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Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte Ungewöhnliche Geschichten von Niedlich, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte

Bestsellerautor Sebastian Niedlich in Hochform: 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' - der Erzählband jetzt als eBook bei dotbooks. Man kann Gott, den Allmächtigen, für vieles verantwortlich machen: für die Berge, die im Weg stehen, wenn man schnell nach Italien fahren will beispielsweise. Oder dass das Schnabeltier merkwürdig aussieht. Für eins kann Gott aber ganz sicher nichts: das merkwürdige Verhalten feierwütiger Christenmenschen zur Weihnachtszeit. Und es bereitet ihm größtes Vergnügen, sich über diese Macken seiner Schäfchen lustig zu machen ... Ein anderer hat gerade weniger zu lachen. Irgendeinem Stern folgen, um einen frischgeborenen König zu finden? Blöder geht's nun wirklich nicht! Aber dummerweise gehört das zu seiner Ausbildung zum Weisen. Also bleibt Melchior nichts anderes übrig - er schwingt sich aufs Kamel und reitet los. Was nicht der einzige Irrsinn ist, dem er sich auf seinem Roadtrip in ein verschlafenes Kaff namens Bethlehem aussetzen muss ... Humorvoll und herrlich respektlos: Zwei ungewöhnliche Geschichten vom Autor des Bestsellers 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens'. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' von Sebastian Niedlich. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Sebastian Niedlich, 1975 in Berlin geboren, war zum Zeitpunkt seiner Geburt schriftstellerisch untätig und nahm diese Profession erst später im Leben auf, nachdem er sich vorher an Drehbüchern versucht hatte. Er lebt in Potsdam und bereut es bisher nicht. Bei dotbooks veröffentlichte Sebastian Niedlich bereits die Romane 'Und Gott sprach: Es werde Jonas', 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens' und 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' sowie die Erzählbände 'Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich', 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' und 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war', die auch als Sammelband erhältlich sind: 'Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen' Der Autor im Internet: https://www.facebook.com/SebastianNiedlich.Autor

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 78
    Erscheinungsdatum: 28.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244214
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 389kBytes
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Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte

Das finale und wirklich abschließende Wort Gottes zum Thema Weihnachten

Ich bin der Herr, dein Gott.

Ja, DER Gott. Vielleicht nicht unbedingt dein Gott, denn seien wir mal ganz ehrlich: Nicht jeder denkt, dass es mich gibt. Manche glauben, dass das Universum sich von allein erschaffen hat und so weiter. Mitnichten! Da hatte ich überall meine Finger drin. Also rein metaphorisch gesprochen, denn wirklich Finger habe ich ja nicht.

Andere glauben, dass ich nur einer von vielen Göttern bin, acht Arme oder einen Elefantenrüssel oder irgendwas anderes im Gesicht oder am Körper habe. Auch das ist Quatsch. Mich gibt's nur einmal. Ich bin sozusagen ein Unikat. Was mich auch echt einsam macht, wenn man es genau nimmt.

Na toll, jetzt werde ich wieder sentimental.

Also vielleicht bin ich in deinem geistigen Sinne nicht dein Gott, aber irgendwie bin ich schon dein Gott, denn ich bin das nun mal. Verwirrt? Egal.

An anderer Stelle habe ich schon mal erklärt, wie das mit den Propheten ablief. In Kurzfassung: Ich hab die Menschheit gemacht, die haben sich wie Arschlöcher aufgeführt, also hab ich Leute mit den richtigen Ideen ausgesandt, damit die alle auf die rechte Spur bringen.

Ja, ich, GOTT, habe das Wort "Arschloch" benutzt. Kommt drüber hinweg.

Halt, halt, werden jetzt vielleicht einige denken. Warum hat er die Menschen denn als Arschlöcher erschaffen?

Dazu kann ich nur sagen, dass ich nicht perfekt bin, auch wenn das gerne behauptet wird. In erster Linie habe ich bei der Erschaffung von allem - und damit meine ich auch euch - einfach herumexperimentiert, was vielleicht einige der Merkwürdigkeiten bei euch auf der Erde erklärt, zum Beispiel Mücken, Schnabeltiere und Grottenolme.

Ja, es gibt Tiere, die Grottenolm heißen.

Gerade bei euch Menschen habe ich mich aber besonders ins Zeug gelegt. Krone der Schöpfung und so weiter. Ich dachte, dass ich da was ganz Besonderes vollbracht hätte, aber stattdessen hattet ihr wilden Geschlechtsverkehr untereinander, habt euch gegenseitig die Rüben eingehauen und Sachen geklaut, dass Elstern glatt neidisch hätten werden können. Und deswegen dachte ich von Zeit zu Zeit, dass da mal eine kleine Richtungskorrektur nötig wäre, damit so manche Bräuche sich nicht dauerhaft etablieren.

Dummerweise entstanden durch manche Propheten erst Brauchtümer, die sich bis heute gehalten haben. Oder sich bis heute immer weiterentwickelt haben.

Und das beste Beispiel dafür ist wohl Weihnachten.

Halt, halt, werden jetzt wieder einige denken. Wieso dummerweise? Weihnachten ist doch total super, es gibt Geschenke und gutes Essen ... Andere werden vielleicht denken: Wie kommt der von Sex, Gewalt und Diebstahl auf Weihnachten?

Gottes Wege sind unergründlich. So. Basta.

Was ich sagen wollte: Weihnachten. Weihnachten war so gar nicht gedacht. Oder geplant. Das hat sich mehr so ergeben.

Etwas über zwei Milliarden Verrückte - damit meine ich generell die Leute, die Weihnachten feiern, also das Gros der Christenwelt und einen Haufen Atheisten - schmücken jedes Jahr einen Weihnachtsbaum, singen Weihnachtslieder, essen, bis sie platzen, bauen Krippen auf, tragen Gedichte vor und beschenken sich mit Sachen, die sie in letzter Minute in irgendwelchen überteuerten Kaufhäusern erstanden haben. Was alles dem Umstand geschuldet ist, dass ein Prophet, der irrtümlich von den meisten Menschen als mein Sohn betrachtet wird, irgendwann mal geboren wurde. Interessanterweise hat dabei kein Schwein - und das meine ich sprich-, nicht wortwörtlich - gewusst, wann sein Geburtstag eigentlich war.

Die Römer, die sich zunächst lauter interessante Arten einfallen ließen, wie man Christen umbringen konnte, wurden irgendwann selbst zu Christen.

Ironie nennt man so was. Wohingegen irgendwelche Dinge, die eher zufällig passieren, wie es zum Beispiel in einem bestimmten Song einer gewissen kanadischen Sängerin der F

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