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Ein Millionär zum Heiraten? von Mann, Catherine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Millionär zum Heiraten?

'Kann ich etwas für Sie tun?' Beim Klang der tiefen Stimme rieselt Phoebe ein warmer Schauer den Rücken hinunter. Langsam dreht sie sich um - und steht plötzlich vor dem Mann, den sie gesucht hat: Kyle Landis! Noch weiß der sexy Millionär nicht, warum sie zu ihm gekommen ist: Er ist der leibliche Vater der kleinen Nina, die Phoebe adoptieren und großziehen möchte. Aber Phoebe zögert nicht lange, erklärt ihm die komplizierte Lage und sieht ihm fest in die Augen. 'Ich bin hier, um Sie zu bitten, mich zu heiraten.' Atemlos wartet sie auf seine Antwort. Ob Kyle sich darauf einlässt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950140
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara Bd.1630
    Größe: 353kBytes
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Ein Millionär zum Heiraten?

1. KAPITEL

Es war ein festlicher Empfang zu Ehren eines Millionärs, der von einem Militäreinsatz heimgekehrt war, und Phoebe Slater war zweifellos die Einzige, die ein Baby mitgebracht hatte.

Vermutlich hatten die meisten Gäste dieser exklusiven Party ein eigenes Kindermädchen für ihren Nachwuchs, ganz sicher aber konnten sie sich einen Babysitter leisten.

Köstliche Canapees und Champagner wurden auf Silbertabletts gereicht, Männer in maßgeschneiderten Smokings, Frauen in raffinierten teuren Kleidern schlenderten an diesem Abend durch die Gärten des direkt am Meer gelegenen Country Clubs.

Ihr kleines Schwarzes hatte Phoebe in einem Versandhaus gekauft. Als Professorin für Geschichte an der Universität von South Carolina musste sie gelegentlich an einer Cocktailparty teilnehmen.

Ein Baby sabberte ihr dabei normalerweise nicht auf die Schulter.

Phoebe schob das quengelige fünf Monate alte Kind auf ihrer Hüfte etwas höher und strich dabei das gerüschte rosa Kleidchen glatt. "Es dauert nicht mehr lange, Süße. Nur noch ein paar Minuten, dann bekommst du dein Fläschchen und darfst ins Bett."

Während im Hintergrund die Wellen rauschten, spielte eine Band alte Rocksongs und lockte damit die Gäste auf die Tanzfläche. Sogar der Gouverneur von South Carolina tanzte mit seiner Frau unter dem Partyzelt, das die hölzerne Tanzfläche überspannte.

Auf dieser Party trafen sich zweifellos Leute, die es gewohnt waren, sich in der Welt der Politik zu bewegen. Und obwohl alle in Abendgarderobe erschienen waren, schien die Stimmung zwanglos zu sein. Plaudernd wurden neue Kontakte geknüpft und schon bestehende Beziehungen vertieft.

Aber Phoebe war nicht hier, um Kontakte zu pflegen. Sie war hergekommen, um den Vater der kleinen Nina zu finden.

Wenn Bianca mir bloß erzählt hätte, wie er aussieht, dachte Phoebe.

Bianca war Phoebes langjährige Freundin und Mitstudentin - und Ninas leibliche Mutter. Erst vor ein paar Monaten hatte sie erzählt, dass Kyle Landis der Vater des Babys sei.

Am selben Abend hatte Bianca ihre Freundin gebeten, ihr mit Nina "ein wenig zu helfen". Bianca wollte zum Vorsprechen für eine Theaterproduktion nach Florida fahren. Sie war so aufgeregt gewesen, wieder rank und schlank zu sein und diese Chance zu bekommen. Und wenn sie das Engagement bekam, würde sie ihrer Tochter ein besseres Leben bieten können.

Wer hätte geahnt, dass Bianca nicht zurückkommen würde?

Phoebe drückte Nina fester an sich, nun noch entschlossener, dafür zu sorgen, dass dieses wunderbare Baby in guten Verhältnissen aufwuchs. Und das bedeutete, dass sie Kyle Landis finden musste, einen Mann, den sie nie persönlich getroffen hatte.

Phoebe hatte gehofft, ihn anhand seiner Air-Force-Uniform zu identifizieren, doch auf dieser Party wimmelte es von hochgewachsenen dunkelhaarigen Männern in Ausgehuniformen. Unzählige Medaillen glänzten im Mondlicht.

Als die Kleine endlich eingenickt war, umfasste Phoebe liebevoll das Köpfchen mit einer Hand und sah sich um. Prüfend ließ sie den Blick über die Gesichter der männlichen Gäste schweifen. Die Gartenfackeln und der Mond spendeten nur spärlich Licht, und Phoebe hatte nur ein älteres Foto bei sich, das in ihrer Schultertasche steckte. Wenn sie das nun herauskramte, wachte das Baby bestimmt auf.

Kyle Landis war regelmäßig in den Zeitungen aufgetaucht, als sein verstorbener Vater noch Senator war. Später waren seine Mutter und ein Bruder ebenfalls ins Rampenlicht der Politik getreten. Jetzt tat Kyle in Kriegsgebieten Dienst, daher hielt seine Familie ihn zu seiner Sicherheit so weit wie möglich von den Medien fern.

Das Gedränge der Gäste wurde immer dichter, und einzelne Gesichter waren kaum mehr auszumachen. Sosehr Phoebe es hasste, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sie würde jemand um Hilfe bitten müssen ...

"Kann ich etwas für Sie tun?"

Die tiefe Stimme, die hinter ihr

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