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Effortless Einfach verliebt - (Thoughtless 2) - Roman von Stephens, S. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.04.2015
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Effortless

Kieras und Kellans Beziehung begann mit Schmerz und Verrat. Doch nun steht eines fest: Kellan ist Kieras große Liebe. Um nicht wieder die gleichen Fehler zu begehen, konzentriert sie sich nun lieber auf die Uni und auf sich selbst. Sie lebt mit ihrer Schwester in einem winzigen, aber gemütlichen Apartment. Mit Kellan versucht sie diesmal, alles richtig zu machen - in ganz kleinen Schritten. Das geht so lange gut, bis Kellan Seattle für eine Tournee verlässt, und die Vergangenheit Kiera wieder einholt ...

S.C. Stephens lebt mit ihren zwei Kindern im Nordwesten Amerikas. Mit ihrer "Thoughtless"-Serie um den unwiderstehlichen Kellan Kyle feierte sie einen sensationellen Bestsellererfolg und erobert auch mit der "Rush"-Trilogie die Leserherzen im Sturm.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 672
    Erscheinungsdatum: 28.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641154400
    Verlag: Goldmann
    Serie: Thoughtless Bd.2
    Originaltitel: Thoughtless 2
    Größe: 1088 kBytes
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Effortless

Kapitel 1

Mein Freund, der Rockstar

D er Wettervorhersage auf Channel Four zufolge war es der heißeste Sommer aller Zeiten in Seattle - und da ich erst seit etwas über einem Jahr hier wohnte, musste ich mich wohl auf das Wort des Wettermanns verlassen. Während hier geschoben, geschubst und gestoßen wurde, spürte ich den Schweißfilm jedes einzelnen Dränglers auf der Haut. Ich fand es nicht gerade angenehm, dass mir wildfremde Leute so auf die Pelle rückten, und noch unangenehmer, dass sie auf diesem beengten Raum Körperkontakt offenbar für völlig in Ordnung hielten. An diesem einen Nachmittag schlug ich mehr Hände von meinem Hintern als in meiner gesamten Zeit als Kellnerin in Pete's Bar.

Schweiß lief mir über den Rücken, und ich verfluchte die Klamotten, für die ich mich entschieden hatte. Die Sonne blendete mich, als ich zum strahlend blauen, wolkenlosen Himmel hinaufsah. Ich rollte die Ärmel meines tiefschwarzen T-Shirts hoch und knotete es über dem Bauchnabel, so wie Mary Ann aus Gilligans Insel .

Aber dann musste ich lächeln, als mir wieder einfiel, warum ich dieses Shirt trug, und was ich hier in der Menge schweißtriefender Mitmenschen eigentlich machte. Ich starrte über das Meer von Körpern hinweg zur leeren Bühne und war auf einmal schrecklich aufgeregt. Und das nicht meinetwegen - sondern wegen meines Freundes. Heute war sein großer Tag und der der restlichen Band natürlich. Vor Vorfreude begann ich auf und ab zu hüpfen, während ich darauf wartete, dass er endlich auf die Bühne kam. Jeden Moment würde er ans Mikro treten, und dann würde die Menge in ohrenbetäubenden Jubel ausbrechen.

Ich konnte es kaum erwarten.

Jetzt griff jemand nach meinem nackten Arm. "Mensch, Kiera, unsere Jungs beim Bumbershoot! Unglaublich, oder?"

Ich sah hinüber zu meiner Kollegin, Vertrauten und besten Freundin, Jenny. Ihr lief nicht wie mir der Schweiß aus allen Poren, sondern sie sah frisch aus wie der junge Morgen. Ihre Augen leuchteten allerdings genauso begeistert wie meine, schließlich spielte ihr Freund ebenfalls zum ersten Mal beim Seattle Musikfestival.

Aufgedreht quietschend packte ich sie auch am Arm. "Ich weiß! Ich kann immer noch nicht fassen, dass Matt diesen Auftritt klargemacht hat." Als ich daran dachte, dass ein paar Stunden später Bob Dylan auf derselben Bühne stehen würde, konnte ich nur den Kopf schütteln - und in den nächsten Tagen standen auch noch Hole und Mary J. Blige auf dem Programm.

Jenny wandte den Blick ab, weil jetzt ein Fremder gegen sie taumelte, der völlig high wirkte. Als sie mit den Achseln zuckte und sich wieder zu mir umdrehte, kitzelte mich ihr blonder Pferdeschwanz im Gesicht. "Evan hat gesagt, dass er wirklich alle Hebel in Bewegung setzen musste, um diesen Gig zu ergattern. Und auch noch zur besten Uhrzeit! Am Samstagnachmittag direkt zwischen zwei Hauptacts, besser geht es kaum."

Jenny legte den Kopf schräg und blickte zum Himmel. Sie trug das gleiche T-Shirt wie ich, darauf stand in weißen Buchstaben der komplette Name unserer Lieblingsband - Douchebags - auch wenn sie ihn aus Marketinggründen inzwischen zu D-Bags abgekürzt hatten.

Ich nickte, als Jenny mich wieder ansah. "Oh, ich weiß, Kellan hat gesagt, er ..."

In diesem Moment wurde es um mich herum plötzlich laut, und ich schaute automatisch nach vorn zur Bühne. Mit breitem Grinsen sah ich zu, wie die Menge die D-Bags bejubelte, die endlich beschlossen hatten, die Zuschauer mit ihrer Gegenwart zu beehren. Matt war zurückhaltend wie immer, winkte den Fans zu und schenkte ihnen ein kleines Lächeln, bevor er in aller Ruhe zum Mikro hinüberging und seine Gitarre einstöpselte. Er konnte mich nicht hören, als ich begeistert seinen Namen rief. Nervös ließ er die blauen Auge

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