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Ein Hauch von Liebe Roman von Coe, Jonathan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.06.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Ein Hauch von Liebe

Ted und Robin lieben Katharine. Selbst Ted und Katharines Heirat konnte dem subtilen Dreiecksverhältnis nichts anhaben. Doch Jahre der Trennung haben sie einander entfremdet: Ted ist geschäftlich erfolgreich, während Robin seit Jahren vor den Bruchstücken seiner Dissertation sitzt... Ein hinreißender Roman vom Autor des Bestsellers ' Allein mit Shirley'!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 202
    Erscheinungsdatum: 20.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955304249
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1365 kBytes
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Ein Hauch von Liebe

TEIL EINS

Ein intellektuelles Verhältnis

Dienstag, 17. April 1986

"Liebling, sei nicht albern, selbstverständlich wird es keinen Atomkrieg geben."

...

"Ich komm jetzt zur Ausfahrt 21 und sollte in ungefähr zwanzig Minuten in Coventry sein. Ich muß zur Universität."

...

"Vergiß, was er gesagt hat. Er weiß nicht, wovon er redet. Die Welt wird regiert von geistig gesunden, vernünftigen Menschen so wie du und ich."

...

"Du fehlst mir auch. Gib Peter einen Kuß von mir. Und sag ihm –"

...

"Was? Nein, auf der Gegenfahrbahn hat ein Wahnsinniger überholt. Der ist mindestens hundertvierzig gefahren. Ich frag mich, warum die Polizei da nicht einschreitet."

...

"Ich weiß nicht, ob ich noch Zeit habe, bei ihm vorbeizuschauen. Nicht, wenn ich heute abend zu Hause sein will."

...

"Und worüber soll ich mich mit ihm unterhalten? Ich hab ihn seit Jahren nicht mehr gesehen. Ich kann mich kaum noch erinnern, wie er aussieht."

...

"Nein, ich sehe nicht ein, warum wir ihm unser Urlaubshäuschen zur Verfügung stellen sollen. Wir haben es schließlich für uns gekauft und nicht, um es an Fremde zu vermieten."

...

"Was soll das heißen: er hat merkwürdig geklungen?"

...

"Liebling, er weiß nicht, wovon er redet. Libyen, Syrien, Amerika, Rußland – es ist eine hochkomplizierte Situation. Wenn du wirklich glaubst, daß die ganze Welt in einen Krieg schlittert, dann... dann komm ich natürlich nach Hause."

...

"In Ordnung, gib mir seine Adresse."

...

"Ja, ich werde heute abend bei ihm vorbeischauen, nach der Universität. Das heißt, daß ich wahrscheinlich nicht vor zehn nach Hause kommen werde. Vielleicht auch später. Nein, ich werd's schon finden, ich hab einen Stadtplan."

...

"Mach dich nicht verrückt. Wenn es dich so aufregt, dann schau eben keine Nachrichten. Vergiß, was er gesagt hat."

...

"Ich werd ihm das mit unserem Häuschen erklären. Ich bezweifle, daß mit ihm irgendwas nicht stimmt. Vielleicht ist er einfach überarbeitet. Du weißt doch, wie Studenten sind, wochenlang tun sie nichts, und dann arbeiten sie nächtelang durch."

...

"Mach dir keine Gedanken. Ich werd vorbeischauen."

...

"Du mir auch."

...

"Küßchen."

An der Ausfahrt 21 bog Ted ab und fuhr auf die M69. Das Wichtigste war, das hatte er schnell begriffen, gute Beziehungen zu den Kunden zu unterhalten. Er hegte kaum Hoffnung, in der Universität erneut etwas verkaufen zu können, aber er hatte seit Wochen nicht mehr mit Dr. Fowler gesprochen und wollte sich erkundigen, ob das neue System einwandfrei arbeitete. Nachdem er sich vergewissert hatte, daß die mittlere Spur frei war, gestattete er sich einen Blick auf den Beifahrersitz und die Aktenmappe, in der er die persönlichen Daten seiner Kunden archivierte. Mit der linken Hand schlug er den Buchstaben F auf. Fowler, Dr. Stepheh. Verheiratet, zwei Kinder: Paul und Nicola. Nicola war am 24. März beim Zahnarzt gewesen. Zwei Extraktionen. Das sollte ihm einen Ansatzpunkt bieten. ("Steve! Freut mich, Sie zu sehen. Hab gedacht, ich schau schnell vorbei. War gerade in der Gegend. Wie geht's Ihrer Frau und den Kindern? Nicky hat doch hoffentlich keine Probleme mit den Zähnen mehr? Wunderbar. Freut mich zu hören...")

Kurz vor fünf traf er auf

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