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Ein Highlander zur rechten Zeit von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.01.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Ein Highlander zur rechten Zeit

Ihr Herz schlägt für die Highlands Als ihr Halbbruder sie für ein paar Pferde verkaufen will, begreift Murine Carmichael, dass sie unter seiner Obhut nicht mehr sicher ist. Sie flieht in die Wildnis, wo sie auf Dougall Buchanan trifft. Der stolze Highlander hatte das schändliche Angebot ihres Bruder empört abgelehnt - nun ist er jedoch umso entschlossener, das Herz der schönen Murine für sich zu gewinnen. 'Eine Geschichte, die ebenso aufregend und großherzig ist wie ihr Held.' Kirkus Reviews Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große internationale Durchbruch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 343
    Erscheinungsdatum: 26.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736306400
    Verlag: LYX
    Serie: Highlander .4
    Originaltitel: Falling for the Highlander
    Größe: 1205 kBytes
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Ein Highlander zur rechten Zeit

1

"Sie kommen!"

Murine sah abrupt von dem Brief auf, den sie schrieb, als ihre Zofe ins Zimmer stürzte. Sie wartete, bis Beth die Tür des Schlafzimmers hinter sich geschlossen hatte, und fragte dann: "Hast du inzwischen erfahren, wer sie sind?"

"Nein." Beth wirkte verärgert. "Weder die anderen Zofen noch die Mädchen in der Küche scheinen etwas zu wissen, und wenn doch, sagen sie es mir nicht."

"Oh." Murine schüttelte enttäuscht den Kopf und wandte sich wieder ihrem Brief zu. Sie presste die Lippen zusammen, als sie ihren Namen unter das Geschriebene setzte. "Eigentlich spielt es keine Rolle. Auf jeden Fall sind es Schotten. Auf dem Rückweg werden sie sicherlich bei den Buchanans oder den Drummonds vorbeikommen und können diesen Brief für mich dort abgeben." Sie biss sich auf die Lippen, während sie mit dem Pergament herumwedelte, damit es schneller trocknete. "Ich habe noch ein paar Münzen, die ich ihnen als Entschädigung für ihre Mühe geben kann."

"Höchstwahrscheinlich werden sie die Münzen einstecken und den Brief wegwerfen, kaum dass sie Danvries verlassen haben", sagte Beth betrübt. "Ich verstehe nicht, warum Ihr nicht einen Diener Eures Bruders mit dieser Aufgabe betraut."

"Das habe ich schon drei Mal getan und noch immer keine Antwort erhalten", entgegnete Murine grimmig und spürte, wie ihre Mundwinkel vor Verärgerung zuckten. "Allmählich vermute ich, dass Montrose meine Briefe gar nicht weitergeleitet hat."

"Aber warum sollte er so etwas tun?"

"Das ist bei meinem Bruder schwer zu sagen", murmelte Murine unglücklich. "Er ist ein ... schwieriger Mann."

Beth schnaubte. "Er ist ein selbstsüchtiger, gieriger Hundesohn, darauf versessen, sein Leben durch Wetten zu ruinieren, und Eures mit dazu. Aber ich sehe keinen Grund, weshalb er Eure Briefe an Eure Freundinnen zurückhalten sollte."

"Ich auch nicht", gestand Murine niedergeschlagen. "Aber wenn er sie ihnen hat zukommen lassen, dann ..." Sie presste die Lippen zusammen, nicht bereit, ihre größte Furcht auszusprechen. Wenn Montrose ihre Briefe auf den Weg gebracht hatte, dann hatten Saidh, Jo und Edith sich einfach nur nicht die Mühe gemacht, darauf zu antworten.

Der Gedanke war beunruhigend, und sie machte sich Sorgen, dass sie bei ihrem letzten Treffen irgendetwas gesagt oder getan haben könnte, das die drei Freundinnen gegen sie aufgebracht hatte. Murine hatte sich das Hirn zermartert in dem Versuch, einen Grund für deren Schweigen zu finden. Aber ihr war einfach keiner eingefallen. Ihr Grübeln hatte sie auch zu der Vermutung geführt, dass ihr Bruder die Nachrichten vielleicht gar nicht weggeschickt hatte. Und obwohl sie keine Erklärung dafür hatte, warum er so etwas tun sollte, hoffte sie mittlerweile, dass es so wäre. Dies anzunehmen war besser als zu denken, ihre drei besten Freundinnen könnten sich von ihr abgewandt haben.

"Es müsste jetzt trocken genug sein", murmelte sie und rollte das Pergament rasch zusammen, ehe sie es versiegelte.

"Wie wollt Ihr das den Schotten geben, ohne dass Euer Bruder es mitbekommt?", fragte Beth besorgt.

"Ich habe gehört, dass Montrose den Koch angewiesen hat, jede Menge Speisen und Getränke für die Schotten bereitzustellen", erklärte Murine. Sie schob das Pergament in ihren Ärmel und vergewisserte sich, dass es weder zu sehen war noch zerdrückt wurde. "Ich werde einem der Männer die Nachricht zustecken, wenn Montrose beim Essen abgelenkt ist."

"Euer Bruder bietet jemandem etwas zu essen und zu trinken an?", fragte Beth trocken. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas einmal erlebe. Der Mistkerl ist doch so geizig, dass er an einem so großzügigen Angebot eigentlich ersticken müsste."

"Vermutlich versucht er, sie mit Bier oder Whisky abzufüllen, damit sie bereit sind, ihm Kredit zu gewähren", sagte Murine. "Anstelle des Geldes, das sie eigentlich für die Pferde bekommen sollten, die er von ihnen

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