Wellen, Jennifer (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Drei Küsse für ein Cottage

Cinderella greift nach den Sternen: Der turbulente Liebesroman "Drei Küsse für ein Cottage" von Jennifer Wellen jetzt als eBook bei dotbooks. Milly kann ihr Glück kaum fassen: Endlich ist ihr Traum vom eigenen Cottage zum Greifen nahe! Doch die Sache hat einen Haken - den ebenso charmanten wie dreisten Besitzer Nolan, der das Häuschen lieber gewinnbringender verkaufen will. Allerdings schlägt er sich gerade mit einem lästigen Problem herum: Seine Familie in New York will ihn schon lange unter der Haube sehen, da käme eine Scheinfreundin für die Geburtstagsfeier seines Bruders also genau recht. Milly ist bereit, ihm auszuhelfen, natürlich ohne Küsse oder sonstige Verpflichtungen! Doch beide haben ihre Rechnung ohne die Liebe gemacht - und dass Gefühle immer alles viel komplizierter machen als geplant ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Romance-Highlight "Drei Küsse für ein Cottage" von Jennifer Wellen - denn ein Traumcottage ohne Traumprinz wäre schließlich langweilig, oder? Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jennifer Wellen, Jahrgang 1974, studierte nach ihrem Abitur Biologie und arbeitet als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Wenn sie neben ihrer Tochter, den zwei Katzen und dem Verfassen wissenschaftlicher Artikel Zeit findet, schreibt sie mit Begeisterung witzige Romane für Frauen, die wissen, wie das Leben spielt. Bei dotbooks veröffentlicht sie den witzigen Liebesroman: 'Liebe ist wie eine Goodie Bag'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484461
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 971 kBytes
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Drei Küsse für ein Cottage

Home sweet Home, Milly

Bewundernd erkundet mein Blick jeden Vorsprung des alten Landhäuschens. Das Cottage wäre perfekt - absolut perfekt für mich und meine Orchideen!

Direkt neben dem Haupthaus gibt es ein großes Gewächshaus. Mit Oberlichtern, die mithilfe einer Kurbel geöffnet werden können. Zudem bietet der daran angrenzende Holzschuppen die Möglichkeit, Material wie Dünger, Blumentöpfe und Kultursubstrat zu lagern. Wie es wohl von innen aussieht?

Von Neugier getrieben trete ich noch ein Stück näher heran. Das metallene Gartentörchen ächzt in den Angeln, was mich unweigerlich zusammenzucken lässt. Eliza hat mir zwar gesagt, das Haus stünde seit dem Tod der alten Mrs Pambrooke leer, doch ich will ja niemanden verärgern, schließlich ist es immer noch Privatbesitz. Aber die Versuchung ist zu groß ...

Also schleiche ich weiter. Der Kies knirscht unter meinen Sneakers. Während ich mich wie ein Einbrecher zum Fenster links neben der Haustür vorarbeite, huscht mein Blick umher. Den wilden Wein an der Fassade würde ich lassen, vielleicht ein wenig stutzen hier und da, aber nicht ganz abreißen. Er gibt dem Cottage genau den verträumten Touch, den ich so mag. Außerdem müssten die Rosen, die das Haus umsäumen, dringend mal zurückgeschnitten werden, ebenso die Hecke, die hinter dem schmiedeeisernen Zaun das Grundstück begrenzt und völlig aus der Form geraten ist.

Ein verhaltenes Lächeln stiehlt sich auf mein Gesicht. Herrgott, wäre das schön. Mein eigenes Haus, mein eigener Garten, wenn alles gut läuft, dann vielleicht auch endlich mein eigenes Geschäft, wenn ich das Häuschen kaufe. Um es mit anderen Worten auszudrücken: mein eigenes Leben.

In diesem Moment wird mir klar, das Cottage hier in Goldcliff muss ich unbedingt haben. Nicht nur, dass Wales weit genug von Walt und Haley weg ist und meine beste Freundin hier wohnt, nein, das Cottage liegt auch noch in der Nähe der Küste. Ich liebe das Meer sowie lange Strandspaziergänge. Vielleicht lege ich mir dann sogar einen Hund zu. Mein Herz schlägt vor Aufregung bei dem Gedanken, mit einem vierbeinigen Freund am Wasser entlangzulaufen, den salzigen Geruch des Meeres in der Nase, eine Spur schneller.

Gespannt drücke ich mir die Nase an der dreckigen Scheibe platt. Mein Blick fällt auf einen weiß lasierten Schrank neben der Zimmertür. Mehr kann ich leider nicht erkennen, da die tief stehende Sonne mich blendet.

Als ich eine Bewegung im Inneren bemerkte, schrecke ich zurück. Ist etwa doch jemand im Haus?

Fahrig reibe ich mir über die brennenden Lider. Vom ganzen Binden und Stecken der Tischdekoration für die Kellermann-Hochzeit sind sie überanstrengt, vielleicht haben sie mir nur einen Streich gespielt. Deshalb wage ich noch einen letzten kurzen Blick, entscheide mich dann aber dafür zu gehen. Sicher ist sicher. Außerdem wollte ich ja auch nur schauen, ob es mir grundsätzlich gefällt, nachdem Eliza mir erzählt hat, dass es seit letzter Woche endlich zum Verkauf steht.

Ich versuche mich genauso leise, wie ich gekommen bin, wieder vom Grundstück zu schleichen. Nur für den Fall, dass doch jemand im Haus ist und meine Augen mich nicht getrogen haben. Doch mein Vorhaben wird von höheren Mächten durchkreuzt. Das Gartentor quietscht beim Öffnen dermaßen laut, dass man es vermutlich glatt bis London hören könnte. Mist!

Hinter mir ertönt unvermittelt ein Quietschen und Knarren. "Sie da!", höre ich jemanden ausrufen. Ertappt bleibe ich stehen.

"Können Sie mir bitte mal erklären, was Sie hier auf dem Grundstück machen?" Die tiefe Männerstimme klingt ziemlich aufgebracht, weshalb mein Herz noch einen Zahn zulegt.

Langsam drehe ich mich um und unterdrücke den Impuls, die Hände wie ein Schwerverbrecher über den Kopf zu heben. Mir schießt unvermittelt die Röte ins Gesicht.

Der Kerl, der im Türrahmen des Cottage steht und mich wütend anfunkelt, ist groß. Beeindruckend groß, um genau zu sein,

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