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Ein Heiratsantrag zum Fest der Liebe? von Wilson, Gayle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.11.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Heiratsantrag zum Fest der Liebe?

Sechs Jahre ist es her, seit Isabella einem Verletzten half. Jetzt erwartet sie eine Überraschung: Gesund und munter steht Lord Easton vor ihr - attraktiv und sehr entschlossen, sie an Weihnachten zu erobern. Gayle Wilson hat zweimal den RITA® Award gewonnen. 2000 und 2004 in der Kategorie 'Romantic Suspense Novel'. Im Angesicht, dass sie zweimal den RITA® - Award gewonnen hatte, wurde sie für 50 andere Preise nominiert oder damit ausgezeichnet. Gayle Wilson hat einen Master - Abschluss in Lehramt. Sie arbeitet als Geschichts- und Englischlehrerin. Sie liebt jede Minute, die sie im Klassenzimmer verbringen kann. Sie hat 41 Romane und Novellen bei Harlequin Enterprises veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 20.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733728380
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1342 kBytes
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Ein Heiratsantrag zum Fest der Liebe?

1. KAPITEL

S oeben ist Post eingetroffen, Mylord, vielleicht die Antwort, auf die Sie gewartet haben."

Rodgers' Mitteilung verengte seine Kehle, was Guy sich nicht ganz erklären konnte. Gewiss, er hatte eine Antwort auf eine Erkundigung erwartet. Doch er sah keinen Grund, diese würde die gewünschte Information enthalten - ebenso wenig wie seine zahlreichen anderen Anfragen in den letzten fünf Jahren.

"Würden Sie mir den Brief vorlesen, Rodgers?" Zu Guys Erleichterung verriet seine Stimme nichts vom Aufruhr seiner Gefühle.

"Natürlich, Mylord." Nach einer kurzen Pause fügte der Butler hinzu: "Die Kerzen, Mylord. Wenn ich darf ...?"

"Ja, selbstverständlich." Guy wartete, bis Rodgers genug Kerzen angezündet hatte, um in ihrem Licht den Brief zu entziffern.

Bevor der Butler anfing zu lesen, räusperte er sich. Nur stockend kamen die komplizierten Wörter über seine Lippen, die einfachen umso schneller.

Im ersten Abschnitt des Schreibens würdigte Major Roland Abernathy in höflichen Worten Viscount Eastons militärische Leistungen. Dann bekundete er seine Hoffnung auf einen weiteren guten Gesundheitszustand Seiner Lordschaft. Erst im zweiten Absatz erwähnte er den Grund der Korrespondenz. Obwohl Rodgers ein wenig stotterte - die gewünschte Erklärung wurde überraschend schnell abgegeben.

Falls man nach fünf Jahren von "schnell" sprechen konnte.

"'Meines Wissens hielt sich während des Zeitraums, den Sie nannten, nur eine einzige Engländerin von gehobenem Stand in St. Jean de Luz auf, Captain William Stowes Gemahlin Isabella. Allerdings weiß ich nicht, ob sie die Dame ist, die Sie suchen. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass Mrs. Stowe, deren Großmutter eine Portugiesin war, den Bemühungen der Alliierten hervorragende Dienste geleistet hat. Ihren derzeitigen Wohnort kenne ich leider nicht. Da sie inzwischen verwitwet ist und die Pension ihres verstorbenen Ehemanns bezieht, wird Ihnen der Kommandeur von Captain Stowes Regiment möglicherweise weitere Auskünfte geben ...'"

Während Rodgers die abschließenden Bemerkungen des Majors vorlas, galt Guys Interesse nurmehr der ersehnten Information. Nun hatte die Frau, die in jener Dezembernacht sein Leben gerettet hatte, einen Namen. Isabella Stowe, deren Großmutter eine Portugiesin gewesen und die nun verwitwet war.

In seiner Fantasie entstanden infolge der neu gewonnenen Kenntnisse Visionen, die sich von früheren Vermutungen unterschieden. Was immer die Frau sein mochte, deren Worte ihn vor abgrundtiefer Verzweiflung bewahrt hatten - sie war keine typische Engländerin, abgesehen von einem wichtigen Aspekt.

So wie viele Hundert andere Frauen, die wegen des Krieges gegen Napoleon ihre Ehemänner verloren hatten, lebte sie vielleicht in beschränkten Umständen. Wenigstens in dieser Hinsicht konnte er etwas unternehmen.

Und falls er sich diesbezüglich irrte, wollte er ihr danken, denn sie hatte so viel für ihn getan. Natürlich war das der Grund gewesen, der ihn zu seinen Nachforschungen bewogen hatte. Jetzt kannte er ihren Namen, das Ziel seiner langen Suche geriet in Reichweite.

Isabella senkte den Kopf. Mit ihrem Daumen und dem Zeigefinger schloss sie die Augen. Dadurch verringerte sie weder die Schmerzen in ihren Schläfen noch den Stapel der Rechnungen, die vor ihr lagen.

Gegen dieses Problem konnte sie anscheinend nichts tun. Die Pension ihres verstorbenen Mannes reichte nicht aus, ihre Bemühungen, das spärliche Einkommen aufzubessern, waren fehlgeschlagen. Und wenn kein Essen mehr auf den Tisch gelangte ...

"Eine gute Tasse Tee wird Sie stärken, meine Liebe", entschied die Haushälterin. Mit der Vertraulichkeit ihres jahrelangen Dienstes schob die sie Zahlungsaufforderungen der Ladenbesitzer beiseite, um auf dem Schreibtisch Platz für die Kanne zu schaffen. "Ein Gewitter braut sich zusammen. Nur deshalb haben Sie Kopfweh", f

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