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Ein Highlander in Nöten von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Ein Highlander in Nöten

Die Jagd auf die begehrtesten Junggesellen der Highlands ist eröffnet! Geordie Buchanan traut seinen Augen kaum, als er nach langer Abwesenheit die Burg Buchanan völlig überfüllt vorfindet. Kurzerhand übernachtet er im Garten, wo er am nächsten Morgen der hübschen Dwyn begegnet, die sich in einem Apfelbaum versteckt - offenbar auf der Flucht vor anderen jungen Damen, die wie sie geladen wurden, um einen der Buchanan-Brüder als Ehemann zu ergattern. Heiraten ist zwar das Letzte, woran Geordie denkt, doch als Dwyn plötzlich von einem anderen umworben und dann auch noch Ziel eines Anschlags wird, stellt er fest, dass er alles tun würde, um sie für sich zu gewinnen. 'Ein wunderbares schottisches Abenteuer.' URBAN BOOK REVIEWS Band 8 der HIGHLANDER-Serie von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Lynsay Sands Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große internationale Durchbruch. Weitere Informationen unter: www.lynsaysands.net

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 363
    Erscheinungsdatum: 28.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312524
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch 1295
    Originaltitel: Hunting for a Highlander (Highland Brides 08)
    Größe: 1431 kBytes
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Ein Highlander in Nöten

1

"Whinnie! Whinnnnnie!"

Geordie Buchanan öffnete müde die Augen, als jemand nach den lauten Rufen versuchte, das Wiehern eines Pferdes nachzuahmen. Er brauchte eine Weile, um sich zu orientieren, denn er wusste nicht sofort, wo er war. Das helle Licht der Morgensonne fiel auf ihn und den Baum, an dessen Stamm er lehnte - einer von vielen, die sich in ordentlichen Reihen vor und seitlich von ihm erstreckten. Jetzt wusste er auch wieder, wo er sich befand: auf der Obstwiese. Er hatte sich hier zum Schlafen niedergelegt, nachdem er gestern nach Buchanan zurückgekehrt war. Ihm war eigentlich gar nichts anderes übrig geblieben, denn die Burg war voller Menschen gewesen, als er nach wochenlanger Abwesenheit mitten in der Nacht angekommen war. Unzählige schlafende Bedienstete und Soldaten hatten die Große Halle und die Küche bevölkert. Und wie voll es im Wohnturm sein musste, hatte ihm der Anblick seines Onkels verraten, der in der Halle auf einem Stuhl geschlafen hatte. So etwas tat er nur, wenn er sein Zimmer an Gäste abtreten musste. Geordie hatte daraus geschlossen, dass auch sein Zimmer einem Gast zur Verfügung gestellt worden war.

"Whinnie!"

Geordie runzelte gereizt die Stirn, als die lästige Stimme erneut erklang - mitsamt dem anschließenden Versuch, ein schrilles Wiehern zustande zu bringen. Offenbar waren die Leute im Wohnturm bereits aufgestanden, und Kinder spielten herum. Kaum hatte er das gedacht, tauchte ein Stück von ihm entfernt eine junge Frau auf. Den Rücken ihm zugewandt, blieb sie unter einem der Bäume stehen und starrte nach oben ins Geäst. Geordie fragte sich, ob sie diejenige war, die gerufen und das Wiehern nachgeahmt hatte. Aber in diesem Moment erklang das Rufen erneut, irgendwo links und etliche Schritt weit.

"Whinnnnnie!"

Die Frau murmelte etwas, das verdächtig nach einem Fluch klang, dann bückte sie sich und packte den hinteren Saum ihres langen Kleides. Sie zog ihn zwischen den Beinen hindurch nach vorn und klemmte ihn unter ihren Gürtel.

Geordies Augen weiteten sich beim aufreizenden Anblick wohlgeformter Knöchel und Waden, als die Frau gewandt den Baum hinaufkletterte. Sie war schnell, trotzdem schaffte sie es gerade eben noch, in der Zuflucht zu verschwinden, die ihr die üppig belaubten Zweige und Äste gewährten, als zwei Frauen in derselben Baumreihe auftauchten und sich suchend umblickten.

Hatte die erste Frau Geordie gar nicht wahrgenommen, bemerkten diese beiden ihn sofort. Sie verzogen verächtlich das Gesicht, als sie begriffen, dass er offensichtlich im Garten geschlafen hatte. Zu einer Bemerkung ließen sie sich allerdings nicht herab, machten vielmehr auf dem Absatz kehrt und gingen in die Richtung davon, aus der sie gekommen waren. "Sie muss an uns vorbeigeschlüpft und zum Wohnturm zurückgekehrt sein. Komm."

Geordie sah den beiden nach, bevor er sich erlaubte, den Blick auf die Baumkrone zu richten. Er ging davon aus, dass die Frau jetzt herunterklettern würde, aber als einige Momente vergingen, ohne dass sie sich zeigte, wickelte er sich aus seinem Plaid und kniete sich hin, um es zu falten. Er würde jetzt ganz gewiss keinen Schlaf mehr kriegen. Abgesehen davon hegte er den leisen Verdacht, dass das Mädchen zwar wie eine Katze den Baum hinaufgeklettert war, aber jetzt nicht mehr herunterkonnte. Er würde ihr noch so lange Zeit lassen, bis er sich ordentlich angezogen hatte, und ihr dann seine Hilfe anbieten ... wenn sie nicht bis dahin bereits heruntergefallen war.

Dwyn spähte durch das Geäst des Baumes, auf dem sie hockte, und ließ ihren Blick über die sanft geschwungene Hügellandschaft auf der anderen Seite der Burgmauer schweifen. Die Gegend hier ist wirklich schön, dachte sie, wenn auch nicht so wunderschön wie die von Innes. Dort hätte sie den Blick auf das Meer gehabt, ganz zu schweigen davon, dass die Meeresbrise ihre strapazierten Nerven beruhigt hätte. Bei diesem Ged

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