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Du küsst so teuflisch gut Baccara Bd. 1521 von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Du küsst so teuflisch gut

Jack Howington verschlägt es beinah die Sprache! Als er am Lake Tahoe eintrifft, steht plötzlich Meri vor ihm. Als Teenager war sie in ihn verliebt gewesen, Jack hatte es jedoch nie zu mehr als platonischen Umarmungen kommen lassen. Und heute kann er sich dem erotischen Knistern zwischen ihnen kaum entziehen! Immer wieder berührt Meri ihn wie zufällig, streift ihn scheinbar unbeabsichtigt und wirft ihm eindeutige Blicke zu. Aus der kleinen Schwester seines besten Freundes ist eine hinreißende junge Frau geworden, die zweifellos etwas im Schilde führt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863499181
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara 1521
    Größe: 602 kBytes
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Du küsst so teuflisch gut

1. KAPITEL

Vor elf Jahren ...

Ausgerechnet am Nachmittag ihres siebzehnten Geburtstags lag Meredith Palmer auf ihrem Bett und weinte bitterlich. Ihr ganzes Leben war ein einziges Desaster. Nie würde es besser werden. Eigentlich sollten doch gerade die Collegejahre die beste Zeit des Lebens sein. Aber offensichtlich nicht für sie.

Am besten, sie stürzte sich gleich aus dem Fenster ihres Zimmers im Studentenwohnheim, dann war wenigstens alles ein für alle Mal vorbei. Allerdings wohnte sie nur im dritten Stock, da würde sie wohl am Leben bleiben und als Krüppel enden.

Langsam richtete sie sich auf und wischte sich mit dem Handrücken über die Wangen. "Bei der Entfernung zum Boden und der Geschwindigkeit des Aufpralls ...", überlegte sie halblaut und schniefte leise, "und je nachdem, wie ich aufkomme ..." Sie griff nach einem Stück Papier und einem Stift. "Wenn ich mit den Füßen zuerst lande, was unwahrscheinlich ist, aber immerhin sein kann, dann würde der Aufprall ..."

Sie notierte schnell ein paar Zahlen. Die Knochendichte spielte eine Rolle und natürlich der Untergrund, ob weiche Rasenfläche oder harter Beton ...

Frustriert warf sie Papier und Stift zur Seite und ließ sich wieder auf das Bett fallen. "Ich bin wirklich nicht ganz normal", stöhnte sie. "Anstatt es einfach zu tun, stelle ich mathematische Berechnungen an. Vollkommen blödsinnig. Kein Wunder, dass ich keine Freunde habe."

Sie schluchzte. Es war aussichtslos. Sie war nun einmal ganz anders als die anderen und würde es immer bleiben. Ein einsames Leben lag vor ihr.

Sie hörte, wie die Tür geöffnet wurde, und presste das Gesicht nur umso fester in das Kissen. "Geh weg!"

"Ich denke nicht daran."

Oh, diese Stimme! Sie kannte sie nur zu gut. Ihr Besitzer war der Traum ihrer schlaflosen Nächte, der Held ihrer romantischen und sexuellen Fantasien. Groß, dunkel und mit mitternachtsblauen Augen ...

Meri stöhnte tief auf. "Ich will nicht mehr leben. Kann mich nicht einfach jemand umbringen?"

"Das wird nicht passieren." Jack setzte sich auf die Bettkante und legte Meri seine warme große Hand auf den Rücken. "Aber, Mädchen, was ist denn los? Heute ist doch dein Geburtstag."

"Ja, und das ist furchtbar. Ich hasse mein Leben, es ist schrecklich. Ich bin schrecklich. Und außerdem bin ich fett und hässlich, und das wird sich nie ändern."

Sie hörte, wie Jack tief Luft holte. Er war so wunderbar. Nicht nur, dass er hinreißend aussah, er hatte immer Zeit für sie. Er redete mit ihr, als sei sie eine vollkommen normale Person. Nach ihrem Bruder Hunter war er für sie der wichtigste Mensch auf der Welt.

"Du bist nicht schrecklich", sagte er leise.

Natürlich fiel ihr sofort auf, dass er nicht sagte, sie sei nicht fett. Mit ihren 1 Meter 60 war sie nicht besonders groß und wog sicher mindestens dreißig Pfund zu viel. Außerdem hatte er nicht widersprochen, als sie meinte, sie sei hässlich. Jack war nett, aber leider log er nie.

Ihre Nase war einfach zu groß, und mit der Zahnspange und der unreinen Haut konnte sie nun wirklich keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Eher würde ein Zirkus sie für seine Freakshow engagieren.

"Ich bin abartig", stieß sie dumpf hervor, das Gesicht immer noch im Kissen vergraben. Durch die Heulerei waren ihre Augen verquollen, und den Anblick wollte sie Jack nicht auch noch zumuten. "Ich wollte mich umbringen, und stattdessen fing ich an zu berechnen, wie sich der Sturz ... ach, ist ja auch egal. Auf alle Fälle bin ich nicht normal."

"Du hast recht, Meri. Du bist nicht normal. Aber das ist ja gerade das Besondere an dir. Du bist viel besser als die normalen Menschen. Du bist ein Genie. Im Vergleich mit dir sind wir anderen Idioten."

Er war kein Idiot, er war absolut vollkommen.

"Seit ich zwölf bin, bin ich nun schon auf dem College. Da müsste ich doch allmählich mal fertig sein. Ich meine, wenn ich wi

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