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Ein Bodyguard zum Heiraten? von Leclaire, Day (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.06.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Bodyguard zum Heiraten?

In drei Monaten soll Téa ein Vermögen erben. Weil sie wegen ihrer hektischen Art häufig in Unfälle verwickelt ist, bekommt sie bis dahin einen 'Aufpasser' an die Seite gestellt: Luciano Dante, Sicherheitsexperte und ein Freund der Familie. Aber darf ein Bodyguard so teuflisch sexy sein? Téa verliebt sich auf der Stelle in ihn und bekommt weiche Knie, als er sie küsst. Wenig später werden sie jedoch beim Liebesspiel im Whirlpool ertappt - ausgerechnet von Lucs erzkonservativem Großvater, der auf eine schnelle Heirat drängt. Zu schnell. Téa kommt ein furchtbarer Verdacht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 22.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863491949
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 420 kBytes
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Ein Bodyguard zum Heiraten?

1. KAPITEL

Luc hatte sich auf den zerbrechlich wirkenden Stuhl an dem kleinen Bistrotisch gequetscht, was bei seiner Größe von eins neunzig nicht ganz einfach war. Ihm gegenüber saßen Nonna und Madam und unterhielten sich angeregt auf Italienisch. Gemeinsam warteten sie in dem beliebten Café in Downtown San Francisco auf Téa de Luca - oder Hexenmädchen Nummer eins, wie Luc sie insgeheim nannte. Sie war unpünktlich. So etwas konnte er überhaupt nicht leiden.

Unpünktlichkeit war in seinen Augen selbstsüchtig und unhöflich. Unausgesprochen drückte sie aus: Es geht nur um mich. Frauen mit einer solchen Einstellung hasste er und mied sie, wo es nur ging.

Ungeduldig griff er in die Snack-Schale. Wo zum Teufel blieb sie nur? Sie sollte bloß nicht denken, dass er den ganzen Tag Zeit hatte, auf ihre Hoheit Prinzessin Hexenmädchen zu warten. Na ja, eigentlich hatte er schon die Zeit, weil der Kurierdienst brachlag, solange Polizei und Versicherung den Raub des Feuerdiamanten untersuchten. Trotzdem gab es jede Menge Dinge, die er lieber getan hätte. Wie etwa, sich vor einen fahrenden Zug zu werfen oder mit blutrünstigen weißen Haien um die Wette zu schwimmen.

Er räusperte sich und beugte sich zu Madam hinüber. "Wo zum Teu..." Als er den erbosten Blick seiner Großmutter sah, besann er sich und formulierte sein Anliegen höflicher. "Würden Sie bitte noch einmal versuchen, Téa auf ihrem Handy zu erreichen, Madam?"

"Hast du denn noch was anderes vor, Luciano?", fragte Nonna. Es klang nicht unbedingt unfreundlich, aber ihr warnender Blick entging ihm nicht.

Doch er tat so, als bemerke er ihn nicht. "Das hab ich tatsächlich", log er, ohne rot zu werden.

Madam nahm ihr lavendelfarbenes Designer-Handy, das sie vorsichtig, als sei es eine Landmine, auf den Tisch gelegt hatte. Sie setzte ihre Lesebrille auf, die ihr an einer Kette um den Hals hing, und drückte zaghaft ein paar Tasten. "Ach nein, das war verkehrt", murmelte sie mit gerunzelter Stirn.

"Eigentlich müsste das Gerät eine Wahlwiederholungstaste haben", erklärte Nonna hilfsbereit. "Du hast es doch schon ein paarmal versucht ..."

"Soll ich das vielleicht machen?", bot Luc an.

Mit einer merkwürdigen Mischung aus Erleichterung und Grandezza überreichte sie ihm das Handy. Kein Wunder, dass sie Madam genannt wird, dachte Luc. "Wenn es Ihnen nichts ausmacht - das wäre sehr nett."

"Mach ich doch gerne."

Er drückte auf das richtige Knöpfchen und wartete, dass sich die Verbindung aufbaute. Während es klingelte, beobachtete er die Passanten auf dem belebten Bürgersteig jenseits des schmiedeeisernen Zaunes. Das hatte er sich während seiner Militärzeit angewöhnt und beibehalten, als er sein Security-Unternehmen gegründet hatte. Und auch in seiner derzeitigen Beschäftigung - oder Nicht-Beschäftigung - als Sicherheitschef für Dantes Kurierdienst hatte Luc die Angewohnheit nicht abgelegt. Aber wenn alles gut ging, würde der Diebstahl bald aufgeklärt sein, und er könnte wieder sinnvollen Tätigkeiten nachgehen. Statt den Babysitter für Hexenmädchen Nummer eins zu spielen.

Eilig überquerten Fußgänger den Zebrastreifen nahe dem Café. Mit Ausnahme einer jungen Frau, die mitten auf der Straße stehen blieb, umständlich einen Aktenkoffer hochhielt und aus ihrer Umhängetasche drei Handys hervorkramte. Ohne genau zu wissen warum, stand Luc auf, das Handy immer noch am Ohr.

Die Ampel begann bereits zu blinken und zeigte damit an, dass sie gleich auf Rot springen würde. Besorgt registrierte er, dass die rothaarige junge Frau davon nichts zu bemerken schien, während sie verwirrt ihre Handys betrachtete. Schließlich griff sie nach einem davon, das - wie er selbst auf diese Entfernung erkennen konnte - lavendelfarben war. Genau die gleiche Farbe wie das in seiner Hand. Sie klappte es auf.

In dem Moment hörte er die atemlose Stimme an seinem Ohr. "Hallo? Madam?"

Alle Alarmglocken schrillten. Bl

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