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Ein Hauch von Skandal Roman von Brown, Sandra (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)

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Ein Hauch von Skandal

Jetzt für kurze Zeit zum Kennenlernpreis! Explosiv, sinnlich und unwiderstehlich fesselnd! Eine schwüle Sommernacht in einer Kleinstadt im Süden - für die junge, attraktive Jade der Anfang eines Albtraums: Am Abend ihres glänzenden Schulabschlusses träumt Jade von einer gemeinsamen Zukunft mit Gary, ihrer ersten großen Liebe. Da fallen drei Halbstarke über sie her und nehmen sich, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Jahre später kehrt Jade in die Stadt zurück - eine reife Frau, erfolgreich und begehrenswert, die nur ein Ziel kennt: Rache. Doch es ist nicht nur die Schande, die in Jades Herzen brennt, sondern auch ihre nie vergessene Liebe ... Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der "New York Times"-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641103415
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Breath of Scandal
    Größe: 1322 kBytes
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Ein Hauch von Skandal

Kapitel 1

Palmetto, South Carolina, 1976

"Du spinnst doch!"

"Ich schwör's bei Gott."

"Du bist ein Lügner, Patchett."

"Was sagst du, Lamar? Lüge ich oder nicht? Kann eine gute Nutte das Gummi nur mit dem Mund überstülpen oder nicht?"

Lamar Griffiths Blick wanderte unsicher zwischen seinen beiden besten Freunden, Hutch Jolly und Neal Patchett, hin und her. "Keine Ahnung, Neal. Kann sie's?"

"Ach, was frage ich dich überhaupt", zischte Neal verächtlich. "Du warst sowieso noch nie bei 'ner Nutte."

"Aber du...", lästerte Hutch.

"Ja, ich. Und mehr als einmal."

Die drei High School Seniors hatten eine Nische in der örtlichen Milchbar in Beschlag genommen. Hutch und Lamar teilten sich eine der Vinylbänke, Neal lümmelte sich auf der anderen, zwischen ihnen die Tischfläche.

"Ich glaub' dir kein Wort", sagte Hutch.

"Mein alter Herr hat mich mitgenommen."

Lamar mußte bei der Vorstellung grinsen. "War dir das nicht peinlich?"

"Scheiße, nein!"

Hutch warf Lamar einen höhnischen Blick zu. "Er lügt, du Vollidiot." Wieder Neal zugewandt fragte er: "Und wo soll dieser Puff sein?"

Neal musterte sein Spiegelbild im Fenster. Sein hübsches Gesicht starrte ihm entgegen. Sein dunkelblonder Pony über den sexy grünen Augen hatte genau die richtige Länge. Die rotbraun-weiße High-School-Lederjacke war angemessen abgewetzt und hing ihm lässig über die Schultern.

"Ich hab' nicht gesagt, daß er mich in einen Puff geschleppt hat. Er hat mich zu einer Nutte mitgenommen.""

Hutch Jolly war lange nicht so attraktiv wie sein Freund Neal. Er war ein hochaufgeschossener Junge mit breiten knochigen Schultern, hellrotem Haar und ausgeprägten Segelohren. Hutch bewegte sich vor und leckte sich über die fleischigen Lippen. Dann flüsterte er verschwörerisch: "Du willst mir also weismachen, daß es hier in unserer Stadt eine Nutte gibt? Wer ist sie? Wie heißt sie? Wo wohnt sie?"

Neal schenkte seinem Freund ein träges Lächeln. "Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß ich das ausgerechnet euch verraten würde. Als nächstes hör'ich dann, daß ihr zwei an ihrer Tür klopft und einen verdammten Narren aus euch macht. Ich müßte mich ja schämen, mit euch in Verbindung gebracht zu werden."

Er winkte die Kellnerin heran und bestellte eine neue Runde Cherry Coke. Sobald die prickelnde Erfrischung auf dem Tisch stand, langte Neal in die Innentasche seiner Jacke, fischte einen Flachmann heraus und bediente zuerst großzügig sich selbst, bevor er dann die Flasche weiterreichte. Hutch goß sich von dem Bourbon ein.

Lamar lehnte ab. "Danke. Ich hab' genug."

"Kinderkacke", meinte Hutch und stieß seinem Freund den Ellenbogen in die Seite.

Neal ließ den Flachmann wieder in der Jackentasche verschwinden. "Mein alter Herr sagt immer, von zwei Dingen kann man nie genug haben. Von Whiskey und von Frauen.""

"Amen." Hutch gab Neal immer recht.

"Und was meinst du, Lamar?" stichelte Neal.

Der dunkelhaarige Junge zuckte mit den Achseln. "Klar."

Neal runzelte unzufrieden die Stirn und ließ sich gegen die Rückenlehne fallen. "So langsam, aber sicher fange ich an, mir deinetwegen Sorgen zu machen, Lamar. Wenn du nicht mitziehen kannst, müssen wir eben auf dich verzichten.""

Lamars dunkle Augen füllten sich mit Furcht. "Was meinst du mit 'mitziehen'?"

"Was ich meine? Ich meine aufmischen. Bumsen. Saufen."

"Seine Mama hat es aber gar nicht gern, wenn ihr Junge so böse Dinge tut."

Hutch faltete affektiert die großen, roten Hände unter dem Kinn und klimperte mit den Wimpern. Sein Falsett und seine Miene wirkten albern, doch Lamar nahm die Spöttelei ernst.

"Habe ich mir Freitag etwa nicht, genau wie ihr beiden, die Seele aus dem Leib gekotzt?!" platzte er heraus. "Und im Sommer die Wassermelonen geklaut, wie

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