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Ehre verspielt von Yoke, Jo (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Ehre verspielt

Mike Strong war fassungslos, als seine Großmutter ihm quasi befahl zu heiraten, damit seine um Jahre jüngere Schwester endlich ein gutes Vorbild hatte und nach Hause kommen konnte. Er war noch nicht bereit zu heiraten. Er wollte nicht einfach irgendjemanden heiraten. Doch die Umstände ließen ihm keine andere Wahl und so musste er Josia Kilian heiraten. Ein Mädchen, dessen Vater ihr Leben am Pokertisch verspiel hatte. Josia. Das konnte nicht gut gehen.... Jo Yoke ist eine junge Frau, welche es liebt Bücher zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 234
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783752815313
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 269 kBytes
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Ehre verspielt

Kapitel 1

Mike Luke Strong saß seiner Großmutter, Heriette Wira Strong gegenüber. Sie hatte ihn schon länger gebeten wieder einmal mit ihr einen Tee ein zu nehmen. Er war der Aufforderung gerne nachgekommen, da er seine Großmutter sehr liebte. Doch heute war irgendetwas anders, er stellte seine Tasse mit Tee ab und musterte seine Großmutter. Sie war selten so schweigsam wie an diesem Tag. "Großmutter Heriette, was bedrückt dich?"

Sie schaute auf. Ihre Augen waren von einem Nebel der Traurigkeit erfüllt und sie schien nicht recht zu wissen, was sie ihm sagen sollte.

Mike beugte sich nach vorne und nahm ihre Hand um sie zu drücken. "Bitte, sag mir doch was dir so große Sorgen bereitet." Bat er erneut ihr Anliegen zu erfahren.

Doch seine Großmutter winkte ab. "Nicht jetzt mein Sohn." Sie nannte ihn immer mein Sohn, wenn sie mit ihm sprach. So als wolle sie jedem zeigen, dass sie nicht die alte Frau war die langsam aus ihr wurde. "Ich habe andere Dinge mit dir zu bereden."

Mike nickte und lehnte sich wieder etwas zurück. Immer wenn seine Großmutter so etwas sagte, dass ging es um ihn persönlich. "Ich höre."

"Wie du weißt lebe ich nun schon sehr lange hier auf dem Anwesen in Willmich." Mike nickte, ja er kannte die Geschichten von seinen Großeltern wie sie damals vor fast 60 Jahren hier einzogen und dieses große Haus zu ihrem Zuhause gemacht hatten. "Früher war es hier hell und bunt. Es kamen viele Leute um sich dieses Anwesen anzusehen und mit uns Feste zu feiern." Wieder nickte Mike, auch diese Geschichten kannte er. Willmich war bis vor wenigen Jahren ein Ort der Freude und des Wohlstands, doch an einem grauen Regentag hatte sich alles schlagartig verändert. Das Lachen war ausgezogen und jeder in diesem Heim trauerte auf seine Art um den Verlust der dadurch entstanden war. Nur ab und zu hörte man noch auf dem Flur ein Lachen. Es war das Lachen seiner kleiner Schwester Silvia Mai. Sie war damals erst drei Jahre gewesen als das schreckliche Unglück über die Familie hereinbrach. Zur Zeit war sie im Mädchenheim, da er und seine Großmutter sich nicht gut genug um sie kümmern konnte. Sie war ein kleiner Wildfang von mittlerweile 6 Jahren. Mikes Gedanken schweiften ab und er versuchte sich wieder auf die Worte seiner Großmutter zu konzentrieren. "Wie bereits erwähnt hätte ich gerne mehr Leben in diese alten Mauern gebracht." Sie deute mit einer Handbewegung auf die Mauern.

"Dann lad dir doch deine Freundin ein, Charlotti Muss. Sie würde bestimmt gerne etwas Zeit mit dir hier verbringen." Erwiderte Mike freundlich.

Heriette schüttelte den Kopf. "Das wollte ich dir mit diesen Worten nicht sagen. Obwohl ich deinen Vorschlag gewiss berücksichtigen werde." Sie atmete nun wieder kräftig durch. "Nein, mein Sohn. Es liegt nicht an mir, dieses Haus mit Freunden zu füllen. Meine Zeit ist rum." Nun deutete sie mit dem Finger auf Mike. "Du bist nun an der Reihe. Such dir eine Frau, heirate und hol Silvia Mai wieder zu uns ins Haus."

Mike hatte schon fast geahnt, dass seine Großmutter dies ansprechen würde. Er machte ihr keinen Vorwurf, dass sie das Thema angeschnitten hatte, doch er konnte sich im Moment nicht auf so etwas belangloses einlassen. Er stand auf und trat ans Fenster. Die Augen seiner Großmutter beobachten ihn.

Nach einiger Zeit drehte er sich zu ihr um. "Versteh mich bitte nicht falsch, ich weiß deine Fürsorge zu schätzen. Doch im Moment habe ich für so etwas einfach keine Zeit. Die Geschäfte nehmen mich voll und ganz in Beschlag und dann ist da noch dieses Anwesen, was betreut werden muss." Nun deutete er durch den Raum.

Nun lächelte seine Großmutter und erhob sich ebenfalls. "Ich weiß mein Sohn. Doch eine Frau an deiner Seite würde dein Leben verändern. Sie würde dir lasten abnehmen. Wie sich um mich kümmern und um Silvia Mai."

Mike trat nun auf seine Großmutter zu. "Du bist mir keine Belastung und ich k

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