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Ein Herzogtum für deine Liebe von Sinclair, Tracy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Herzogtum für deine Liebe

Sehnlichst wünscht sich das Topmodel Angela, dass aus dem heißen Spiel mit Philippe de Marchal Wirklichkeit wird. Sie soll nur so tun, als ob sie seine Freundin wäre, doch die Küsse des Großherzogs werden immer leidenschaftlicher. Angela will nur noch eins: von Philippe geliebt werden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 16.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733754525
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2930 kBytes
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Ein Herzogtum für deine Liebe

1. KAPITEL

"Leg den Kopf ein wenig zur Seite, Angela. Dein Haar muss locker fallen. Noch mehr. Ja, so ist es gut." Die aufmunternden Zurufe des Fotografen wurden vom surrenden Klicken der Kamera begleitet.

Angela Archer lächelte so strahlend in die Kamera, wie man es vom Vendome-Girl, dem Aushängeschild einer weltberühmten Kosmetikfirma, erwartete. Es war jetzt über ein Jahr her, seit sie den Exklusivvertrag für die Shampoo-Werbung von Vendome unterschrieben hatte, und Angela wusste, wie sie sich bewegen musste. Sie und Fotograf Fred Nestor waren ein gut eingespieltes Team.

"Jetzt heb das Kinn an! Ja, sehr schön." Fred ging in die Knie, um sein Modell aus einem anderen Winkel aufzunehmen. "Wenn wir weiter so gut vorankommen, werden wir bald sämtliche Fotos für die Kampagne im Kasten haben."

"Wunderbar!" Jetzt lächelte Angela nicht auf Anweisung. "Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie lästig es ist, sich jeden Tag die Haare zu waschen."

"Wenn du jemanden suchst, der dich bemitleidet, bist du bei mir an der falschen Adresse. Weißt du nicht, wie viele Fotomodelle alles dafür geben würden, an deiner Stelle zu sein?"

"Natürlich, ich habe wirklich Glück gehabt." Manchmal fand Angela es immer noch unglaublich, dass ausgerechnet sie aus Hunderten von Bewerberinnen ausgewählt worden war.

"Dazu gehört mehr als Glück."

Fred und auch Angela wussten, dass man von einem Modell in der Shampoo-Werbung schönes Haar erwartete. Angela Archer erfüllte die Voraussetzung. Ihre Haarpracht schimmerte in einem ungewöhnlich rotgoldenen Ton. Doch noch faszinierender wirkte ihr Gesicht, das davon eingerahmt wurde. Angela hatte einen fein gezeichneten Mund, eine kleine, gerade Nase und leicht schräg stehende tiefblaue Augen mit dichten dunklen Wimpern.

Fred war es gewöhnt, schöne Frauen zu fotografieren, aber Angela war eine der wenigen, die aus jedem Blickwinkel gut aussahen. Selbst wenn ihr Gesicht nicht so bezaubernd gewesen wäre, hätte Angela mit ihrer makellosen Figur Karriere gemacht. Zudem hatte sie niemals Launen. Fred konnte davon berichten, wie nervenaufreibend manchmal die Arbeit mit berühmten Fotomodellen war. Angela war natürlich geblieben.

Die Studiosekretärin steckte den Kopf zur Tür herein. "Angela, ich bekam gerade einen Anruf von Vendome. Ihr heimlicher Bewunderer hat wieder mal seine Großzügigkeit bewiesen. Miss Cooper möchte wissen, ob die Blumen zu Ihnen nach Hause geschickt werden sollen, oder möchten Sie sie selbst abholen?"

Angela zögerte mit der Antwort. Seit einigen Wochen wurde sie von einem Unbekannten mit kunstvollen Gebinden aus Rosen, Gladiolen oder Nelken förmlich überschüttet. Aber immer fehlte die Angabe des Absenders. "Bitten Sie Miss Cooper, die Blumen in meine Wohnung bringen zu lassen. Der letzte Korb war so groß, dass er kaum ins Taxi passte."

"Solche Probleme möchte ich auch mal haben", meinte das junge Mädchen und verschwand.

"Er hat also noch nicht aufgegeben." Fred sah Angela fragend an. "Weißt du schon, wer es ist?"

"Der Blumenhändler beteuert jedes Mal, dass er auch keine Ahnung hat, obwohl ich mir das kaum vorstellen kann. Jedenfalls erfahre ich nichts durch ihn."

"Der edle Spender wird bestimmt nicht mehr lange im Hintergrund bleiben. Eines Tages gibt er seinen Namen preis, zweifellos in Verbindung mit einer Einladung, das Wochenende mit ihm auf seiner Yacht oder in seinem Landhaus zu verbringen."

Angela schüttelte den Kopf. "Das kann ich mir nicht vorstellen."

"Aber Angela! Du bist doch nun schon lange genug in New York, um die Spielregeln zu kennen."

"Fred, ich bin ganz sicher, dass du dich irrst. Er hat bereits ein kleines Vermögen für Blumen ausgegeben, ohne jemals zu versuchen, Verbindung mit mir aufzunehmen."

"Das beweist nur, dass er sehr schlau vorgeht. Du bist neugierig geworden, oder?"

"Wer wäre das nicht? Mein heimlicher Bewunderer ist vermutlich e

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