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Ein Kuss wie ein Feuerwerk von Leigh, Allison (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Kuss wie ein Feuerwerk

Eigentlich hatte Drew alles so gut eingefädelt: Zum Schein wird er für ein Jahr seine hübsche Assistentin Deanna heiraten. Denn nur als solidem Ehemann wird ihm die Leitung der Familienfirma anvertraut - sein Vater kennt da kein Pardon! Zu Silvester spielen Drew und Deanna das frischverliebte Paar. Doch als er sie zum ersten Mal küsst, um seine Rolle glaubwürdig zu machen, gerät das Spiel völlig außer Kontrolle: Aus einer Pflichtübung wird ein Feuerwerk der Gefühle! Drews Verstand setzt aus, aber sein Herz weiß auf einmal ganz genau, was es will!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863490300
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 472 kBytes
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Ein Kuss wie ein Feuerwerk

1. KAPITEL

"Guten Rutsch, Deanna. Amüsier dich gut heute Abend."

Deanna Gurney stieß einen leisen Seufzer aus, als die letzten drei Kollegen das Trendforschungsbüro Fortune Prognosen verließen. Sie schaute auf ihre Armbanduhr.

Es war fast acht Uhr. In vier Stunden konnte sie einen Schlussstrich unter das alte Jahr ziehen.

Zerstreut klopfte sie mit dem roten Kugelschreiber auf ihren Schreibtisch und starrte blicklos auf den Artikel, den sie korrigieren musste.

Das Klopfen klang wie das Ticken einer Uhr.

Bedeutete ein neues Jahr nicht den Beginn von etwas Neuem?

Gut möglich aber auch, dass das Neue noch schlimmer als das Alte war.

Deprimiert schüttelte sie den Kopf und konzentrierte sich wieder auf den Artikel. Ihr Chef hatte sich in den Kopf gesetzt, dass er alles erledigt haben musste, bevor das Büro um den Jahreswechsel für ein paar Tage schloss.

Wenn Andrew Fortune einen kreativen Schub hatte, nahm er keinerlei Rücksicht auf seine Angestellten. Die mussten dann eben Überstunden machen.

Deanna korrigierte einen Rechtschreibfehler und sah hoch. Ihr Blick fiel auf die offene Tür, die zum Büro ihres Chefs führte.

Drew saß nicht an seinem Schreibtisch. Stattdessen lief er auf und ab und blieb nur gelegentlich stehen, um einen Blick aus dem Fenster zu werfen, von dem man tagsüber einen atemberaubenden Blick auf fast ganz San Diego hatte - manchmal sogar bis zur Küste.

Im Moment gab es allerdings außer dem nächtlichen Himmel und den Lichtern der Stadt nicht viel zu sehen.

Jetzt lief er schon wieder an der offenen Tür vorbei. Den ganzen Tag über - genauer gesagt, seit er verkündet hatte, dass er dieses Projekt vor dem langen Wochenende um den Jahreswechsel abschließen wollte - schien er über irgendetwas nachzugrübeln.

Die Schirmmütze, die er über die braunen Haare gestülpt hatte, saß tief in seiner Stirn. Ein sicherer Hinweis auf seine schlechte Laune - ebenso wie sein verbissener Gesichtsausdruck.

Wenn er gut drauf war, setzte er die Kappe nämlich andersherum auf. Dann zeichneten sich auf seinen Wangen kleine Grübchen ab, und seine dunkelbraunen Augen blitzten spitzbübisch. Manchmal hatte er einen Golfschläger in der Hand und übte Abschläge auf dem dicken beigefarbenen Teppichboden seines Büros. Im Moment umklammerte er allerdings einen Baseballschläger.

Deannas Handy auf dem Schreibtisch summte. Sie griff danach und schaute aufs Display.

Gigi.

Seufzend legte sie das Telefon beiseite, ohne das Gespräch entgegenzunehmen.

Ihre Mutter hatte sie heute schon mehr als ein halbes Dutzend Mal angerufen.

Deanna hatte keine Lust, mit ihr zu reden. Nicht schon wieder. Die Unterhaltungen mit ihr waren in letzter Zeit ziemlich unerfreulich gewesen. Am Ende war sie jedes Mal wütend, ratlos und frustriert. Es gab also genügend Gründe für Deanna, nicht in festlicher Stimmung zu sein.

Im Gegensatz zu Drew Fortune. Der hatte doch keinen Grund zum Jammern. Er war vierunddreißig - acht Jahre älter als sie - und sah verflixt gut aus. Außerdem würde er bald die Leitung der äußerst erfolgreichen Firma übernehmen, die sein Vater vor einigen Jahrzehnten gegründet hatte und die sich mit Trendanalysen beschäftigte. Wenn er an diesem Tag nicht nach Texas fliegen würde, hätte er Silvester bestimmt mit einer seiner umwerfend aussehenden Blondinen verbracht, die ihm gewiss einen unvergesslichen Jahreswechsel beschert hätte.

Energisch strich Deanna einen überflüssigen Satz rot durch.

"Himmel, Dee, die Seite sieht ja aus, als würde sie bluten."

Sie schaute ihren Chef nicht an. "Dafür bezahlen Sie mich ja." Sie korrigierte einen weiteren Fehler.

Intelligent war er zwar, aber mit der Rechtschreibung stand er auf Kriegsfuß.

"Genau wie gewisse andere Leute, die eigentlich noch hier sein müssten." Drew setzte sich auf die Kante ihres Schreibtischs und griff wie selbstverständ

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