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Du bist mein Star! von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
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Du bist mein Star!

Der reiche Unternehmer Darian Wildman muss nicht lange überlegen: Die bildhübsche Lara Black soll der neue Star für die Werbekampagne seiner Firma werden! Er fühlt sich so stark zu der kühlen Schönheit hingezogen, dass er entschlossen ist, sie zu erobern. Seine heißen Gefühle werden offensichtlich erwidert, denn schon bei ihrer ersten Verabredung wird sie in seinem luxuriösen Penthouse seine Geliebte. Eine leidenschaftliche Romanze beginnt, die jedoch schon bald zu enden droht: Lara scheint den Kontakt zu ihm ganz gezielt gesucht zu haben! Als sie ihm ihr Geheimnis anvertraut, fühlt sich Darian von ihr hintergangen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733739041
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2125 kBytes
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Du bist mein Star!

2. KAPITEL

Das Taxi hielt vor einem großen Gebäude, das wie ein altes Lagerhaus aussah - und das war es früher auch gewesen. Inzwischen verbarg sich hinter der düsteren, monströsen Fassade eines der modernsten Fotostudios Englands.

"Wollen wir reingehen, Darian?", fragte Scott Stratton.

Darian blickte seinen Begleiter aus golden schimmernden Augen an. Scott Stratton war Chef einer Werbeagentur, die für ihre preisgekrönten Spots berühmt war und als eine der besten in der Branche galt - insbesondere weil es ihr stets gelang, die Produkte ihrer Klienten den Kundenwünschen entsprechend zu präsentieren. Jedenfalls war es bislang so gewesen, doch nun drohte die Fahndung nach einem neuen Gesicht für Wildman Phones kläglich zu scheitern. Vielleicht war Darian zu wählerisch - ein Vorwurf, der ihm in der Vergangenheit schon oft gemacht worden war -, zumindest war er jedoch unnachgiebig und würde erst zufrieden sein, wenn er genau das gefunden hatte, was er suchte. Allerdings war er selbst nicht sicher, was es eigentlich war.

Oder vielmehr wer.

"Natürlich, Scott", erwiderte er. "Ich bin so weit."

Scott blickte ihn an. "Brauchen Sie etwas? Für Notizen, vielleicht?"

"Nein, danke. Das ist nicht nötig. Ich werde es wissen, sobald ich sie sehe."

Gemeinsam betraten sie das Haus und blieben im chromblitzenden Empfangsbereich stehen.

"Sind alle oben?" Darian deutete mit dem Kopf auf die Wendeltreppe, die hinauf ins Studio führte.

Obwohl er leise sprach, hielten die beiden Frauen sofort inne, die am anderen Ende des Raums geschäftig die Sed-Cards sortierten, und schauten zu ihm hinüber, als würden sie auf Anweisungen warten. Doch das taten die Leute immer, wenn sie ihm begegneten. Darian war daran gewöhnt. Sie schienen sich seinem Willen zu beugen, wenn er ihn äußerte - und auch dann, wenn er schwieg.

"Ja", bestätigte Scott. "Sie warten schon."

"Lassen wir die Parade beginnen", meinte Darian spöttisch und setzte den Fuß auf die unterste Stufe. Der ausgeblichene Jeansstoff spannte sich über seinen muskulösen Schenkeln.

"Keine Parade, Darian", korrigierte ihn Scott. "Die Formulierung, die Mädchen würden 'paradieren' lässt sie ein bisschen einfältig wirken. Fast so, als würden sie an einem zweitklassigen Schönheitswettbewerb teilnehmen, und in diesem Punkt sind Models äußerst empfindlich. Heutzutage wird schließlich jedes Wort auf die Goldwaage gelegt."

Lachend wandte Darian sich ab und hörte eine der Sekretärinnen sehnsüchtig seufzen. Auch das kannte er bereits. Er vermutete, dass es an seinen außergewöhnlichen Augen lag, die das schwächere Geschlecht regelmäßig faszinierten. In jüngeren Jahren hatte er diese Reaktion ein wenig verwirrend gefunden, später hatte er sie genossen, und inzwischen war er so daran gewöhnt, dass er lediglich Erheiterung verspürte. Ein anderer Mann hätte die Wirkung dieser Augen schamlos ausgenutzt, aber Darian nicht. Er hatte es nicht nötig.

"Ich bin weit davon entfernt, Ihnen zu widersprechen, Scott." Er wählte seine Worte sorgfältig. "Aber ungeachtet der Goldwaage unterscheidet sich ein Auswahlverfahren kaum von einem Schönheitswettbewerb, oder? Zugegeben, nicht gerade zweitklassig, da die Gewinnerin Wildman repräsentieren soll. Zwanzig Frauen, die nach ihrem Äußeren und Sex-Appeal beurteilt werden - wie würden Sie es sonst bezeichnen?"

"Es kommt nicht nur auf das Äußere und den Sex-Appeal an, oder?", erinnerte Scott ihn ernst. "Sonst hätte sicher eine der Frauen, die wir Ihnen gezeigt haben, den Anforderungen genügt." Er zuckte die Schultern. "Sie haben in dieser Woche Dutzende der schönsten Models begutachtet."

"Finden Sie, dass ich zu wählerisch bin?"

Scott schüttelte den Kopf. "Ich bewundere Ihr Streben nach Perfektion. Ihre Suche nach dem undefinierbaren gewissen Etwas, nach einer Person, die all das verkörpert, was Sie über ihre Firma ausdrücken woll

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