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Ein Anwalt zum Verlieben / Süße Lügen Zwei Romane in einem Band von Criswell, Millie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.08.2015
  • Verlag: Edel Germany GmbH
eBook (ePUB)

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Ein Anwalt zum Verlieben / Süße Lügen

Ein Anwalt zum Verlieben: 'Ein absolut Zwerchfell erschütterndes Vergnügen! Solche Mengen von Lachtränen habe ich noch nie getrocknet!' People Magazine Die temperamentvolle Angela DeNero hat es nicht leicht: Ihr Verlobter ist ein untreuer Schuft, und ihre Anwaltskanzlei steht kurz vor dem finanziellen Aus. Da kommt Angela dieser große Sorgerechtsprozess wie gerufen - wenn sie vor Gericht nur nicht gegen den attraktiven, aber unerträglich arroganten John Franco antreten müsste! Auch John ist von der gegnerischen Anwältin nicht gerade begeistert: Denn immer wenn Angela ihn aus ihren faszinierenden Augen zornig anfunkelt, kann er sich plötzlich überhaupt nicht mehr auf den Fall konzentrieren ... Süße Lügen: Mia DeNero mag für einen Bodyguard zwar etwas zierlich sein, aber das macht die junge Frau locker durch Mut und Einsatzfreude wett. Keine Sekunde bezweifelt Mia, dass sie den scheuen Enthüllungsautor Nick Caruso vor der Mafia beschützen kann. Aber wer soll sie vor diesem unwiderstehlichen Klienten beschützen! FBI-Agent Nick hat seine neue Tarnidentität satt: Niemals wird sich die atemberaubende Mia in einen derart langweiligen Bücherwurm verlieben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 736
    Erscheinungsdatum: 03.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955307653
    Verlag: Edel Germany GmbH
    Größe: 6101 kBytes
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Ein Anwalt zum Verlieben / Süße Lügen

2

Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Rechtsanwalt?
Gott hält sich nicht für einen Rechtsanwalt.

"Ach du meine Güte! Was ist denn mit dir passiert, Schätzchen? Du siehst ja aus wie der aufgewärmte Tod. Hat dich jemand durch den Fleischwolf gedreht oder was?"

Angela, die sich mindestens so mies fühlte, wie sie aussah, schenkte der schick angezogenen Frau hinter dem schwarz lackierten Schreibtisch ein schwaches Lächeln. "Herzlichen Dank! Es gibt nichts, was sich eine Frau mehr wünscht, als schon vormittags zu hören, dass sie beschissen aussieht." Unwillkürlich fragte sie sich, ob John Franco das Gleiche gedacht hatte, schalt sich dann jedoch dafür, dass sie überhaupt noch einen Gedanken an den unsensiblen Klotz verschwendete.

"Hab 'nen Anruf von Levins, unserem knickrigen Vermieter gekriegt. Er will den Teppichboden nächste Woche erneuern lassen."

"Halleluja!" Angela streifte den abgetretenen kotzgrünen Teppich mit einem angewiderten Blick. Sie hatten ihren Vermieter förmlich belagert, um ihm die Renovierung dieses muffelnden Monstrums schmackhaft zu machen.

Angela teilte sich seit ihrer Rückkehr nach Baltimore die Bürofläche mit Wanda Washington. Ihre Anwaltspraxis lag in einem an der Eastern Avenue gelegenen heruntergekommenen Backsteinbau, dessen beste Tage wohl in den Fünfzigerjahren lagen. Doch die Räume waren groß, und durch die hohen Sprossenfenster fiel jede Menge Licht und Sonne herein. Obwohl eine Art Kellergeruch in den Büros hing und der Teppichboden dringend ersetzt werden musste, waren die Wände mit Walnussholz paneeliert, und es gab jede Menge eingebauter Bücherregale. Also konnten sie sich eigentlich nicht übermäßig beschweren. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass der modrige Geruch verschwinden würde, sobald der Teppich verschwand.

Die beiden Anwältinnen teilten sich Miete und Nebenkosten und waren darüber hinaus gute Freundinnen geworden. Jede unterhielt zwar ihre eigene Anwaltspraxis, doch halfen sie sich in schwierigen Fällen schon mal gegenseitig aus.

Wanda, die ihren Universitätsabschluss im selben Jahr wie Angela gemacht hatte und außerdem im selben Alter war - Angela hasste die Vorstellung, dass sie heuer dreiunddreißig wurde -, war eine ausgezeichnete Anwältin. Sie hatte sich auf Fälle von Diskriminierung spezialisiert, und das passte zu ihr, denn sie war absolut nicht scheu, ihre Meinung kundzutun, ging sie doch von der Überzeugung aus, dass das, was sie zu sagen hatte, wert war, gehört zu werden.

Angela war die offene, unerschrockene Frau mit der dunklen, schokoladenbraunen Haut in der kurzen Zeit, seit sie sich kannten, ans Herz gewachsen. Deshalb bezweifelte sie auch keine Sekunde, dass sie tatsächlich wie der aufgewärmte Tod aussah, ganz besonders, nachdem sie sich vorhin im Polizeirevier die Seele aus dem Leib gekotzt hatte. Nicht gerade einer der glänzendsten Auftritte ihres Lebens. Von demütigend gar nicht zu reden!

Wieso musste mir das ausgerechnet vor diesem John Franco passieren? Angela schauderte bei der Vorstellung, welchen Eindruck sie hinterlassen haben mochte. Nicht, dass es ihr was ausmachte. Seit Bill sie so schnöde verlassen hatte, traute sie den Männern nicht mehr über den Weg.

"Ich glaube, ich krieg eine Grippe. Mir ist schon seit heute früh schlecht."

Als hätte Angela gesagt, sie habe Typhus und nicht nur eine gewöhnliche Grippe, stieß sich Wanda entsetzt vom Schreibtisch ab und ließ sich zu dem hohen Fenster in ihrem Rücken zurückrollen. "Steck mich bloß nicht an! Ich kann's mir im Moment nicht leisten, krank zu werden. Bunny der Klops ist bald dran."

Wanda hatte die Angewohnheit, all ihren Klienten - und auch ein paar Freunden - treffende Spitznamen zu geben. Neben Bunny gab es noch Larry "Schlabberlippe" Goldstein, der jedem, den er zu fassen kriegte, nasse, schlabberige Küsse aufdrückte; Marty "der Schniedel" Verrazano, der in seiner

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