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Du und ich bis ans Ende der Welt Roman von Redmerski, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2016
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Du und ich bis ans Ende der Welt

Wenn alles zerbricht, bleibt noch immer die Liebe ...

Camryn Bennett war noch nie glücklicher. Vor einem halben Jahr hat sie in einem Greyhound-Bus ihre große Liebe Andrew Parrish getroffen. Sie kann es kaum erwarten, den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen - bis ein tragisches Ereignis ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Andrew versteht nicht, warum gerade Camryn und ihm das Schicksal so übel mitspielt. Er fürchtet, dass seine Freundin an ihrem Schmerz zu zerbrechen droht - und fasst einen Entschluss. Er wird für die Liebe seines Lebens kämpfen. Doch um die Hoffnung und Leidenschaft wiederzufinden, müssen die beiden auf eine Reise dorthin, wo alles begann ...

Jessica Redmerski lebt mit ihren drei Kindern in North Little Rock, Arkansas. Sie liebt Bücher und Fernsehen, vor allem die Serie 'The Walking Dead'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 18.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641167288
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Edge of Always
    Größe: 660 kBytes
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Du und ich bis ans Ende der Welt

1

Als ich vor ein paar Monaten in diesem Krankenhausbett lag, hätte ich nie im Leben geglaubt, dass ich heute noch am Leben sein würde, und schon gar nicht, dass ich bald Vater werden und mit einem Engel mit dreckigem Mundwerk verlobt sein könnte. Aber seht mich an. Seht uns an, Camryn und ich, wir nehmen es mit der ganzen Welt auf ... wenn auch anders als gedacht. Die Dinge haben sich nicht ganz so entwickelt wie geplant, aber andererseits tun sie das fast nie. Und selbst wenn wir es könnten, würden wir beide nichts daran ändern wollen, wie sie sich entwickelt haben.

Ich liebe diesen Sessel. Es war der Lieblingssessel meines Vaters und ist das einzige Stück aus seiner Hinterlassenschaft, an dem mein Herz hängt. Klar, er hat mir auch einen fetten Scheck hinterlassen, der Camryn und mich eine ganze Weile über Wasser halten wird, und natürlich habe ich die Chevelle bekommen, aber der Sessel bedeutet mir genauso viel. Camryn hasst ihn, aber das sagt sie nicht, weil er meinem Dad gehört hat. Ich kann sie verstehen; das Ding ist alt, es stinkt, und im Polster ist ein Loch, das noch aus den Rauchertagen meines Dads stammt. Ich habe ihr versprochen, dass ich jemanden kommen lassen werde, der ihn reinigt. Und das werde ich auch tun. Sobald sie sich darüber klar geworden ist, ob wir in Galveston bleiben oder nach North Carolina ziehen sollen. Mir ist beides recht, aber irgendwas sagt mir, dass sie aus Rücksicht auf mich nicht ausspricht, was sie wirklich will.

Ich höre das Wasser in der Dusche ausgehen, und Sekunden später hallt ein lauter Rums durch die Wand. Ich springe aus dem Sessel auf, die Fernbedienung fällt auf den Boden, und ich renne zum Bad, wobei mir die Kante des Couchtischs übelst gegen das Schienbein stößt.

Ich reiße die Badezimmertür auf.

"Was ist passiert?"

Camryn lächelt mich kopfschüttelnd an und bückt sich, um den Fön vom Boden neben dem Klo aufzuheben.

Ich atme erleichtert auf.

"Du bist noch paranoider als ich", lacht sie.

Sie schaut auf mein Bein, das ich mit den Fingerspitzen massiere. Dann legt sie den Fön wieder auf die Ablage, kommt auf mich zu und küsst mich auf den Mundwinkel. "Wenn du mich fragst, sollte nicht ich mir Sorgen machen, dass ich zu tollpatschig sein könnte." Sie schmunzelt.

Ich fasse sie an beiden Schultern und ziehe sie zu mir, dann lasse ich eine Hand auf ihren kleinen, rundlichen Bauch sinken. Man spürt kaum, dass sie schwanger ist. Ich hätte gedacht, im fünften Monat würde sie durch die Wohnung walzen wie ein Babynilpferd, aber was verstehe ich schon davon?

"Vielleicht hast du recht", sage ich und hoffe, dass sie nicht sieht, wie rot ich geworden bin. "Wahrscheinlich hast du das mit Absicht gemacht, weil du mal sehen wolltest, wie schnell ich bei dir bin."

Sie küsst mich auf den anderen Mundwinkel, dann holt sie zum Vernichtungsschlag aus und küsst mich richtig, mit Zunge, und dabei presst sie ihren nassen, nackten Körper an meinen. Ich stöhne automatisch auf und schlinge die Arme um sie.

Aber dann gehe ich auf Abstand, bevor ich in ihre Falle tappen kann. "Verflucht, Weib, das muss aufhören."

Sie grinst mich an.

"Willst du wirklich , dass ich aufhöre?" Und dabei zeigt sie ihr typisches Nichts-als-Blödsinn-im-Sinn-Lächeln.

Sie macht mir damit regelmäßig eine Scheißangst. Einmal zeigte sie bei einem Gespräch genau dieses Lächeln und wollte danach drei volle Tage keinen Sex haben. Die schlimmsten drei Tage meines Lebens.

"Nein, natürlich nicht", sage ich nervös. "Ich meine nur jetzt. Wir haben noch genau dreißig Minuten, dann müssen wir in der Praxis sein."

Ich hoffe bloß, dass sie die ganze Schwangerschaft hindurch so rollig ist. Ich habe Horrorstorys von Frauen gehört, die anfangs alle fünf Minuten Sex wollen, aber wenn sie dann richtig rund sind, sich in feuerspeiende Furien verwandeln, sobald du sie nu

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