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Ein Königreich für deine Liebe Das Erbe der Rinaldis 4 von Oakley, Natasha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.10.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Königreich für deine Liebe

Seit Jahrhunderten herrscht die mächtige Dynastie der Rinaldis über ein malerisches Inselreich im Mittelmeer. Jetzt muss der betagte König abdanken. Doch wer tritt das Erbe der Rinaldis an? Intrigen, Leidenschaft und zehn unumstößliche Regeln werden für jeden Thronanwärter zu einer persönlichen Herausforderung. Die Suche beginnt ...

Prinzessin Isabella ist hinreißend schön, bei jeder glamourösen Veranstaltung umschwärmter Mittelpunkt - und somit für Domenic Vincini genau die Falsche! Denn der erfolgreiche Geschäftsmann ist nicht nur überzeugter Gegner des Königshauses, sondern meidet nach einem schweren Unfall auch die Öffentlichkeit. Aber nach einer leidenschaftlichen Nacht mit der Prinzessin erkennt Domenic: Die Liebe geht ihre eigenen Wege ...

Der vierte Teil der großen Königssaga!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733769765
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 790kBytes
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Ein Königreich für deine Liebe

1. KAPITEL

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Isabella von San Rinaldi runzelte leicht die Stirn. Dort hinten, in der rechten Ecke des Konferenzzimmers, blitzte ein Objektiv auf. Offenbar war eine in der Wandtäfelung versteckte Kamera auf sie gerichtet. Dass sie ausgerechnet hier beobachtet wurde, gefiel der Prinzessin nicht. Überhaupt nicht.

Unwillkürlich drückte sie den Rücken durch. Dann zwang sie sich zu einer unbeteiligten Miene. Schließlich war sie daran gewöhnt, auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden. Sobald sie den Palast ihrer Familie verließ, hoben Fotografen ihre Kameras. Selbst wenn Isabella sich ungestört glaubte, beäugten Paparazzi sie nur allzu oft durch ihre Teleobjektive.

Natürlich gab es auch in den Gemächern des Königspalasts ein ausgefeiltes Sicherheitssystem. Trotzdem störte diese Kamera in Domenic Vincinis Konferenzzimmer Isabella. Unauffällig drehte sie das schmale Platinband an ihrem Handgelenk, bis sie die Zeit von der diamantbesetzten Armbanduhr ablesen konnte.

Wie lange sollte sie denn noch darauf warten, dass Signor Vincini sie gnädigerweise empfing? Fünf Minuten? Zehn? Wenn sie zu lange wartete, wirkte es womöglich verzweifelt. Wahrscheinlich wäre es das Beste, jetzt sofort aufzustehen und zu gehen.

Vielleicht war es für solche Überlegungen aber schon längst zu spät. Hatte sie einen Fehler gemacht, indem sie überhaupt auf dieses Treffen gedrängt hatte? Luca würde bestimmt wieder sagen, dass sie die Karten zu früh auf den Tisch gelegt hatte.

Trotzdem, sie wollte dieses Geschäft unbedingt abschließen. Es war ungeheuer wichtig für sie. Und für San Rinaldi.

Schon seit zwei Jahren versuchte Isabella behutsam, Kontakt zur Vincini-Hotelkette aufzunehmen. Vor neun Monaten hatte sie dann schließlich begonnen, die Verhandlungen gezielt voranzutreiben.

In dieser ganzen Zeit war es ihr jedoch kein einziges Mal gelungen, Signor Vincini persönlich zu treffen. Das war umso bedauerlicher, da er in der Vincini-Gruppe das Sagen hatte und letztlich sämtliche Entscheidungen traf.

Isabellas Berater waren der Ansicht, dass Domenic Vincini ein eiskalter Geschäftsmann war. Für ihn zählte nur, was unter dem Strich bei einer Sache herauskam. Alles andere war ihm völlig gleichgültig. In den letzten Jahren hatte er seine neuen Projekte nicht einmal mehr persönlich besichtigt. Und auch in seinen zahlreichen Hotels rings um das Mittelmeer ließ er sich nicht mehr blicken. Trotzdem war er stets auf dem Laufenden.

Daheim in San Rinaldi hatte Isabella diese Schilderungen für übertrieben gehalten. Das Projekt, das sie Signor Vincini vorschlagen wollte, konnte ihn unmöglich kaltlassen. Doch was, wenn sie sich irrte? In diesem Fall wäre ihre Charmeoffensive nutzlos, wenn nicht sogar schädlich.

Halt! Isabella schob entschlossen jeden Gedanken an einen Fehlschlag beiseite. Zu viel hing von dieser Sache ab, nicht zuletzt ihre eigene Zukunft auf San Rinaldi.

Ungeduldig blickte sie abermals auf die Armbanduhr. Fünf Minuten gab sie ihm noch, bevor sie ...

"Königliche Hoheit?"

Isabella drehte sich zu dem jungen Mann um, der sie vor ungefähr zwanzig Minuten empfangen hatte. Er stand an der offenen Tür und wirkte verunsichert.

"Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten, Königliche Hoheit?"

"Nein danke", erwiderte sie lächelnd und übersah geflissentlich, dass er nicht nur unsicher war, sondern sogar rot wurde.

Warum reagierten Männer in ihrer Nähe immer so? Bewusst hatte Isabella ihre Kleidung so ausgewählt, dass sie eben nicht wie ein elegantes Model aussah, sondern wie eine Geschäftsfrau. Was sollte sie denn noch machen? Wahrscheinlich würde es nicht einmal helfen, wenn sie sich ein völlig formloses Gewan

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