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Edens Asche von Giorgi, Monika De (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2013
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (PDF)
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Edens Asche

Damian ist jung, attraktiv und erfolgreich. Er denkt, die Fäden seines Lebens fest in der Hand zu halten, wird aber schnell eines Besseren belehrt. Von einer Nacht zur anderen gerät er in ein Labyrinth aus verwirrenden Emotionen, Alpträumen, Hass, Rache und Tod. Nur eine Person kann ihm helfen, diesem Irrgarten zu entkommen. Joshua, der geheimnisvolle Nachtschatten, der ihm als dunkler, aber schützender Engel zur Seite steht. Jedoch - der Gefährte verwirrt und verletzt Damians Gefühle ...

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 09.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955277284
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 270 kBytes
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Edens Asche

Erwachen

An der Diskothek angekommen, gingen sie am Türsteher vorbei, da dieser sie einfach durchwinkte, direkt ins Innere des Ladens. An der Kasse legte Kim die Einladung vor, die sie von Stefan bekommen hatten. Die Kassiererin nickte lediglich und so betraten sie den riesigen Saal, in dem es wie in einem Bienenstock wimmelte. Lauter Technobeat, der Damian eine Grimasse schneiden ließ, begrüßte sie. Suchend sah Kim sich um. Damian nutzte dies, um die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Er war von einer Art Erregung erfüllt. Schlechte Musik hin oder her, er sehnte sich danach, sich in dieses Getümmel zu stürzen. Sein Blick schweifte durch den von Leben erfüllten Raum. Einen Moment verwandelte sich dieser seltsame Hunger, der ihn noch immer erfüllte, beinahe in körperlichen Schmerz. Er biss sich auf die Unterlippe und schmeckte Blut. Erschrocken zuckte er zusammen.

Da blieb sein Blick an einer in leuchtendes weiß gekleideten Gestalt hängen. Ihre Haut war beinahe so weiß wie der Stoff des kurzen weit schwingenden Rockes und der zarten, transparenten Bluse, die sie trug. Ebenfalls weiße, hochhackige Riemchensandaletten betonten ihre langen Beine und die schmalen Fesseln. Ihr rotbraunes Haar hatte sie kunstvoll aufgesteckt. Das Mädchen – oder war Frau ein besserer Ausdruck? – stand an der Bar und trank einen Cocktail. Plötzlich drehte sie sich um und ihr Blick schien sich direkt auf ihn zu richten. Sie wirkte – Damian legte den Kopf schief – erschrocken.

Doch dann lächelte sie ihm zu. Oder bildete er sich alles nur ein? Kims Hand, die plötzlich seinen Arm umklammerte, riss ihn zurück in die Wirklichkeit. Während der wenigen Sekunden, die jener Moment, den Kim als "strange" bezeichnet hätte, in Anspruch nahm, hatte Damian nichts anderes wahrgenommen als dieses weibliche Wesen. Sie hatte sein ganzes Gesichtsfeld ausgefüllt und den Rest seiner Wahrnehmung kurzerhand ausgeschaltet.

"Da ist Stefan. Die anderen sind auch schon da!", brüllte Kim in sein Ohr und zerrte ihn mit sich.

‚Ich kenne sie!' , schoss es Damian durch den Kopf, aber bevor er den Gedanken ergreifen konnte, war dieser schon wieder entwischt.

Michelle stand an der Bar und nippte langsam an einem Cocktail namens Red Summer. Sie flirtete gerade mit dem Barkeeper, der sehr appetitlich aussah, als ein Schauer über ihren Rücken glitt. Sie spürte die Nähe eines ihr gleichen Wesens. Noch bevor sie ihn erblickte, sein nachdenklicher und zugleich verwirrter Blick auf sie gerichtet, wusste sie, dass er es war. Damian ... Der junge, schöne Damian. Damian, den sie sich als Gefährten auserkoren hatte. Trotzdem konnte sie ein Erschrecken nicht verhehlen, als sie ihn erblickte. Doch dann glitt ein Lächeln über ihre Züge und Stolz erfüllte sie, als sie ihn musterte. Seine schlanke, anmutige Gestalt, seine blasse Haut, seine unergründlichen, leuchtenden Augen. Dieser Engel der Nacht war ein wahr gewordener Traum. Und sie hatte ihn zu dem gemacht, was er jetzt war. Hätte sie diese Schönheit verwelken lassen sollen, wie eine Rose im Herbst?

Ihre Blicke trafen sich einen Moment. Da fiel ihr Blick auf die Person neben Damian. Der Junge ergriff jetzt dessen Arm und zog ihn mit sich. Doch auch Damian spürte ein, für ihn geheimnisvolles Erkennen, das fühlte sie. Sie würde die Erinnerungen in ihm wecken müssen. Ob er ihr Lächeln bemerkt hatte? Michelle wandte sich wieder ihrem Cocktail zu und überlegte, wie sie sich Damian am besten nähern konnte.

Er stand in einer dunklen Ecke, von welcher aus er Michelle gut im Blick hatte und zugleich auch die Begebenheiten in der Diskothek, soweit sie für

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