text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ein neuer Anfang? von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ein neuer Anfang?

Irgendwie kann Kiloran Lacey, junge Managerin eines Familienbetriebs, ihre Gefühle nicht richtig einordnen. Obwohl sie den arroganten Finanzexperten Adam Black eigentlich unsympathisch findet, zieht er sie erotisch stark an. Ihre heftigen Auseinandersetzungen scheinen einfach nichts daran zu ändern, dass sie einander heiß begehren. Sex ja - Bindung nein! Adam macht überhaupt keinen Hehl daraus, dass für ihn Heiraten überhaupt nicht in Frage kommt. Und Kiloran weiß genau, was sie nicht will: ein Abenteuer. Ein Happy End scheint nicht in Sicht - traurig zieht sich Kiloran auf den Familienlandsitz in Südengland zurück. Schon wenige Tage später bekommt sie unerwarteten Besuch ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942716
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 747 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ein neuer Anfang?

1. KAPITEL

Adam Blacks graue Augen glänzten hell wie das Meer, wenn im Winter die Sonne darauf schien. "Weshalb haben Sie mich herbestellt, Vaughn?" fragte er sanft.

Der Alte im Rollstuhl blickte zu dem großen, dunkelhaarigen Mann auf, der den Raum beherrschte. "Ich hasse es, jemanden um einen Gefallen bitten zu müssen", antwortete er schroff. "Sogar wenn es sich um dich handelt."

"Dann sind wir quitt. Ich hasse es, anderen einen Gefallen zu erweisen." Adams harte Miene wurde etwas weicher. Er musste zugeben, dass Vaughn einen unbeugsamen Charakter besaß. Darin waren sie sich ähnlich. "Trotzdem mache ich in Ihrem Fall eine Ausnahme. Worum geht's denn?"

Der alte Mann schwieg. "Erinnerst du dich an meine Enkelin Kiloran?" fragte er dann. "Sie leitet Lacey's. In letzter Zeit hat es Probleme gegeben. Große Probleme sogar."

Kiloran? Adam überlegte. Ah, jetzt erinnerte er sich. Er sah ein Mädchen mit Zöpfen und grünen Augen vor sich. Trotz ihrer fleckigen Jeans und der Zöpfe war sie eine kleine Prinzessin gewesen. Denn die Laceys hatten zu den Reichen gehört, während er arm gewesen war.

"Ja, ich kann mich undeutlich an sie erinnern. Damals war sie noch ein Kind. Neun Jahre alt vielleicht. Oder zehn."

"Dann ist es sehr lange her. Sie ist kein Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau von sechsundzwanzig."

Vaughn wirkte jetzt sentimental. "Ihre Mutter erinnerst du bestimmt. Jeder weiß, wer Eleanor ist."

Als der Alte diesen Namen nannte, fiel Adam ein längst vergessenes Erlebnis wieder ein. Er hatte es, wie so vieles, all die Jahre verdrängt. Vaughns Worte erwiesen sich als der Schlüssel zu seinem Innern.

"Ja, an Eleanor kann ich mich gut erinnern", sagte Adam nachdenklich.

Er war damals achtzehn gewesen. Groß, schlank, muskulös und sonnengebräunt. Der Sommer war heiß gewesen. Eigentlich zu heiß, um den ganzen Tag lang schwere Kisten auf Laster zu laden. Aber das war damals sein Job gewesen. Mit Hilfe dieses Jobs hatte er das schlimmste Tief überwunden, das er je hatte durchstehen müssen. Es schien ihm eine halbe Ewigkeit her zu sein!

Eleanor musste damals etwa vierzig gewesen sein. Oder etwas älter? Vielleicht auch jünger? Schwer zu sagen bei Frauen in dem Alter. Eins war sie jedoch ganz sicher gewesen: eine Frau, nach der sich die Männer umdrehten.

Ging Eleanor vorbei, legten die Männer im Lagerhaus eine Pause ein und blickten ihr lüstern nach. Sie kam oft wie zufällig in der Fabrik vorbei, nur mit engen Jeansshorts und einem noch engeren T-Shirt bekleidet, das über ihren Brüsten spannte. Die schöne Witwe, die man auch die Schwarze Witwe hätte nennen können, wenn ihr Haar nicht blond gewesen wäre.

Adam hörte sich schweigend an, was die Arbeiter über sie redeten: Eleanor spielte gern mit den Männern. Sie anzusehen war erlaubt, mehr nicht. Hände weg von Eleanor! Ihre soziale Stellung schützte sie. Sie war die Tochter des Chefs.

Eleanor wusste um die Macht ihrer Sexualität. Ihre starke, unverkennbar erotische Ausstrahlung war in jenen heißen Sommernächten sicher der Stoff für viele sexuelle Fantasien.

Nur er träumte nicht von ihr.

Irgendetwas an ihr stieß ihn ab. Er wich ihren verführerischen Blicken aus. Vielleicht erinnerte sie ihn zu stark an das, was er zu Hause erlebt hatte.

Ihr war er sofort aufgefallen. Weil er anders war als die anderen. Intelligenter, kräftiger, größer und durchtrainierter. Außerdem sah er besser aus als die fest angestellten Lagerarbeiter, und er blickte ihr nicht nach. Manche Frauen liebten eben gerade die Herausforderung.

Eleanor hatte gewartet, bis sein Vertrag bei Lacey's beinah abgelaufen war. Erst eine Woche vor seinem letzten Arbeitstag machte sie sich an ihn heran. Vermutlich wollte sie das Risiko vermeiden, sich zu langweilen oder ihren Vater zu verärgern. Denn Vaughn achtete strikt darauf, dass alle die Regeln einhielten. Abgesehen davon, dass er zu jung für sie

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen